| Tanz der Management-Vampire: Der Malik-Ansatz | | Drucken | |
| Wednesday, 3. June 2009 | |
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Nach den bisherigen
Modewellen im Management: Management by Objectives, Management by
Walking Around, Management by Exceptions, Management by Delegation,
Management by Results, Shareholder Value Management, Management by
Helicopter (Ben Bernanke), Management by Ping Pong (Peer Steinbrück)
stellt sich die Frage ob wir uns bei Malik jetzt auf das Management
by Dracula freuen dürfen.
Glosse von Artur P. Schmidt alias Turi van Helsing
Der
Management-Vampir
"Fredmund Malik kann tote Firmen wieder zum Leben erwecken" - titelte jüngst der Tagesanzeiger in seiner Online-Version. Doch dies steht in krassem Gegensatz zu den Vorstellungen des Ökonomen Schumpeter hinsichtlich einer notwendigen kreativen Zerstörung. Wo kommen wir hin, wenn wir allen maroden Firmen, erst das letzte Blut in Form von Geld absaugen und ihnen dann mit Geldplasma wieder Leben einhauchen würden. Eine Vampir-Ökonomie der Nachtgestalten wäre die Folge, deren Bluttransfusionen mit Steuergeldern bezahlt werden müssten.
Fredmund Malik als Graf Dracula seines St. Galler
Management-Gruselkabinetts, das möglichst viele
Beratungshonorare absaugt? Warum lebt der Mann, der angeblich alles
richtig macht, in einem von Kameras überwachten Anwesen im Stile
eines Mini-Stammheim-Gefängnisses? Etwa aus Angst vor seinen
Kunden, die er mit Beratungsaufträgen ausgesaugt hat oder etwa
aus Angst vor dem Vampirjäger Blade?
Wasser predigen und Wein trinken Richtig ist, dass Fredmund Malik seit mindestens zwei Jahrzehnten vor der großen Weltwirtschaftskrise warnte. Wer jedoch auf den Futures-Trader gehört hätte, wäre nicht sehr reich an den Finanzmärkten geworden, im Gegenteil er hätte die Größte Hausse aller Zeiten verpasst und wie der Guru selbst Millionen an den Börsen der Welt verzockt. Wie Broker in Frankfurt kolportieren hat er in den letzten Jahren kaum einen Trade erfolgreich abgeschlossen und auf seinen Konten ein wahres Blutbad angerichtet. Denn das lange Warten auf den Crash zerstört nun einmal das Eigenkapital eines jeden Pessimisten. Der angebliche Mann der Stunde beweist, dass auch ein blindes Huhn irgendwann einmal recht hat, denn irgendwann kracht es zwangsläufig im Gebälk des weltweiten Bankster-Imperiums.
Wenn Malik beim Traden an den Finanzmärkten so gut wäre,
wie er sich gibt, dann würden er und seine 300 Zombie-Jünger
(in der Vampirwelt auch Ghul genannt) längst schon eine Stiftung
zur Erhaltung der Nacktmulls und zur Förderung des Alpinismus
gegründet haben, um der Nachwelt etwas bleibendes zu
hinterlassen. In seinen Managementlettern dreht Malik sich nämlich
permanent im Kreis, wobei alter Wein in neuen Schläuchen
verkauft wird. Doch schon in der Bibel im Kapitel Matthäus (9,
17) können wir nachlesen, dass dies der falsche Ansatz ist.
Hans Ulrich’s Erbe Seit Jahren tobt in St. Gallen ein Streit um die von Fortführung der von Hans Ulrich, dem „Vater“ des St. Galler Management Modells und langjährigen Direktor des Instituts für Betriebswirtschaft an der HSG (Universität St. Gallen), gelungenen Teilprivatisierung der St. Galler Weiterbildung. 1973 wurde das Management Zentrum St. Gallen gegründet, um das Gedankengut der systemorientierten Managementlehre zu verbreiten. Als das MSZG 1984 teilprivatisiert wurde, legte sich die Stiftung einen neuen Namen zu, wobei Maliks MZSG, wie Ulrich ausdrücklich formulierte, keine Rechte zur Nutzung des St. Galler Managementmodells übertragen wurden. Die Hauptakteure des Erbfolgestreits um Ulrichs Gedankengut sind bis heute die Universität St. Gallen und ihr Institut für Betriebswirtschaft, das neue, 1984 als private Aktiengesellschaft gegründete MZSG Management Zentrum St. Gallen unter Leitung von Fredmund Malik sowie die ab 1984 von Günther Pipp, einem Schüler von Ulrichs, gegründete St. Gallen Group of Business Schools.
