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    Der Euro - Misserfolg von Anfang an | Drucken |  E-Mail
    Sunday, 1. June 2008
    10 Jahre EZB. Die Hofberichterstatter der Europäischen Zentralbank feiern den Euro in der Presse als Erfolg. Sie preisen ihn als Hort der Stabilität. Doch das Gegenteil ist richtig.  

     

    muenze1euro_vorderseiteEs ist unfassbar, wie die Mainstream Medien den Euro als Erfolg feiern. Die Fakten sprechen eine andere Sprache:

    Am Anfang sank der Euro gegen Dollar ins Bodenlose. In den letzten Jahren steigt er zwar, aber der Vergleich hinkt! Nur weil andere schlechter sind ist der Euro nicht besser!

     

    Ganz außer Acht wird bei dieser Rechnung gelassen, dass alle Währungen gegen Dollar steigen. Selbst der irakische Dinar hat zum Dollar 70% aufgewertet. Ist die Währung deshalb ein Erfolgsmodell?

     

    Des Weiteren loben die Gazetten die Preisstabilität. Der Euro wird als Inflationsschutz verkauft. So berichtet „Die Zeit" von einer durchschnittlichen Inflationsrate „dank Euro" in Deutschland von 1,6% in den Jahren 2002 bis 2006. Typisch EZB Hofberichterstattung. Motto: immer brav drucken, was die Statistiker vorgaukeln. Die Statistiken mögen zwar richtig sein, mit der Realität haben sie nichts zu tun!

     

    Die dauernde Gehirnwäsche nervt mehr denn je. Wenn trotzdem mal einer aufmuckt, dann heißt es beschwichtigend, das sei ja „nur" die „gefühlte Inflation". Motto: Gehen Sie mal zum Psychiater, sie fühlen die Preissteigerung nur. Aber tatsächlich ist sie nicht existent!

     

    Eine Währung ist nur dann erfolgreich, wenn sie ihre Kaufkraft erhält. Und das kann man vom Euro nun wahrlich nicht behaupten. Im Gegenteil: Die Menschen wurden um Ihr Erspartes betrogen.  Ihr Geld hat seine Kaufkraft in den letzten 10 Jahren halbiert. Dank Euro!

     

    Vieles ist allein in den letzten sieben Jahren 50% teurer geworden, manches hat sich Preis verdoppelt, einiges sogar vermehrfacht.  Da nutzt es wenig, dass z.B. ein Ikea Regal billiger wurde. Fakt ist, dass die Dinge, welche Menschen am nötigsten brauchen, sich im Laufe der letzten Jahre im Preis verdoppelt haben. Eine Pizza in meinem Stammrestaurant hat früher 8 Mark gekostet - heute 10 Euro. Ein Kaffee für 2 Mark war früher teuer. Heute sind 2,50 Euro normal. Eine Busfahrt früher 80Pfennig. Heute 2,10 Euro in Berlin.  Diese Liste kann endlos fortgesetzt werden.

     

    Sogar im Vergleich zu unbedrucktem Papier hat der Euro an Wert verloren. Heute müssen 40% mehr Euro für weißes Papier bezahlt werden als z.B. vor 3 Jahren. Selbst im Vergleich zu Toilettenpapier hat der Euro abgewertet. Kann man da noch von einem Erfolg sprechen?

     

    Die einzige Richtschnur für eine Erfolgswährung ist neben der Kaufkraft das Verhältnis zum Gold. Mitte 1999 kauften 240 Euro eine Unze Gold. Im Jahr 2008 musste man für die gleiche Menge Gold in der Spitze 640 Euro zahlen. Entspricht einer Preissteigerung von fast 200%! Das bedeutet umgerechnet eine Inflationsrate von fast 20% pro Jahr. Bei dieser Rechnung kommen wir der Realität sicherlich etwas näher als durch offizielle Statistiken, welche dem geschundenen Verbraucher weiß machen wollen, dass die Inflation bei 2% liegt.

     

    Preisentwicklung Feinunze Gold (31,1g) in Euro

    gldeurbm

     

     

     

     

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