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    Die Fleisch-Lüge
    Von Andreas Popp   
    Sunday, 20. December 2009
    Die Klima-Lüge geht weiter…, während die Menschheit „Monsanto“ durch den Fleisch-Konsum subventioniert! China, Indien und weitere „unterentwickelte“ Länder holen in Sachen „Schnitzel- und Burger-Konsum“ massiv auf. Deswegen klingeln bei Monsanto die Kassen. 

     

    Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man über den Kopenhagener Klima-Gipfel eigentlich nur lächeln. Da schütteln sich „die wichtigsten“ Vertreter der Industrie und deren abhängige Politiker und Wissenschaftler die Hände, um sich gemeinsam für eine „bessere“ Welt stark zu machen, welches man durch die Reduktion des „erfundenen“ Treibhausgases CO² bewerkstelligen will. 

    Gerade in der letzten Woche konnte man ein Aufbäumen einiger Wissenschaftler selbst in den „hochwertigen“ Presseorganen vernehmen, die unmissverständlich deutlich machten, dass diese ganze Klimadebatte auf gefälschten Ursachen-Zahlen beruht. Trotzdem machen alle verantwortlichen (oder besser verantwortungslosen) Macher des Systems mit, da Sie offenbar keinen vernünftigen Ausweg aus der Finanzmisere erkennen können.  

    Die ganzen unseriösen Konjunkturpakete (Abwrackprämie, Schweine-grippe-Impfung, Klimawandel, inszenierte Kriegsgründe usw.) dienen nun einmal nur dem unsäglichen Finanzsystem, dessen Gesamt-Crash so lange wie möglich verzögert werden soll, obwohl die kapitalen Fehler und die realen Lösungen unserer Gesamtordnung längst bekannt sind.

    Ja, ich nenne diesen Wahnsinn unseriös, denn es ist absolut nicht zu rechtfertigen z.B. intakte Autos auf Steuerzahlerkosten zu entsorgen, um den Menschen neue Autos zu verkaufen (meist auf Pump), die sich dann kleine grüne Aufkleber auf die Windschutzscheibe pappen, damit sie in die Stadt fahren dürfen. Allein dieser Stumpfsinn wäre Stoff genug für unsere Nachkommen, um Tragik-Komödien zu verfassen, die sich mit der heutigen Schildbürger-Zeit beschäftigen…

    Ich möchte in dieser Ausgabe einen Punkt argumentieren, der mich auf der Beliebtheitsskala der Mainstreamer eher ganz unten ansiedeln lässt- aber ich nehme mich diesem Thema trotzdem wieder einmal an:

    Die Folgen des Fleischkonsums!

    Neben einer Neuregelung der Geldordnung und des Bodenrechtes, stellt dieser Part die dritte wesentliche Säule zur Lösung der globalen Probleme dar.

    Wir echauffieren uns, wenn wir hören, dass man Getreide anbaut, um daraus Brennstoff herzustellen. „Moralisch ist das völlig verwerflich“, ist der Tenor der Semi-Wissenden. Zur Klarheit: Nicht einmal 3% des Getreideanbaus dient der Benzinerzeugung, wobei auch ich trotzdem diesen Zustand als bedenklich empfinde. Wie schnell allerdings die „ethischen“ Bedenken wegfallen, erkennt man deutlich bei einer systemanalytischen-, nachvollziehbaren Bewertung des „Leichen-schmauses“, also des Tiere-Verzehrs und deren Auswirkungen.

    Seit Jahren werden in Südamerika täglich gigantische Mengen des Regenwaldes abgeholzt - aber nicht etwa, um das Tropenholz zu verkaufen, denn das lässt sich schwer absetzen, nachdem man den Menschen (in diesem Fall übrigens nachvollziehbare) moralische Bedenken indoktriniert hat, nein es geht um die Schaffung von Weideflächen für den exponentiell steigenden weltweiten Fleischkonsum. Man verbrennt dann halt dieses Jahrhunderte alte Holz, wenn es keine Abnehmer findet. 

    China, Indien und weitere „unterentwickelte“ Länder in Sachen „Schnitzel- und Burger-Konsum“ holen massiv auf, damit man auch hier endlich begreift, dass Reis und Gemüse niemals einen modernen BIG MAC ersetzen können. Die erhöhte Fettleibigkeit und Harnsäurekrankheiten in fernöstlichen Ballungsgebieten sollte man ebenfalls als „positiv“ bewerten, denn schließlich kann man allein daraus noch eine Menge an Wirtschafts-wachstum generieren, wenn man allein die entsprechenden Pharma-umsätze prognostiziert...

    Ich beschrieb oft, dass man ein Vielfaches an Getreide verfüttern muss, um einen Bruchteil an Fleisch zu „ernten“ (auch da finden Sie Aufsätze auf unserer Homepage).

    Ein Drittel der Welt-Getreide-Ernte geht allein verloren, dass man damit Tiere füttert (wobei das „produzierte“ Fleisch schon bereits gegengerechnet ist), die anschließend als Nahrung dienen.  Der Welthunger könnte mit einem Schlag eliminiert werden, wenn die Menschen diesen Zusammenhang als moralische Entscheidung anwendeten und vegetarisch leben würden.

    Stattdessen aber wollen viele Menschen diese Thematik gar nicht zulassen (es schmeckt ja so gut) und suchen händeringend nach Gegenargumenten, die es aber nicht gibt(!), abgesehen von der Propaganda der Fleisch-Industrie. Die Aussagen, das die Menschen zur ausgewogenen Ernährung Fleisch benötigen, sind längst als falsch entlarvt. 

