Trittin: Schäuble war bei Sondierungsgesprächen 2013 "größtes Hindernis"


    Wolfgang Schäuble, über dts NachrichtenagenturGrünen-Politiker Jürgen Trittin weist die Darstellung von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zurück, er habe in den Sondierungsgesprächen 2013 eine schwarz-grüne Koalition verhindert. "In Wirklichkeit war Schäuble persönlich in diesen Sondierungsgesprächen das größte Hindernis", sagte Trittin der "Welt". "Der Bock spielt Gärtner."

    Schäuble habe in den damaligen Gesprächen "eine Rolle" gehabt, sagte Trittin, nämlich: "Schwarz-Grün verhindern. Er wollte Europa weiter kaputtsparen und kein Geld für Bildung rausrücken. Das hat er so nachdrücklich vorgetragen, dass die grüne Delegation, inklusive Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir, einstimmig gesagt hat: Es macht keinen Sinn, mit dieser CDU zu verhandeln." Vor wenigen Tagen hatte Schäuble in der ARD gesagt, nach der Bundestagswahl 2013 sei Schwarz-Grün möglich gewesen, aber am Widerstand Trittins, dem damaligen Spitzenkandidaten und Fraktionsvorsitzenden der Grünen, gescheitert. Trittin attackierte auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wegen ihrer umweltpolitischen Bilanz: "Sie hat es in zwölf Jahren Kanzlerschaft - anders übrigens als Helmut Kohl und anders als Gerhard Schröder - nicht geschafft, die Treibhausgasemissionen relevant zu senken. Zwölf Jahre Merkel heißt neun Jahre stagnierende Treibhausgase, und im letzten Jahr ging es sogar wieder nach oben. Das ist nicht grün, das ist grundfalsche Politik." Die Kanzlerin hätte, "wenn sie Mitglied der Grünen wäre, von meiner Seite ein Parteiausschlussverfahren zu erwarten", sagte Trittin, der ebenso wie Merkel einst Bundesumweltminister war. Die CDU-Politikerin sei 2009 mit der "Ansage angetreten: Wir verlängern die Laufzeit unserer Atomkraftwerke." Erst nach Fukushima 2011 wurde sie nach Trittins Ansicht "gezwungen, unser Atomausstiegsgesetz wieder in Kraft zu setzen". Durch Merkels Energiewende seien zudem "70.000 Arbeitsplätze in den erneuerbaren Energien vernichtet worden".

    Foto: Wolfgang Schäuble, über dts Nachrichtenagentur

    Anzeige



    Wandere aus, solange es noch geht!

    Haftungsausschluss

    Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


    Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

     

    Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
    Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

    Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

    (1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

    (2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

    (3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

    (4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

    (5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

    (6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

    (7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

    (8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

    Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

    Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

     

    © 2017 MMnews.de

    Please publish modules in offcanvas position.