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    IOUSA Film: USA vor Pleite | Drucken |  E-Mail
    Friday, 22. August 2008
    53 Billionen Dollar Schulden. In dem Dokumentarfilm I.O.U.S.A rufen Amerikas Milliardäre zur Umkehr. US-Schulden, eine unbequeme Wahrheit.
     
    In den Vereinigten Staaten läuft der Dokumentarfilm I.O.U.S.A. an, welcher vor der ausufernden  Staatsverschuldung der USA warnt.

    Hauptdarsteller Warren Buffett, der reichste Mensch der Welt,  Blackstone Gründer Pete Peterson und Ex-US-Rechnungsprüfer Dave Walker. Der Film lehnt sich an den Gore Streifen „Eine unbequeme Wahrheit" an. In dem Finanzdrama geht es allerdings nicht um wärmeres Klima sondern um den überhitzen Schuldenexzess der USA.

    Botschaft: Die Lage ist ernst. Die Immobilienkrise könnte weitere Banken in die Pleite treiben, Öl- und Benzinpreise steigen, der Konsum schwächelt, und die Staatsverschuldung hat fast zehn Billionen Dollar (In US-Englisch Trillionen) erreicht.

    Ein Viertel dieser Schulden wird von ausländischen Staatsbanken gehalten, allen voran die von China und Japan.

    Doch diese Zahl beschreibt nur die offizielle Lesart der Staatsverschuldung. Tatsächlich liegen die Schulden bei 53 Billionen Dollar, wenn man Sozialversicherung und Pensionsverpflichtungen mit einbezieht.

    Der Film lief in zehn Städten und 350 Kinos gleichzeitig an. Er schlussfolgert, dass der USA  eine Katastrophe droht, wenn kein Ausweg zur Rückzahlung der 53 Billionen Dollar gefunden werde.

    In Omaha, wo Buffetts Firma Berkshire Hathaway ihren Sitz hat, stellten sich Buffett, Peterson und Walker den Fragen des Publikums. Die Milliardäre denken allerdings nicht daran, einen Teil ihres Vermögens dem Staat zu schenken, um einen Anfang zu machen. Dafür geht viel Geld in die Werbung.


    Eine Milliarde Dollar will Petersons Stiftung dafür verwenden, die Aufmerksamkeit der Amerikaner auf das Haushaltsdefizit zu lenken. Das Geld wird für TV-Werbung verwandt, aber auch darauf, Internetforen und damit jüngere Wähler zu erreichen.


    Buffet zeigte sich zuversichtlich, dass man das Problem in den Griff bekommen könne: „Wenn man in Amerika geboren ist, hat man immer noch weltweit die besten Voraussetzungen für sein Leben. Es hätte sich zu keiner Zeit ausgezahlt in Amerika 'short' zu gehen und auch 2008 gebe es keinen Grund, das Land aufzugeben“.


    Ex-Chef-Rechnungsprüfer Walker meinte, dass aggressive Aktionen nötig seien, egal wer demnächst Präsident werde. „Wir müssen einen Zustand schaffen, in dem Politiker dafür belohnt werden, wenn sie sparen und nicht wenn sie Schuldenexzesse betreiben.

    Das Wahlsystem würde bisher jene belohnen, die mit falschen Versprechungen nur noch mehr Schulden generieren.“


    Konkrete Vorschläge, wie die Schulden zurückgeführt werden können, bleibt die Dokumentation allerdings schuldig.

    I O U S A - Der Film (Trailer)

    {youtube}HBo2xQIWHiM{/youtube} 

    Weitere Hintergründe zum Film, Interview mit dem Regisseur und den Hauptdarstellern wie Warren Buffett:  In der Rubrik VIDEOS

     

     

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