Insbesondere unter den beiden
von Malik und Pipp geführten Institutionen gab es in der
Vergangenheit immer wieder Rechtstreitigkeiten. Jedoch verlor das
MZSG von Malik diese Prozesse und die Position der von Pipp geführten
Business Schools wurde sogar vom Bundesgericht bestätigt. Für
Ulrich war der Grundgedanke der ganzheitlichen, systemorientierten
St.Galler Management-Lehre ebenso wenig monopolisierbar wie es heute
die Managementkybernetik ist. Maliks Flucht von der Uni Dass Malik die Universität St. Gallen verließ, hängt vor allem mit dem Erbstreit um das St. Galler Management-Modell zusammen. Als sich Fredmund Malik erfolglos um die Nachfolge auf Ulrichs Lehrstuhl bewarb, verließ Malik 1984 die HSG und übte sich in der Kunst möglichst alle Konkurrenten totzuschweigen. Der eitle Verkäufer etablierte sich in den letzten Jahren als ernsthafter Konkurrent der HSG, wobei er zurecht gegen Shareholder Value und den „Terror der Finanzanalysten“ und die Amerikanisierung der HSG wetterte, ohne jedoch zu erwähnen, dass er selbst mit Peter Drucker einem in den USA ansässigen Managementguru, dem Erfinder der Management by Objectives, huldigte.
Doch ein Revolutionär ist Malik, der
lieber von Kunden als von Moral spricht damit noch lange nicht. Es
sucht sein Heil lieber in den unendlichen Weiten des allgemeinen
Finanz-Nirwanas und lässt sich als Crash-Apostel feiern. Seine
Vorliebe für unternehmerisch geführte Unternehmen wie Hilti
haben ihm zwar saftige Beratungshonorare eingebracht, aber leider
nicht die Erkenntnis, dass es heute eines basisdemokratischen und
keines diktatorischen Managementstils bedarf, um die Mitarbeiter von
Unternehmen nicht zu Psychopathen degenerieren zu lassen, denen nicht
mehr erlaubt ist die Warum-Frage zu stellen. Der Management-Plagiator Dass Malik seit Jahren einen Plagiatismus der besonderen Art betreibt, zeigen alle seine Bücher, deren Thesen im großen und ganzen schon zuvor bei Stafford Beer oder Peter Drucker nachzulesen sind. Vor allem das Buch „The Effective Executive“ aus dem Jahr 1967 hat es dem Beratungs-Vampir angetan. Dort hat er eine Unmenge seines Managementwissens abgesaugt. Wer wirklich etwas Substanzielles zum Thema Management-Kybernetik lesen will, sollte hierzu die Originalquellen von Kybernetikern wie Norbert Wiener, Ross Ashby, Oscar Lange, Heinz von Foerster oder Stafford Beer lesen. Anstatt seine wissenschaftlichen Fähigkeiten zu nutzen, unterlag Malik wie sein Ziehvater Hans Ulrich mir als dessen letzten Habilitant beklagte, der Geldgier.