    In den Nachrichten erfahren wir, dass der Welthunger massiv zugenommen hat und man ratlos sei, wie man dieses Problem in den Griff bekommt. Eine „Lösung“ ist der Versuch, durch genmanipuliertes Getreide die Ernte-Erträge zu optimieren, woraus sich ein weiterer Zusammenhang ableiten lässt:

    Fleisch-Konsumenten unterstützen damit (übertragen gesehen) den Konzern „Monsanto“!

    Bitte verstehen Sie diese Aussage nicht als Angriff, sondern als Aufklärung. Auch ich war jahrelang genüsslicher Fleischesser, weil man in diese verkorkste Welt so hinein konditioniert wird. Als ich aber die wirklichen Zusammenhänge dieses Themas erfahren habe, konnte ich gar nicht anders, als mit dem Un-Sinn aufzuhören.

    Warum wird diese Ursache eigentlich niemals diskutiert? Einfache Antwort: Die Lobbyisten bestimmen die Presse, so einfach ist das!

    Und im Fernsehen hören wir sie dann, die Journalisten, Ernährungsexperten und Kirchenvertreter, die in zynischer Weise über dringende Maßnahmen zur Reduzierung des Welthungers palavern.

    Die Antworten zur Lösung aller Probleme dieser Welt sind längst bekannt, aber man will nichts ändern!

    So werden wir einer immer dramatischeren Verelendung entgegensehen, unter der die Menschen und Tiere zu leiden haben. Die Schuldfrage ist einfach zu isolieren. Jeder, der weitermacht, als wäre alles in Ordnung, ist mit verantwortlich.

    Die materialistische Methodik unserer modernen Zeit ist einfach auf den Punkt zu bringen:

    Die Politiker halten die Menschen arm und die Religions-Vertreter halten sie naiv!

    Nun bitte ich Sie nochmals an dieser Stelle, diese Aussagen weder als Angriff zu werten, noch als Rundumschlag eines frustrierten Verschwörungstheoretikers, sondern als Klarstellung eines Menschen, der über den Tellerrand hinaussieht. Ich weigere mich einfach, im Rahmen der politischen Korrektheit zu argumentieren, weil allein schon diese Wortkonstellation nichts anderes beschreibt, als eine Lüge.

    Korrekt wird definiert als:

    „…in Ordnung, stichhaltig, zutreffend, akkurat, einwandfrei, präzise, richtig…“

    Diesen Begriff mit einer Einschränkung „politisch“ zu versehen, spricht doch Bände!

    Wer Fragen zum Thema „Vegetarische Lebensweise“ hat und dass bei vollem Genuss(!), denn es geht nicht um die kulinarische Reduktion auf das Knabbern von Mohrrüben und Salaten, der möge sich an uns wenden. Tofu gibt es nicht nur als weißen unappetitlichen Würfel in einer trüben Lake, der in dieser Form verzehrt auch bei mir nur Ekel hervorruft. Aber haben Sie schon einmal in ein rohes ungewürztes Schnitzel gebissen? Schmeckt auch grausig. 

    Das Würzen und der Einsatz von bestimmten Geschmacksträgern z.B. auf der Basis von Getreidearten, lassen unglaublich leckere Gerichte zu, die erfahrungsgemäß auch ehemaligen Tier-Essern schmecken.

    Das wichtigste aber ist, dass man keine Tierseelen mehr grausam ermorden muss. Ich möchte dieses Thema noch einmal mit den Worten Leo Tolstois abschließen:

    „Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben!“  

    In diesem Sinne wünsche ich mir auch bei diesem Thema eine ehrliche Diskussion und eine wirklich bessere Welt, die sich nicht nur auf das Geldsystem beschränken darf. Ich lerne so viele Menschen kennen, die behaupten, größte Durchbrüche in der geistigen Entwicklung vollzogen zu haben und dann sehe ich sie zufällig beim Verzehr eines Kalbsschnitzels, während die Mutterkuh  irgendwo in einem viel zu engen Stall verzweifelt nach dem vermissten Kalb muht…, bis zur Heiserkeit.

    Da mache ich mir dann schon so meine Gedanken.

    Darf ich Ihnen ein paar Frage stellen?

    Was fühlen Sie, wenn Sie auf der Autobahn die vielen Tiertransporte sehen? Nichts, oder schauen Sie nur weg und hoffen, die kleinen Schweinenasen nicht zwischen den Gittern sehen zu müssen?

    Der Hund, der zu Hause auf Sie wartet und sich unglaublich freut, wenn Sie zurück sind und Ihr Herz öffnet, ist er nicht ein Mitglied der Familie?

    Handelt es sich bei den sogenannten Nutztieren (oder noch abwertender Vieh genannt) nicht auch um Geschöpfe mit Emotionen und Angst, ähnlich dem Hund?

    Warum wird derjenige, der diese wichtigen Fragen stellt, eher als Spinner verachtet, als zum Nachdenken genutzt?          

    Ich bitte Sie von ganzem Herzen, sich mit diesem elementaren Tatbestand zu beschäftigen.  Je mehr Menschen Ihre Herzen öffnen und dieses Unrecht als solches erkennen, um so eher werden wir einer lebenswerten Welt entgegensehen.    

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