Tesla – Versprechen einmal mehr gebrochen!


Lieber Leser,

am 18.09. kletterte die Tesla-Aktie auf ein neues Allzeithoch bei knapp 390 USD. Statt der von einigen Experten prognostizierten prozyklischen Anschlusskäufe setzen im Anschluss jedoch moderate Gewinnmitnahmen ein, für die es im Wesentlichen zwei Gründe gab.

Massive Lieferschwierigkeiten bei Solarspeichern

Zum einen wurde bekannt, dass sich die Amerikaner mit erheblichen Lieferschwierigkeiten bei den Solarspeichern „Powerwall 2“ konfrontiert sehen. Nicht einmal auf dem Heimatmarkt kann Tesla die durchaus vorhandene Kundennachfrage vollständig befriedigen. Gleiches gilt für „Down Under“. Und in Deutschland warten potenzielle Käufer noch heute darauf, dass der erste Heimspeicher in den Regalen steht, obwohl das bereits im Mai der Fall hätte sein sollen. Viele Investoren dürften sich an derartige Verzögerungen bereits gewöhnt haben, wie an zu heißes Badewasser. Zudem ist der Fokus der Anleger gegenwärtig fast ausschließlich auf die Marktdurchdringung des Modells 3 ausgerichtet und sonderlich rentabel ist das Segment Solarspeicher ohnehin nicht.

Analysten zweifeln an zeitnahen schwarzen Zahlen

Stärker belastet wurden die Notierungen der Tesla-Anteilsscheine durch das Underperform-Rating der US-Investmentbank Jefferies mit einem Kursziel von nur 280 USD. Die Analysten befürchten, dass es deutlich länger dauern könnte, als von vielen Börsianern erhofft, bis der Elektroauto-Pionier schwarze Zahlen schreibt. In diesem Zusammenhang verweisen die Auguren auf die Mixtur von Produkten, die teilweise nicht richtig zusammenzupassen scheinen. Hinzu kommt, dass das Batteriegeschäft vergleichsweise bescheidene Gewinnmargen aufweist und ein steigender Abschreibungsbedarf.

Aus fundamentaler Sicht ist es daher bei aller Begeisterung für den Konzern des charismatischen Elon Musk nicht zu rechtfertigen, dass Tesla an manchen Handelstagen mehr wert ist als General Motors oder Ford. Investoren, die das Papier im Depot haben, können die Aktien mit einem relativ engen Stopp zwar weiter halten. Neuengagements drängen sich zu den momentanen Notierungen allerdings nicht wirklich auf.

Ein Gastbeitrag von Marc Nitzsche

Ein Beitrag von Marc Nitzsche.

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