Hintergrund

Geld, Schein & Wahrheit (Video)
Zeitbombe Staatsschulden
Vorsorge für Leib & Leben
http://www.innova-zivilschutz.com/banner/hgb_01.gif

wallstreetcockpit.com Gewinnen in jeder Marktlage      Die besten Timing-Signale 

WERBEN auf MMnews Banner + Textanzeigen  Anfragen hier.

Zensur / Überwachung

Der Bar-Geld-Schnüffel-Hund 
Steht bald der bewaffnete Zöllner mit Geld-Schnüffelhund vor der Tür?
BARGELD KONTROLLEN in D.   
GMX + WEB.DE: Keine "Zensur", sondern "Blockade"
Zensur auf italienisch

Thema GEZ:    
Meine Zwangsanmeldung
NDR schließt Anti-GEZ-Blog

GEZ Zensur Rechtliches
Nicht GEZahlt? - Was tun gegen GEZ? Tipps und Tricks

Ernährung

Aspartam
Der bittersüße Tod?
Die Milch machts:
Krankheit, Siechtum, Krebs
Earthlings (Video)
Die Fleisch-Illusion

Besucher

Ärzte machen süchtig | Drucken |  E-Mail
Saturday, 18. April 2009
Deutsche Ärzte fördern die Tablettensucht. Mehr als 1,5 Millionen Patienten erhalten süchtig machende Präparate länger als in den Leitlinien der Mediziner vorgesehen. In 130000 Fällen machen die Verschreibungen die Opfer zu Schwerstabhängigen.

 

Die Zahl der Tablettensüchtigen, die abhängig von Schlaf- und Beruhigungsmitteln
aus der Medikamentengruppe der Benzodiazepine sind, ist wesentlich höher als bis-
her gedacht. Wie der SPIEGEL unter Berufung auf eine noch unveröffentlichte Stu-
die des Hamburger Instituts für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung be-
richtet, erhalten mehr als 1,5 Millionen Patienten die süchtig machenden Präparate
länger als in den Leitlinien der Mediziner vorgesehen. In der bisher umfänglichsten
Untersuchung zur Tablettensucht in Deutschland haben die Forscher insgesamt
3,5 Millionen Kassenrezepte analysiert. Bei knapp 800000 Patienten pro Jahr sor-
gen Ärzte demnach dafür, dass sie zu Dauerkonsumenten der Mittel werden. In
130000 Fällen machen die Verschreibungen die Opfer zu Schwerstabhängigen, de-
nen der Ausstieg aus der Sucht nur noch in seltenen Fällen aus eigener Kraft ge-
lingt. „Wir waren völlig überrascht über den Umfang des Benzodiazepin-Missbrauchs
in Deutschland“, erklärt der Hamburger Studienleiter Peter Raschke. Verschärft wird
die Situation zusätzlich durch das Verhalten der Ärzte, die, offenbar aus Angst vor
Kontrollen, bei der Verordnung vermehrt auf Privatrezepte ausweichen, die in kei-
ner Statistik auftauchen. Im Jahr 1993, so stellten Bremer Pharmaexperten fest,
wurden nur rund 15 Prozent der als Schlafmittel verwendeten Benzodiazepine pri-
vat verordnet. Inzwischen schätzen sie den Anteil bereits auf zwei Drittel aller Ver-
schreibungen. Das wahre Ausmaß der Tablettensucht wird dadurch verschleiert.
Suchtmediziner sehen den Trend mit Sorge: „Kollegen, die die Flucht in Privatrezepte
einschlagen, haben schlicht und ergreifend Angst, dass ihnen Kassenärztliche
Vereinigungen oder Krankenkassen hinter die Langzeitverschreibungen kommen
könnten – das ist Beihilfe zur Sucht“, kritisiert Rüdiger Holzbach, Psychiater an den
LWL-Kliniken Warstein und Lippstadt. [DER SPIEGEL 17/2009]

 

Kommentar schreiben

Kommentare sind frei.Vorteil bei Registrierung: Name geschützt, Bearbeitung möglich, kein Sicherheitscode.Bei langen Beiträgen Absätze einfügen! (bessere Lesbarkeit).Weiterführende Links sind erwünscht.
Unsachliche Kommentare werden gelöscht!
LÖSCHUNGEN werden von MMnews-Lesern durchgeführt.

Sicherheitscode
Aktualisieren