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    Der BWL-Söldner | Drucken |  E-Mail
    Von Andreas Popp   
    Friday, 15. January 2010
    Uni Studium = Söldner Ausbildung?
    Über die Verdummungspraxis des „Bildungs-Systems“
    .

     

    Harter Tobak, werden jetzt einige von Ihnen denken, wenn Sie diese provokante Überschrift lesen. Hin und wieder werde ich von „Neuein-steigern“ in die Materie der kritischen Hinterfragung darauf angesprochen, warum ich mich eigentlich mit Allen anlege, denn es kann ja gar nicht sein, dass sämtliche Institutionen und deren Vertreter nur „Stümper“ und „Trottel“ sind und ein Andreas Popp als einziger diese Zusammenhänge durchblickt.

    Erstens würde ich so etwas nicht kommunizieren (weil es nicht stimmt), zweitens fällt es mir nicht unbedingt leicht, meine Person und Namen durch meine Aufsätze mit dem Begriff „unseriös“ angreifbar zu machen (aber die Zeit ist nun einmal mehr als reif für klare Worte) und drittens lege ich mich nur mit den Menschen an, die kritiklos und stumpf dem Mainstream hinterherlaufen. Wer sich von mir angegriffen fühlt, den meine ich dann auch!  

    Bei meinen Recherchen erkenne ich immer wieder dieselben Zusammen-hänge einer Pseudowirtschaft im Interesse des Geldmonopols und deren Aggregate (Konzerne, Politiker…), wobei es egal ist, um welche Branche es sich auch handelt. 

    Mir ist aber auch sehr bewusst, dass es eine nicht zu unterschätzende Menge an Personen gibt, die darunter leiden, diese Systeme im Interesse des eigenen Überlebens mitspielen zu müssen.

    Ich denke an viele Gespräche mit Ärzten, die massiv unter ihrer „mangelhaften“ Ausbildung leiden und sich als Autodidakt erst nach dem Studium um wichtige ganzheitliche Zusammenhänge des Menschen kümmern konnten, jenseits des pharmakonzerngesteuerten Uni-Stoffes. Da wird man mit historischen Daten (deren Korrektheit nicht selten angezweifelt werden können) und Statistiken belastet, aber wenn es z.B.

    um das Thema „Impfen“ geht, lernt man lediglich die Spritze richtig anzusetzen. Die Argumentation lautet dann: „Wir wissen ja, dass die Impfung wichtig ist, sodass wir die Nachweise getrost unter den Tisch fallen lassen können“.

    Natürlich gehört zu einer Ausbildung explizites Detailwissen, doch diese „Atomisierung“ darf niemals dazu führen, den Überblick zu verlieren und genau hier sehe ich das elementare Problem.  

    Egal, um welchen Wirtschaftszweig es sich handelt, es zeigt sich grund-sätzlich dasselbe Bild:

    „Die wichtigen Zusammenhänge werden von Nebensächlichkeiten verdrängt, damit bloß Keiner anfängt, die Realität zu erkennen“.

    Ich möchte auf keinen Fall alle Akteure unserer gesamten (Un-)Ordnung über einen Kamm scheren, auch wenn meine pauschal wirkenden Aussagen manchmal den Eindruck erwecken.

    Die vielen Politiker (meist auf kommunalen Ebenen), die sich wirklich im Interesse der Gemeinden den „Allerwertesten aufreißen“ - oder die unabhängig denkenden Wissenschaftler der Pharmaindustrie, die teilweise an dem Wahnsinn verzweifeln, den sie umzusetzen haben - und nicht zu vergessen die Mitarbeiter in der Rüstungsindustrie, die man mit dem „Argument“ unterdrückt: „Wenn Du die Waffen nicht baust, macht es halt ein Anderer“(!), meine ich oft gar nicht bzw. nur bedingt.

    In vielen Fällen machen es sich die Funktionäre aber auch einfach zu leicht, wenn sie als Anwälte, Volks- oder Betriebswirte kritiklos alle Spiele in eigenem Interesse durchziehen. Die Gier und der materielle Egoismus regieren die Welt!

    Unser Bildungssystem ist eine wesentliche Grundlage für den Wahnsinn, den wir täglich erleben. Warum gehen so viele Lehrer in den vorzeitigen Ruhestand? „Die sind einfach nur faul“, wird schnell als Argumentation von Unwissenden eingebracht. Natürlich gibt es auch bei den Lehrern zweifelhafte Personen aber diese große Masse an psychisch erkrankten Lehrkörpern lassen andere Ursachen vermuten…

    Das beginnt schon mit oft unsinnigen Lehrplänen, mit denen die Schüler nicht auf ein wertvolles Leben vorbereitet, sondern mit einer unsinnigen Mengenlehre und gefälschten Geschichtsbüchern malträtiert werden.

