Boateng, Gauland und die dubiosen Methoden der FAS

    Die Journaille macht jeden Tag neu Reklame für die AfD. Nicht 12 Stunden vergehen ohne eine neue Schlagzeile. Nun hat es auch die FAS - eine Zeitung die sonst kaum Beachtung findet - endlich geschafft, im Blätterwald aufzutauchen - Dank AfD.

     

    "Gauland beleidigt Boateng" - das ist der große Aufmacher der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS), eine Zeitung, die normalerweise kaum Beachtung findet. Doch dank der AfD ist das Blatt aus dem deutschen Blätterwald heute aufgetaucht. Der Titel ist auch Schlagzeile im deutschen Mainstream. Die Politik hat einen neuen Aufreger. Und wieder lautet die Botschaft: böse AfD.

     

    Haben solche Artikel der AfD in der Vergangenheit geschadet? Eher nicht. Die Partei befindet sich auf Rekordkurs. Liegt es vielleicht an der kostenlosen Werbung, welche die Medien der AfD jeden Tag neu verschaffen? Das wäre sicherlich ein ziemlich unfreiwilliger Effekt.

     

    Gauland hatte in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" über Boateng, dessen Vater aus Ghana stammt, angeblich gesagt: "Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben."

     

    Die Umstände, unter denen dieses Zitat zustande kam, sind dubios. Doch das politisch korrekte Echo in den Medien ist überhörbar. Eine neue Form des Erregungs-Journalismus, der Aufmerksamkeit und Auflage erhöhen soll. Ist das der neue Stil der FAZ? Roland Tichy kommentiert den Medienhype in seinem Blog so:

     

    Alles recht im Kampf gegen Rechts

    Bei so viel Intelligenz irritiert die Titelzeile „Gauland beleidigt Boateng“ jeden halbwegs intelligenten Leser, der auf der Titelseite Wichtiges lesen will und nicht Wichtigtuerei, die auch nicht wichtiger wird, nur weil sie politische korrekte Erregung ist. Gerne hätte man das Interview und damit die Aussagen von Gauland im Kontext gelesen. Das wird uns nicht zur Verfügung gestellt. So entzieht es sich der Bewertung.

     

    Dem Leser sollen Wortbrocken reichen; danke, liebe FAS, unsereiner will schon gerne lesen, ehe er glaubt. Aber offensichtlich handelt es sich um ein Hintergrundgespräch. Das entzieht sich noch mehr der Bewertung, und es ist eher ein Frage des Stils, solche meist meist um ein Thema mäandernde Gespräche schlagwortartig zu veröffentlichen. Gauland bestreitet die “Beleidigung” und beruft sich auf Vertraulichkeit und bruchstückhafte Wiedergabe.  Dazu wiederum nimmt die FAZ Stellung. Eigentlich bedarf das Gespräch der Autorisierung. Damit ist der Fall Gauland auch ein Fall FAZ.

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