Loriot tot

Loriot ist tot. Der bekannte Schauspieler starb im Alter von 87 Jahren. Todesursache Altersschwäche. Vico von Bülow galt als einer der beliebtesten Schauspieler Deutschalnds.

Einer der beliebtesten Schauspieler Deutschlands ist heute gestorben. Vicco von Bülow, alias Loriot, ist tot. Er starb im Alter von 87 Jahren. Loriot war einer der größten deutschen Künstler unserer Zeit, ein feiner Mensch mit einem Hang zur Perfektion und ein Humorist mit einem außergewöhnlichen Gespür. Sein Werk ist fester Bestandteil der Kultur dieses Landes, sein Tod daher nur äußerlich: Unsterblich ist er längst.

Er hat Generationen mit seinen Sketchen, Zeichnungen, Texten und Filmen begeistert. Als feinsinniger Beobachter des Alltäglichen und hintergründiger Humorist ist Loriot längst ein Klassiker. Sein Werk wird Jung und Alt noch sehr lange zum Lachen bringen und zu mancher Erkenntnis über das Wesen der Deutschen.  Loriots einmalige Fähigkeit, uns liebevoll den Spiegel vorzuhalten, wird uns fehlen.

Der Künstler starb am Montagabend in Ammerland am Starnberger See an Altersschwäche, wie der Diogenes Verlag am Dienstag mitteilte. Loriot wurde 87 Jahre alt.  Seine zahlreichen Sketche sind legendär – etwa die Nudel im Gesicht beim verpatzten Rendezvous, der missglückte Auftritt des Lottogewinners Erwin Lindemann oder die Cartoons „Herren im Bad“ und „Das Frühstücksei“. Auch seine beiden Kinofilme „Ödipussi“ (1988) und „Pappa ante portas“ (1991) begeisterten Millionen Menschen.

Loriot wurde zunächst mit Zeitschriften-Cartoons und Knollennasenmännchen bekannt. Später kamen die Fernseh-Sketche, etwa in der ARD-Serie «Loriot I-VI» (Erstausstrahlung 1976-1979), hinzu. In Sketchen wie über die Familie Hoppenstedt trat Loriot meist selbst als wandlungsfähiger Schauspieler hervor, oft mit seiner bereits 2007 gestorbenen Kollegin Evelyn Hamann. Manche nannten den aus Brandenburg an der Havel stammenden Offizierssohn, dessen Vorfahren am Hof von Friedrich dem Großen verkehrten, auch den «Karl Valentin des Cartoons und der Fernsehunterhaltung» oder «Deutschlands komischste Figur».

Der Künstlername Loriot ist die französische Bezeichnung des Pirols, des Wappentieres der Familie von Bülow. In der mecklenburgischen Heimat des Adelsgeschlechtes ist Vogel Bülow eine gängige Bezeichnung für den Pirol.

Loriots Kunst war vor allem auch deshalb so komisch, weil seine Figuren oft vollkommen humorlose Typen sind - und solche kommen leider niemals aus der Mode. Von Herrn Müller-Lüdenscheidt und Herrn Doktor Klöbner, den unnachgiebigen "Zwei Herren im Bad" bis zu Heinrich Lohse, dem pensionierten "Pappa ante Portas": Stets sind Loriots Geschöpfe viel zu sehr mit dem Versuch beschäftigt, den äußeren Anschein einer respektablen Person zu wahren, als dass sie bemerken könnten, wie sehr sie sich mit diesem Versuch lächerlich machen. Es ist dieser manchmal verzweifelte, manchmal stoisch geführte Kampf um die Würde und gegen widrige Umstände, der Loriots Sketche ausmacht, meist mit ihm selbst in der Hauptrolle des Unbeholfenen.

ARD ändert nach Loriots Tod das Abendprogramm

Die ARD ändert aus Anlass des Todes von Loriot am Dienstagabend für mehrere Stunden das Abendprogramm. Zunächst zeigt der Sender ab 22:45 Uhr den Spielfilm "Pappa ante Portas" aus dem Jahr 1991. Der Film lockte in den 90er Jahren 3,5 Millionen Zuschauer in die Kinos. Um 0.10 Uhr folgt eine Dokumentation, in der prominente Kollegen wie Hape Kerkeling oder Götz Alsmann zu Wort kommen. Gezeigt werden auch Szenen, Sketche und Karikaturen, die exemplarisch für Loriot und sein ganzes künstlerisches Schaffen stehen. Ab 1 Uhr sendet die ARD dann 4 Folgen der Reihe "Loriot" von Radio Bremen. Die eigentlich geplante Dokumentation "Alarm am Hauptbahnhof - Auf den Straßen von Stuttgart 21" wird verschoben.
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