| Geheimdienste überwachten 200 Terrorverdächtige | | Drucken | |
| Saturday, 6. February 2010 | |
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Die deutschen Geheimdienste haben im
Jahr 2008 erheblich mehr Auskünfte über Terrorverdächtige bei
Telekommunikations- und Finanzunternehmen eingeholt, als im Vorjahr.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die deutschen Geheimdienste haben im
Jahr 2008 erheblich mehr Auskünfte über Terrorverdächtige bei
Telekommunikations- und Finanzunternehmen eingeholt, als im Vorjahr.
Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf den Jahresbericht des
Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKG) des Bundestages berichtet,
stieg die Zahl der Auskunftsersuchen und Einsätze von
Mobilfunk-Ortungsgeräten (IMSI-Catcher) auf 78 - ein Anstieg um 50
Prozent.
Betroffen waren von den Maßnahmen 200 Personen. Am häufigsten
waren Auskunftsverlangen bei Telekommunikationsanbietern (52 Fälle),
IMSI-Catcher-Einsätze (14) sowie Anfragen bei Banken und
Versicherungsgesellschaften (10). Die meisten Auskunftsverlangen kamen
vom Bundesamt für Verfassungsschutz (73), drei vom Militärischen
Abschirmdienst und zwei vom Bundesnachrichtendienst.
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