| Der Staat als Dieb |
| Von Dr.-Ing. Artur P. Schmidt | |
| Friday, 24. July 2009 | |
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Der postmoderne Diebstahl: Wie der Staat seine Bürger enteignet! - Schuldner enteignet Gläubiger. Als großes Finale strebt der Staat die Massenenteignung seiner Untertanen an.
Die Krise aller Krisen wird zukünftig die Hyperinflation in den USA sein. Die aufgeblähten Konjunkturpakete und die Aufblähung der Fedbilanz sind keine Lösung der aktuellen Krise sondern eine Verschlimmbesserung des aktuellen Systemzustandes. Viele Bankmanager und Politiker scheinen die reale Wirtschaft mit der virtuellen Realität zu verwechseln. Maroden Banken quasi eine Reset-Taste durch Bad Banks zur Verfügung zu stellen und die Kosten der toxischen Papiere durch massives Gelddrucken auf die Bürger abzuwälzen ist gelinde gesagt einer der größten Skandale der Nachkriegszeit.
Der Staat hat sich als Aufgabe gestellt nur noch zu
funktionieren und sein Überleben zu sichern, ohne sich den Ursachen der
aktuellen Krise zuzuwenden. Damit hat der Staat seinen eigenen Bürgern den
Krieg erklärt.
Die aktuelle Schuldenproblematik wird vom Staat dahingehend
gelöst, dass die Schuldner ihre Gläubiger enteignen, ein Prozess der sich in
der Wirtschaftsgeschichte immer dann wiederholt, wenn es keinen anderen Ausweg
mehr gibt, ein System, dass keine Zukunft mehr hat, künstlich am Leben zu
erhalten. Wenn der Staat als Dieb agiert, hat er jedoch keine Existenzberechtigung mehr und die Anarchie gewinnt die Oberhand. Zeigte doch die Weimarer Republik, dass es keine bessere Methode gibt, die Grundlagen einer Gesellschaft zu vernichten als die Währung zu ruinieren. Genau dies geschieht aktuell vor allem in den USA und Großbritannien. Die Vorreiter der neoliberalen Bewegung riskieren mit ihren Methoden den demokratischen Zusammenhalt der Gesellschaft und bereiten ein Szenario vor, welches wahrscheinlich zu den größten gesellschaftlichen Umbrüchen führen wird, die die Welt in den letzten 100 Jahren gesehen hat. Spätestens wenn Texas seine Unabhängigkeit von den USA erklärt hat, wird auch dem letzten Amerikaner klar geworden sein, dass eine Union ohne starke Währung nur eine Fiktion ist.
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