Dass es Malik
selbst mit seinen eigenen Predigten zur Corporate Governance nicht so
ernst nimmt zeigte er vor einigen Jahren als er sich im Aufsichtsrat
der ÖBB sitzend sich in bester Vampir-Manier selbst
Beratungsaufträge in Millionenhöhe für das Malik
Management Zentrum zuschanzte und wegen dieses unredlichen
Geldplasma-Skandals als Aufsichtsrat zurücktreten musste. Von
Blutarmut gekennzeichnet musste der geläuterte Vampir der
Doppelmoral bis zum Ausbruch der Weltwirtschaftskrise wieder in
seiner St. Galler Management-Gruft untertauchen. Kritik ist gut, Zensur ist besser Um seinen Ruf wieder herzustellen und weil Malik kritische Journalisten die ihn mit Worten pfählten und köpften nicht schätzt, musste die selbsternannte Kybernetikern Maria Pruckner, eine in seinem Sinne verfasste Systemstudie mit dem atemberaubenden Titel: Self Fucking Systems oder Information macht glücklich verfassen. Das Machwerk richtet sich gegen den Filz zwischen Journalismus und Management am Fallbeispiel kolportierter Management-Probleme bei den ÖBB im Sommer 2006. Zwar wird hier auch viel hinsichtlich Hofberichterstattung richtig beschrieben, was jedoch leider in diesem Onanier-Pamphlet gegen die Mächtigen gefordert wird, ist nichts anderes als die Aufhebung der Pressefreiheit, wenn es dort in einer der gestellten Fragen heißt: „Sollte es in erster Linie Aufgabe der Redaktionen sein, für die Wahrheit, Richtigkeit und Richtigstellung ihrer Nachrichten zu sorgen oder in erster Linie die Aufgaben der Betroffenen, über die berichtet wird?“
Folgen wir
dieser Logik, so sollten wir auch dem Betrüger Bernard L. Madoff
es selbst überlassen, seine besonderen Leistungen bei der
Schaffung seines Ponzi-Schemas zu kommentieren. Dies wäre wohl
im Sinne des allwissenden Ober-Zensors Malik, der damals die Manager
der ÖBB mit lehrmeisterlichen Rundbriefen über
erfolgreiches Management beglückte. Im Kybernetik-Kaufrausch Teilnehmer seiner sektenähnlich organisierten internen Ausbildungen sind von seinem ungebrochenen Sendungsbewusstsein fasziniert. Wie ein kommender Heiland orchestriert er seine Vorstellungen von Management, ohne zu erkennen, dass es gerade die Kaste der Manager war, ob mit oder ohne Malik-Ausbildung, die die Weltwirtschaft in die Krise geritten haben. Wenn selbst der Nosferatu der Kapitalisten, der neue UBS-Chef Oswald Grübel, bei Malik’s Vorträgen erscheint, muss Malik wohl der neue Messias sein auf den die Managementwelt gewartet hat. Gemeinsam kann er jetzt mit Grübel das Vampirlied anstimmen aus dem Musical Tanz der Vampire: „Wir sind hungrig auf Verbrechen. Wir sehnen uns nach Blut. Wir leben nur für uns’re Gier. Und nähr’n mit Gift uns’re Brut (heute nennen wir dies toxischen Wertpapiere).“ Mit Grübels peinlichem Auftritt erhielt Malik endgültig den Ritterschlag der schweizerischen Vampir-Filzokratie, die schon seit Jahrzehnten die Staatsbürger aussaugt, womit nicht bewiesen ist, dass Malik weiß von was er eigentlich spricht, sondern lediglich, dass er nicht weiss, was er nicht sagen soll. Denn wer eigentlich nichts wirklich Neues zu sagen hat, sollte besser schweigen. Nicht jedoch Malik, er ist auf kybernetisches Wachstum getrimmt. Wohl deshalb kaufte er den Nachlass von Stafford Beer und Frederic Vester auf. Noch hat er nicht erkannt, dass gekauftes, eventuell veraltetes Wissen viel weniger wert ist, als selbst generiertes, neues Wissen. Möchte er etwa den Kybernetik-Markt monopolisieren?
