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| Saturday, 13. September 2008 | |
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Elektronischer Gedanken-Leser kommt. Headset misst Hirnwellen für Nutzung in Spielen und fürs Handy.
Das kalifornische Unternehmen NeuroSky http://www.neurosky.com
hat Prototypen eines Systems entwickelt, das Hirnwellen mittels
Sensorkontakten am Kopf misst und für Handy-Anwendungen nutzt.
So
können die Messdaten visualisiert oder auch zur Steuerung von
Programmen genutzt werden, berichtet das Technologieportal Tech-On. Das
wurde auf der CTIA Wireless IT & Entertainment 2008 http://www.wirelessit.com
präsentiert.
Damit wollte
das Unternehmen die Möglichkeiten des Systems demonstrieren, für das
NeuroSky eigenen Angaben zufolge bereits eine Reihe von Kunden speziell
in der Spieleindustrie gefunden hat.
Kopfhörer mit integriertem "Gedankenleser"
Mit
einem Kopfhörer-ähnlichen Gerät, das geeignete Sensoren enthält, misst
das System Hirnwellen. Damit kann dem Unternehmen zufolge ungefähr
bestimmt werden, wie entspannt oder konzentriert das Gehirn ist.
Die
Messdaten werden per Bluetooth an ein Handy übertragen. Bei der
CTIA-Demonstration konnten sie für drei Anwendungen genutzt werden.
Eine diente einfach der Visualisierung der Daten. Beim zweiten Programm
wurde gemessen, wie sich die Anspannung des Gehirns beim Lösen von zehn
aufeinander folgenden Rechenaufgaben entwickelt.
Das könnte die Basis
für die Entwicklung von Gehirntraining-Spielen darstellen, die den
Schwierigkeitsgrad in Echtzeit ändern. Als drittes Beispiel diente ein
Spiel, bei dem eine Figur durch stärkere Konzentration schneller an ihr
Ziel geführt werden konnte. Mit der Demonstration wollte NeroSky
eigenen Angaben zufolge seinen Kunden einen Eindruck geben, welche
Möglichkeiten für Headset-artige Geräte die Entwicklung bietet.
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