Hintergrund

Geld, Schein & Wahrheit (Video)
Zeitbombe Staatsschulden
Vorsorge für Leib & Leben
http://www.innova-zivilschutz.com/banner/hgb_01.gif

wallstreetcockpit.com Gewinnen in jeder Marktlage      Die besten Timing-Signale 

WERBEN auf MMnews Banner + Textanzeigen  Anfragen hier.

Zensur / Überwachung

Der Bar-Geld-Schnüffel-Hund 
Steht bald der bewaffnete Zöllner mit Geld-Schnüffelhund vor der Tür?
BARGELD KONTROLLEN in D.   
GMX + WEB.DE: Keine "Zensur", sondern "Blockade"
Zensur auf italienisch

Thema GEZ:    
Meine Zwangsanmeldung
NDR schließt Anti-GEZ-Blog

GEZ Zensur Rechtliches
Nicht GEZahlt? - Was tun gegen GEZ? Tipps und Tricks

Ernährung

Aspartam
Der bittersüße Tod?
Die Milch machts:
Krankheit, Siechtum, Krebs
Earthlings (Video)
Die Fleisch-Illusion

Besucher

Duckmäusertum im Parlament | Drucken |  E-Mail
Friday, 10. April 2009
Gauweiler beklagt Duckmäusertum im Parlament. „Was mich beunruhigt, ist, dass das Funktionieren im System so kritiklos hingenommen wird. Das gefährdet die Demokratie.

 

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler hat die zunehmende Strom-
linienförmigkeit seiner Parlamentskollegen beklagt und zu einer umfassenden Re-
form des deutschen Parlamentarismus aufgerufen. Er habe den Eindruck, „dass
Abgeordnete, die eigenständig über das eigene Land reden wollen, nicht mehr er-
wünscht sind“, sagte Gauweiler in einen Gespräch mit dem Nachrichten-Magazin
DER SPIEGEL. „Was mich beunruhigt, ist, dass das Funktionieren im System so kri-
tiklos hingenommen wird. Das gefährdet die Demokratie.“ Gauweiler beklagte ins-
besondere, dass die Fraktionsführung Union bei wichtigen Themen, etwa der Ab-
stimmung über die Erbschaftsteuerreform, massiv Druck auf Abweichler gemacht
habe. „Da wurden bis zum Schluss Abgeordnete, die ihr abweichendes Votum be-
reits angekündigt hatten, in einer Weise geknetet und gedreht, dass es einem
schlecht werden konnte.“ Gauweiler forderte einen Umbau des Parlamentarismus,
um die Stellung des einzelnen Abgeordneten zu stärken. Er plädierte unter ande-
rem dafür, die Listenaufstellung für die Bundestagswahlen durch die Parteien kom-
plett abzuschaffen, damit Abgeordnete künftig nur noch direkt von den Bürgern ge-
wählt werden können. Gauweiler kritisierte auch die mangelnde innerparteiliche De-
mokratie in der CSU. Es sei ein „blamabler Vorgang“ gewesen, dass der ehemali-
ge Parteichef Edmund Stoiber ersetzt wurde, ohne dass die Parteibasis zuvor ge-
fragt wurde. „Um eine derart gravierende Entmachtung zu legitimieren – Stoiber war
mit einer Zweidrittelmehrheit des Volkes gewählt worden –, hätten über den Partei-
vorsitzenden und zukünftigen Spitzenkandidaten wenigstens die Mitglieder der CSU
in einer Urabstimmung entscheiden müssen“, sagte Gauweiler und fügte mit Blick auf
die damaligen Hinterzimmerabsprachen hinzu: „Manchmal haben wir vor Feigheit ge-
stunken.“ DER SPIEGEL 16/2009

 

Kommentar schreiben

Kommentare sind frei.Vorteil bei Registrierung: Name geschützt, Bearbeitung möglich, kein Sicherheitscode.Bei langen Beiträgen Absätze einfügen! (bessere Lesbarkeit).Weiterführende Links sind erwünscht.
Unsachliche Kommentare werden gelöscht!
LÖSCHUNGEN werden von MMnews-Lesern durchgeführt.

Sicherheitscode
Aktualisieren