| USA: 106 Bank-Pleiten 2009 | | Drucken | |
| Saturday, 24. October 2009 | |
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Die Pleitewelle bei US-Banken hat in diesem Jahr schon mehr als 100 Institute erfasst. Allein sieben Regionalbanken in mehreren Bundesstaaten mussten am Freitagabend dichtmachen. Damit rollt die Pleitewelle bei US-Banken trotz Aufschwungs unvermindert weiter.
In Naples im Bundesstaat
Florida traf es als 100. Institut die mit einer Bilanzsumme von
lediglich knapp 66 Millionen Dollar und 18 Angestellten recht kleine
Partners Bank. Die Stonegate Bank in Florida übernimmt alle Kunden und
Vermögenswerte. Damit steigt die Zahl der pleitegegangenen Banken in den USA in diesem Jahr auf 106 - so viele, wie seit der Branchenkrise von 1992 nicht mehr. Die Zahl dürfte 2009 weiter steigen, da viele Geldhäuser mit zunehmenden Kreditausfällen bei Gewerbeimmobilien zu kämpfen haben. Das Bankensterben trifft nach den grossen Zusammenbrüchen zum Höhepunkt der Finanzkrise im vergangenen Jahr nun ganz überwiegend kleinere und mittelgrosse Häuser quer durch die USA. Experten sind überzeugt: Die Pleitewelle wird noch einige Zeit weiterrollen. Der bisher größte Bankenzusammenbruch dieses Jahres war im August das Aus der Colonial Bank im Bundesstaat Alabama. Mit einer Bilanzsumme von 25 Milliarden Dollar war sie damals die sechstgrösste Bank, die in den USA jemals schliessen musste.
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