    Die parallel laufende „Multi-Kulti-Wurstelei“ führt natürlich zu Verlusten von Traditionen und Werten - und das nicht nur bei den deutschen „Restschülern“, sondern auch bei den ausländischen Schülern, deren Eltern und Großeltern ebenfalls unter den Traditionszerstörungen leiden.

    Die Folge:

    Der Respekt vor dem Lehrpersonal ist längst der rohen Gewalt an den Schulen gewichen.

    Viele Farben in einem Topf verrührt, führen immer zu einer braunen Soße, weshalb es aus meiner Sicht so wichtig ist, die unterschiedlichen Mentalitäten so zu erhalten, wie sie sind. Man muss doch einmal erkennen, dass die „Integrations-Debatte“ völlig neben der Realität abläuft. Allein diese letzten Sätze sind schon wieder gefährlich, da man schnell eine gewisse „rechte“ Gesinnung interpretieren will. Um dieser „Todschlagkeule“ zu entgehen, komme ich wieder auf das Thema zurück.

    Im Oktober dieses Jahres bekam ich eine E-Mail von einem im Kopf sehr ausgeleuchteten Finanzexperten, der die Geldsysteme wirklich versteht und mich hin und wieder für Vorträge bucht. Die Zuhörer seiner Veranstaltungen sind meist finanzbranchenfremd und in Sachen autarkem Denken weit im Thema. Einer meiner regelmäßigen Besucher ist ein begnadeter Musiker und weit entwickelter Klardenker. Er interessiert sich für die Ursachen unserer verkorksten globalen Welt und hat ebenfalls erarbeitet, dass unser Geldsystem in Verbindung mit dem Bodenrecht und dem Fleischkonsum klar als „Tatwaffen“ zu isolieren sind. 

    Ich möchte Ihnen, liebe Leserinnen und Leser diese oben erwähnte E-Mail nicht vorenthalten. Es ist die Wiedergabe eines Gespräches mit einer BWL-Studentin an der Uni. Es handelt sich dabei aus meiner Sicht nicht um eine „Ausnahmestudentin“, wie mir meine Kritiker bestimmt sofort vorwerfen werden, auch wenn mir bewusst ist, dass es Betriebswirte oder (neudeutsch) MBA‘s gibt, die sehr wohl einige Dinge verstehen, die dann aber eher nicht zum Unterrichtsstoff gehören… 

     

     

    Gesendet: Sonntag, 4. Oktober 2009


    Betreff: …Unglaublich, das müssen Sie lesen!!! Es ist leider KEIN WITZ!

    Ich habe heute Abend mit einer Bekannten zu Abend gegessen und
    als wir so ins Gespräch kamen, habe ich ein paar Fragen ganz gezielt
    positioniert und bin fast rückwärts vom Stuhl gefallen:

    (Die Gesprächspartnerin studiert an der Uni… BWL im 10.Semester!!!)

    Sie hat erzählt, dass sie gerade viel für die nächste Prüfung lernen muss und sprach nur über BWL. Da ich ja gerne dazulerne, habe ich mir mal die

    Grundzüge von BWL erklären lassen…

    "Du musst ja im BWL-Studium viel mit Geld und Zinsen herum rechnen. Kannst Du mir das Geld- und Zinssystem einmal ganz einfach wie einem

    Grundschüler erklären?" habe ich gefragt.

    Die Antwort war: "Das mussten wir im 1. Semester mal auswendig lernen; das weiß ich nicht mehr, es ist schon so lange her." Dann habe ich mich dumm gestellt und gefragt: "Deutschland und viele Länder der Erde sind ja hoch verschuldet. Bei wem eigentlich ?"

    Antwort: "Hm, gute Frage. So genau hatten wir das noch nicht. Weißt Du,

    wir lernen Stagflation und Aktienmarktanalyse und so…"

    Etwas später habe ich gefragt: "Wer oder was ist eigentlich die FED?"
    Antwort: "Das ist nur eine Kontrollinstitution, die Banken überwacht."
    Ich: "Kontrollinstitution vom Staat?"

    Antwort: "Ja klar! Das hat aber auch irgendwie mit der Weltbank und der EZB zu tun, die kontrollieren die FED." Ich: "Die Weltbank? Wer ist das denn?" Antwort: "Das ist jetzt zu komplex, um es genau zu erklären."

    Nach diesen Fragen konnte ich nicht aufhören und habe weitere Infos von der jungen Dame erfragt:

    "Weißt Du zufällig, wie der Chef der amerikanischen Notenbank heißt?"
    Antwort, wie aus der Pistole geschossen: "Alan Greenspan!" Daraufhin hat sie ganz stolz geguckt, da sie mal etwas mit Sicherheit genau wusste!

