| Schweinegrippe: Serbien Notstand | | Drucken | |
| Thursday, 12. November 2009 | |
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Wegen der Schweinegrippe hat Serbien einen Epidemie-Notstand
ausgerufen. Massnahme erlaubt ein Verbot von
Massenveranstaltungen. / Politiker in Polen halten H1N1- Gegenmittel für
Betrug. Verstärkt Hinweise auf gezielte
Panikmache.
Immer mehr Länder nutzen die Schweinegrippe, um einen Notstand auszurufen. Wegen H1N1 hat Serbien nun einen Epidemie-Notstand erklärt. Die Massnahme, die unter anderem ein Verbot von Massenveranstaltungen erlaubt, soll helfen, die Infektionskrankheit einzudämmen. Die Entscheidung ermöglicht es der Regierung auch, Schulen zu schliessen und Besuche in Krankenhäusern zu verbieten. Serbien hat bei bisher rund 260 nachgewiesenen Schweinegrippe-Infektionen bereits sieben Todesfälle gemeldet. Ganz anders sieht die Situation z.B. in Polen aus. Das polnische Parlament hat in einer Sondersitzung über die sich zuletzt ausbreitenden Grippegefahren an Ost- und Westgrenze des Landes beraten. Im Ergebnis der Tagung geht man nun davon aus, dass Polen, zumindest aktuell, kein Opfer irgendeiner Epidemie ist. Was die Schweinegrippe betrifft, habe man es zwar mit 193 Fälle von H1N1-Infektionen zu tun, doch alle Betroffenen zeigten harmlose Krankheitsverläufe und noch nie sein ein Patient daran gestorben.
Polnische Politiker halten H1N1- Gegenmittel für
Betrug
Die Zahl der tödlich verlaufenen Schweinegrippe-Infektionen in den USA ist auf angeblich mindestens 4.000 gestiegen. Die Gesundheitsbehörden teilten am Mittwoch mit, diese Zahl schließe Sterbefälle aufgrund von Komplikationen wie Lungenentzündungen und bakterielle Infektionen mit ein.
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