Lehrt nicht die Kybernetik, dass es
auf die Einbeziehung vieler Wechselwirkungen ankommt und nicht darauf,
eine Meinung als die allein richtige zu proklamieren. Auch Malik ist
seinem eigenen Spezialistentum verfallen, ein Fehler, der unter
anderem auch zum Untergang des wissenschaftlichen Rufes der HSG
führte. So wurde die Universität St. Gallen in einem
mehrjährigen Säuberungsprozess von Maliks heimlichen
Busenfreund Peter Gomez, dem ehemaligen Rektor der Uni, von allen
Generalisten gesäubert. Konkurrenz behindert bekanntlich das
eigene Geschäft und damit das Geldverdienen. Das Ende des Managements Mit der Monopolisierung der Kybernetik, kessen Sprüchen und Drucker’schen Weisheiten lässt sich die Zunahme der Komplexität in der heutigen Zeit nicht mehr bewältigen. Hierzu müsste Malik über Lenkungs-Cockpits (--->www.bankingcockpit.com) verfügen. Stattdessen promotet er als Wunderwaffe der Komplexitätsbewältigung die so genannte Team-Syntegration, übrigens eine Erfindung von Buckminster Fuller, die von Stafford Beer weiterentwickelt wurde, deren Effektivität sich jedoch nicht in Resultaten, sondern vor allem im Geldbeutel von Fredmund Malik widerspiegelt. Mit dieser Vampir-Methode wird gezielt versucht das Wissen von Unternehmen abzusaugen, um mit dem Wissensvorsprung neue Opfer akquirieren zu können. Wenn Malik den Personenkult von Managern anprangert, vergisst er völlig, dass er es selbst ist, der seit Jahren einen Personenkult betreibt. Fast hat es den Anschein, dass der Mann, der sich gerne rar macht und angetreten ist, McKinsey das Fürchten zu lehren, ähnlich wie Silvio Berlusconi in eine Alterskrise geraten ist und jetzt zum letzten Gefecht bläst. Psychoanlytisch von Bedeutung ist hierbei das Narzissten im Alter immer gefährlicher werden. Malik ist jedoch nicht die Lösung der heutigen Managementprobleme, sondern deren Hybris, da das Management am Ende ist und wir zukünftig wieder Unternehmer in den Unternehmen brauchen, jedoch keine Manager.
Unternehmer nehmen nur das notwendigste an Gehalt und Boni um das
Eigenkapital zu schonen, Manager jedoch das Maximum welches sich
erbeuten lässt. Wie führte der Vampirgraf von Krolock im
Tanz der Vampire aus: “Eines Tages, wenn die Erde stirbt, und der
letzte Mensch mit ihr, dann bleibt nichts zurück als die öde
Wüste einer unstillbaren Gier. Zurück bleibt nur die große
Leere. Eine unstillbare Gier.“ Vorleben statt verheizen Der von PR-Dampfplauderer Klaus J. Stoelker zum Weltstar hochgejubelte Malik, Gott bewahre uns vor einer damit verbundenen regelrechten Vampirepidemie, hat längst jeglichen Bezug zur Realität verloren. Wenn Malik so gut ist, wie er selbst behauptet, dann fragt man sich natürlich, warum ihn beispielsweise das Consultingunternehmen Bain nicht schon längst mit einer Ablösesumme von 50 Millionen Euro abgeworben hat. Doch der Consultologe Malik hat nicht erst heute, sondern schon vor 10 Jahren abgehoben. Schon damals reagierte er auf die Absage des Autors, wegen zu viel Selbstbeweihräucherung des Chefs, nicht für das MZSG zu arbeiten in beleidigender Weise damit, dass er diesen damals als verrückt bezeichnete. Nun gut, verrückt heißt letztendlich nur, dass man einen anderen Standpunkt hat. Schon Dürrenmatt machte in seinem Stück „Die Physiker“ deutlich, dass die eigentlichen Irren nicht im Irrenhaus, sondern außerhalb sitzen. Sind nun die Beratenen irre oder diejenigen die sich beraten lassen. Wer ernsthaft annimmt, dass Außenstehende, die einzigen sind, die einem Unternehmer helfen können, der muss wohl die Malik zum Schluss kommen, dass er nach dem Versagen der St. Galler Elitestudenten der Auserwählte ist.