    ...Was wohl Ben Bernanke dazu sagen würde? ....

    Wir haben etwas weitergeplaudert und als ich sie ein wenig aufklären wollte, war sie ganz überrascht, dass es keinen Goldstandard mehr gibt. Erst mal habe ich ihr den Begriff "Goldstandard" erklären müssen, da sie nur mal was von Golddeckung gehört hatte. Als ich sagte, dass diese 1971/72 durch Nixon aufgelöst wurde, kam als Antwort: "Ach ja, ich erinnere mich, das haben wir mal gelernt. Aber bei so vielen Sachen, die man auswendig lernen muss, kann man sich an so ein Zeug nicht mehr erinnern."

    Später, als ich kurz zuvor hohe Inflationsraten angesprochen hatte, sagte sie mit einem Grinsen: "Wenn eine hohe Inflation kommt, ist das doch super. Dann sind ja auch alle Schulden weg! Das war ja früher in der Weltwirtschaftskrise auch so!"

    Daraufhin musste ich einfach die Frage stellen: "Also müsste man doch jetzt am besten ein Haus und ein Auto auf Kredit kaufen, das wäre doch super oder?" Antwort: "Das ist das Beste, was Du tun kannst! Dann wirst Du, wie die Gewinner in der Weltwirtschaftskrise, reich!"

    Meine letzte Frage war dann: "Kennst Du das Lastenausgleichsgesetz? "Antwort: "Nö, was ist das?" Dann habe ich nur noch gesagt: "Schau es Dir mal an - besonders § 15 Sparerschäden!" Ihre Antwort, mit einem lächeln: "Du scheinst ja auch ein bisschen was über Finanzsachen zu wissen."

    …10. Semester BLW-Studium an der Uni…!!!
    Mahlzeit !

    Viele Grüße …


    Ich denke, weitere Kommentare erübrigen sich hier. Die Namen der Beteiligten, sowie der renommierten Universität, habe ich natürlich nicht erwähnt…    

    Unser großartiges Volk der Dichter und Denker steht allerdings nicht am Abgrund, wie viele Personen es sehen wollen, denn immer mehr Menschen stehen auf und diskutieren mit durchgedrücktem Rückgrat die Ursachen unserer globalen Welt der Zerstörung. In vielen Fällen ist so ein System-Söldner-Studium eher kontraproduktiv. Ich bin kein studierter Ökonom, aber unterrichte sehr viele Personen dieser Gattung, die mir trotz oder gerade wegen ihrer (Ver)-Bildung, oft überhaupt nicht folgen können… Wenn sie dann aber anfangen, sich aus dem „Geschirr“ der vorgegebenen Systeme zu befreien, spüre ich oft eine aufkeimende Wut über sich selbst, weil man sich so hat manipulieren lassen.       

    Mein Tipp:

    Krisen sind Herausforderungen und ich freue mich über jeden Menschen, der sich von dem Wahnsinn des täglichen Lebens innerlich löst, auch wenn er äußerlich noch mitspielt. Denn, was nützt es, zwar der „Beste“ aber „Pleite“ zu sein, dafür lieber in unterschiedlichsten Gruppen von Gleichgesinnten diese Dinge aktiv diskutieren.

    Unseren ausländischen Mitbürgern wünsche ich, sich weiter im Rahmen Ihrer Kultur zu organisieren. Durch diese Strategie können wir uns gegenseitig befruchten und voneinander lernen. Eine Vermischung der Traditionen bedeutet: „Auflösung“ der ethnischen Gruppen, mit all ihren Facetten und Eigenschaften. Die Feindbilder zwischen „Deutschen und Ausländern“ müssen abgebaut werden, denn alle Beteiligten sind lediglich Opfer dieser, systematisch geplanten und generalstabsmäßig umge-setzten, Globalisierung. Viele meiner Freunde sind Ausländer und verhalten sich so, wie man es von Gästen erwartet. Fordern allerdings bestimmte radikale Gruppen den Einzug ihrer Kultur in einem Gastland, so hält sich mein Verständnis wirklich in Grenzen.

    Das ist ein hochsensibler Stoff im Rahmen eines speziellen Themas. 

    Ein Zitat von Martina Navratilova:

    In der Regel engagieren sich die Leute doch nur, wenn es sie ganz persönlich trifft. Solange sie keine Probleme haben, hält sich ihr Engagement in Grenzen.

    Das sind die Auswüchse des gnadenlosen Materialismus, den man danVolks- und Betriebswirtschaft, Religion, Kapitalismus, Sozialismus usw.nennnt. 

       ---->www.wissensmanufaktur.net

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