Forsa: AfD undemokratisch

    Forsa-Chef: Nur jeder Dritte hält AfD für demokratische Partei. "Deutlich mehr, nämlich 39 Prozent, sehen sie jedoch als eine Partei, die am rechtsradikalen Rand angesiedelt ist".

     

    Laut des Chefs des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, halten lediglich 30 Prozent der Bundesbürger die Alternative für Deutschland (AfD) für eine "normale demokratische Partei". "Deutlich mehr, nämlich 39 Prozent, sehen sie jedoch als eine Partei, die am rechtsradikalen Rand angesiedelt ist", sagte Güllner mit Blick auf eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins "Stern".

    Diese Auffassung vertraten demnach vor allem die befragten Anhänger der SPD und der Grünen. 91 Prozent der AfD-Anhänger widersprechen der Annahme, während auch vier Prozent der AfD-Sympathisanten die Partei am rechtsradikalen Rand ansiedeln. Eine Koalition zwischen den Unionsparteien CDU/CSU und der AfD kann sich zurzeit nur jeder fünfte Befragte ohne Bedenken vorstellen. 60 Prozent der Bundesbürger sowie 65 Prozent der Unions-Anhänger lehnen ein derartiges Regierungsbündnis hingegen ab.

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