| Geldwäsche in Deutschland? | | Drucken | |
| Friday, 5. February 2010 | |
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OECD-Berichtsentwurf attackiert Deutschland wegen Geldwäsche. Deutschland
sei vom US-Außenministerium als “großes Geldwäsche-Land” eingestuft
worden. Mehr als 100 Milliarden Euro verliere Deutschland durch
Steuerhinterziehung und Steuerbetrug.
Berlin. Von schweren Vorwürfen an die Bundesregierung wegen nachlässiger Geldwäsche-Bekämpfung in Deutschland, berichtet die BILD-Zeitung (Freitagausgabe). Die internationale Finanzarbeitsgruppe FATF bei der OECD legt nach Angaben des Blattes am 17. Februar in Abu Dhabi einen Bericht vor. BILD zitiert aus dem Entwurf des Papiers, schreibt, Deutschland sei vom US-Außenministerium als “großes Geldwäsche-Land” eingestuft worden. Mehr als 100 Milliarden Euro verliere Deutschland durch Steuerhinterziehung und Steuerbetrug, so der Bericht weiter unter Berufung auf Ex-Finanzminister Peer Steinbrück. Nach Angaben der Zeitung falle Deutschland bei 22 von 49 Prüfkriterien durch.
17 mal erhalte Deutschland die Bewertung “teilweise genügend“
und 5 mal “ungenügend“.
Der Bericht kritisiere zudem, so BILD, “potenzielle Sicherheitslücken”
bei der Geldwäscheabteilung des Bundeskriminalamtes.
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