| Geldschmuggel? Japaner mit 134 Milliarden Dollar erwischt | | Drucken | |
| Thursday, 11. June 2009 | |
|
Zwei Japaner wollten mit über 134 Milliarden Dollar US-Staatsanleihen in die Schweiz. Dabei sollte doch jedem klar sein, dass man in Europa nur mit maximal 9999 Euro reisen darf. Festnahme in Chiasso.
Zwei Japaner wurden am 3.Juni auf dem Bahnhof der norditalienischen Stadt Chiasso festgenommen. Im Reisegepäck befanden sich über 134 Milliarden Dollar - größtenteils in Form von US-Staatsanleihen. Dies berichtet ilgiornale.it in seiner aktuellen Ausgabe. Die Japaner waren auf dem Weg in die Schweiz. Das geht aus einer ---->Mitteilung des italienischen Zolls hervor. Nach Angaben der Zöllner trugen die Verdächtigen in einem Koffer mit doppeltem Boden US-Wertpapiere, vor allem Staatsanleihen der Fed, im Wert von 134,5 Milliarden Dollar mit sich. Die Wertpapiere entsprechen einem Wert von etwa 95 Milliarden Euro. Die Japaner hatten den Zollbeamten nicht erklärt, dass sie Staatsanleihen mit sich führen. Deshalb wurden sie an Ort und Stelle verhaftet. Die japanische Botschaft in Rom hat die Festnahme bestätigt und erklärt, dass sie die Staatsangehörigkeit der Schmuggler überprüfe. Unklar ist noch, ob die Wertpapiere gefälscht oder echt sind. Wären sie echt, dann würde es sich um den bislang größten aufgedeckten Geldschmuggelversuch handeln. Es besteht aber auch die Sorge, dass in Asien viele gefälschte Wertpapiere zirkulieren könnten. Sollten die jetzt entdeckt tatsächlich gefälscht seien, dann soll es sich um außergewöhnlich gute Fälschungen handeln. Bei einem Verstoß gegen das Geldwäschegesetz können bis zu 40 Prozent des Werts vom Staat eingezogen werden. Das wären in diesem Fall 38 Milliarden Euro. Damit könnte Berlusconi das wachsende Staatsdefizit abbauen. via heise.de
|
|
|
| Top News | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|