Wenn jedoch
Jungberater mit seinem militärischen Führungsstil verheizt
werden, wenn die Fluktuationsarte der Mitarbeiter immens hoch ist,
dann scheint der Prediger seine eigenen Predigten wie auch seine
Kaderleute nicht verinnerlicht zu haben. In diesem Kontext bevorzugt
Malik die blaue Pille bei der er sich an nichts erinnert. Gibt es bald Malik-Flaschenöffner? Nach den bisherigen Modewellen im Management: Management by Objectives, Management by Walking Around, Management by Exceptions, Management by Delegation, Management by Results, Shareholder Value Management, Management by Helicopter (Ben Bernanke), Management by Ping Pong (Peer Steinbrück) stellt sich die Frage ob wir uns bei Malik jetzt auf das Management by Dracula freuen dürfen. Vielleicht entdeckt Malik bald zum Absaugen weiteren Geldes von seinen Kunden auch den Markt für Fan-Artikel für sich. Dann dürfen wir uns nach den Malik-Briefen, Malik-DVDs, Malik-E-Learning-Programmen, Malik-Kursen, Malik-Vorträgen, Malik-Seminaren und Malik-Beratungen bald auf Malik-Schals, Malik-Mützen, Malik-Bierdeckel und Malik-Flaschenöffner freuen. Außer in die eigene Tasche zu wirtschaften haben Malik und seine ehemaligen Kollegen an der Universität St. Gallen, die wie alle Vampire nach Unsterblichkeit trachten, der Welt bisher nichts wirklich bleibendes hinterlassen. Gab es bei Hans Ulrich noch intellektuell ansprechende Diskussionen führender Denker, so vertritt Malik die Doktrin des Last Man Standing.
Nicht nur Pfarrer und Hebammen sollten den
Theorien des Unbelehrbaren folgen, sondern auch Kampfschwimmer und
Weihnachtsmänner, um ihre Effektivität und relativen
Marktanteil zu steigern. Wie im Film Full Metall Jacket setzt Malik
jedoch auf militärischen Drill. Wir alle wissen wie dieser Film
ausgeht. Vielleicht solle Malik, die in der
Kaffesatzlesen-Fernsehrunde mit Maybrit Illner getätigte
Äusserung "Der Egomanenkult muss durch Menschlichkeit
ersetzt werden" zunächst einmal auf sich selbst anwenden. Der Magier und seine Black Box? Der Magier und seine gestreamlinten Managementexperten, die angeblich weltweit eine Doktrin vertreten, man könnte sie auch Vampir-Jünger nennen, werden jedoch führungslos untergehen, sollte der Guru irgendwann abtreten und sich in sein Davoser Feriendomizil oder in die Underworld nach Transsilvanien zurückziehen. Der fälschlicherweise als Professor titulierte, da er längst nicht mehr in St. Gallen lehrt, maßt sich an, Komplexität zu meistern, ohne über eine geeignete Software zur Lenkung von Komplexität zu verfügen. Es muss bezweifelt werden, ob die Varietät des Malik Management Zentrums ausreicht, heute bei irgendeinem Kunden weltweit, dessen Vielfalt zu lenken. Dazu müssten jedoch Algorithmen rollen. Stattdessen rollen beim Verführungskünstler Malik jedoch nur die großen Worte. Laut eigener Webseite werden dort 60 Jahre Erfahrung Komplexitätsforschung, Kybernetik und Management-Kybernetik angepriesen. Da jedoch Malik 1944 in Lustenau geboren ist und die Leitung des MZSG erst im Alter von 32 übernahm, muss er wohl ein echtes Wunderkind gewesen sein, wenn er schon mit 5 Jahren Praxis-Erfahrungen in Managementkybernetik gesammelt hat. Der David Copperfield der Managementtheorie operiert wie ein Magier, der niemand Außenstehenden in seine Black Box schauen lässt. Deshalb sollten die Manager der Welt sich besser selbst reflektieren und selber anfangen, nachzudenken, was richtiges und gutes Management ist, anstatt sich der Scheinsicherheit der Propaganda eines totalen Malik auszuliefern. Vorstände sollten jetzt radikal alle Blutsauger rausschmeissen, systematisch auf die roten Knoblauchpillen setzen und sich zusätzlich mit Kruzifixen vor dem Tanz der St. Galler Beratungs-Vampire schützen. --->www.tradercockpit.ch |
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