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Börse: Achtung vor Nebelkerzen in Nachrichten
15.01.2016

An der Börse gilt: Nicht Nachrichten machen Kurse, sondern Kurse machen Nachrichten. Telebörsen-Ikone Raimund Brichta versucht Licht in den News-Dschungel zu bringen und wagt einen Ausblick für dieses Jahr.

 

Von Raimund Brichta

Im ersten Teil meines Ausblicks habe ich die Nachrichten hinter der aktuellen Börsenlage bewusst nicht erwähnt. Denn wer sich vom täglichen Nachrichtenwirrwar beeindrucken lässt, verliert den Blick fürs Wesentliche. Schließlich kommt es einzig und allein auf das an, was die Börse daraus macht. „Gründe“ für die Marktlage werden immer gefunden, oft auch erst im Nachhinein.

 

Beispiel: Genau vor acht Jahren war es ein gewisser Jérôme Kerviel, der verantwortlich gemacht wurde für den plötzlichen Absturz der Kurse im Januar. Der Börsenhändler bei der Société Générale hatte sich nach Strich und Faden verzockt und wurde vorübergehend zu einer Art negativer Medienstar. Der DAX verlor damals im Januar mehr als zwölf Prozent.

 
Wer sich zu dieser Zeit von der Nachrichtenlage leiten ließ, konnte das Geschehen leicht als singuläres Ereignis abtun, das nicht von langer Dauer sein könne. Schließlich kommen Schieflagen dieser Art nicht andauernd vor.

 
Tatsächlich aber stellte der Januar-Schock den Beginn einer lang anhaltenden Talfahrt dar, die den Dax bis auf die Hälfte seines Ausgangswertes zusammenschrumpfen ließ. Als dann ein gutes Jahr später der Tiefpunkt erreicht war und sich die Finanzkrise voll entfaltet hatte, redete niemand mehr von Herrn Kerviel. Zu dieser Zeit bestimmten längst Namen wie Lehman Brothers und Hypo Real Estate oder Begriffe wie toxische Wertpapiere die Schlagzeilen.

 

Kurzum: Wer sich im Januar 2008 nicht von der aktuellen Nachrichtenlage irreleiten ließ, sondern sich auf das Verhalten der Börse selbst konzentrierte, hatte den besseren Riecher. Aus diesem Grund steht dieses Verhalten bei mir stets im Mittelpunkt der Überlegungen.

 
Auch aktuell bereitet mir das Börsenverhalten mehr Kopfzerbrechen als all das, was an Nachrichten bekannt ist. In einer solchen Situation, das habe ich gelernt, muss man sich besonders vor dem in Acht nehmen, was noch im Verborgenen liegt. Denn die Börsen beginnen große Störungen oft einzupreisen, bevor sie ans Tageslicht kommen.

 
Dennoch weiß ich, dass viele von Ihnen auch von mir wissen möchten, wie ich die aktuelle Nachrichtenlage einschätze. Deshalb drücke ich mich darum nicht, sondern schreibe auch dazu gerne Klartext. Zumal selbst ich die Nachrichten nicht vollkommen ignoriere. Nur nehme ich sie eher als eine Art Hintergrundrauschen wahr, in das ich das Börsenverhalten einordne.

 

China-Ängste berechtigt?

Die größten Missverständnisse kursieren gegenwärtig in Sachen China: Der Kurssturz an den dortigen Börsen signalisiere einen Konjunktureinbruch im Reich der Mitte, der die Weltwirtschaft mit nach unten ziehen werde. So oder so ähnlich lauten viele Kommentare, die sich darum bemühen, dem Laien das Geschehen „verständlich“ zu machen. Und auch, wenn es für Laien noch so plausibel klingen mag, ist es in dieser Einfachheit grober Unfug.

 
Der Börsencrash in China ist nichts anderes als das Platzen einer Kursblase, die dort in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres aufgepumpt worden war. Innerhalb weniger Monate hatten sich die Kurse an den Börsen in Shanghai und Shenzen mehr als verdoppelt. Nach der zitierten Logik, dass die Börsenkurse die künftige Konjunkturentwicklung signalisieren, hätte man vor einem Jahr also einen regelrechten Wirtschaftsboom in China erwarten müssen.

 
Das tat aber niemand. Und jetzt, wo es in die andere Richtung geht, signalisieren die Kurse genauso wenig eine Wirtschaftskrise.

 
Der Markt folgt lediglich den Gesetzen der Börsenphysik: Eine Kursblase fällt stets in sich zusammen. Genauso, wie aus einem aufgeblasenen Luftballon die Luft immer entweicht – entweder langsam im Lauf der Zeit, indem er vor sich hin schrumpelt, oder schnell, indem er platzt. An den Börsen ist das Platzen die wahrscheinlichere Variante.

 
Das Problem ist also nicht die chinesische Wirtschaft. Die wächst weiter, wenn auch prozentual etwas langsamer. Das Problem geht vielmehr vom chinesischen Finanzmarkt aus.

 
Womit wir wieder bei den Finanzmärkten als eigentliche Hauptursachen von Krisen wären. Da diese Märkte weltweit miteinander verwoben sind, wirken sich Turbulenzen in einer Region oft auch auf andere Regionen aus. Und deshalb bekommen wir es eben auch hierzulande zu spüren, wenn in China die Börsen crashen.


Das Platzen der Chinablase ist inzwischen aber so weit fortgeschritten, dass ein Ende absehbar erscheint. Folglich sollte es auch nicht mehr allzu lange als Unruhestifter an unseren Börsen dienen.

 
Aber – wie gesagt – an den Börsen wechseln sich Argumente und Nachrichten ohnehin ständig ab. Sobald das eine Argument für fallende Kurse verbraucht ist, wird es bei Bedarf eine neue Sau geben, die man durchs Dorf treiben kann.

 

Rohstoffe als Konjunkturindikator?

Eine „alte Sau“ ist in dieser Hinsicht der Ölpreis und sein Verfall über die letzten anderthalb Jahre. Im Prinzip ist es nicht nur das Öl, sondern es sind viele Rohstoffpreise, die an den Börsen weltweit seit geraumer Zeit rutschen. Die für Laien immer wieder zu hörenden Argumente gleichen dabei jenen zum chinesischen Aktienmarkt: Fallende Rohstoffpreise signalisierten einen bevorstehenden Konjunktureinbruch. Und das sei Gift für die Aktienkurse.

 
Der Sinngehalt dieser Erklärungsversuche ist aber genauso dürftig wie bei den China-Aktien. Denn auch hier handelt es sich um nichts anderes als das Platzen vieler Preisblasen, die an den dortigen Märkten aufgepumpt worden waren. Da fast jedem Markt für reale Rohstoffe ein Wasserkopf in Form eines Finanzmarktes aufgepfropft ist, gelten hier die gleichen Gesetze wie an den Aktienbörsen. Wie das am Ölmarkt funktioniert, hatte ich beispielhaft in meinem Jahresrückblick erläutert.

 

Großanleger in Bedrängnis?

Deshalb jetzt zu den kniffligeren Argumenten für fallende Kurse, die man den Laien nicht so platt darstellen kann wie die beiden eben genannten. Deshalb sind sie auch seltener zu hören.

 
Eines davon betrifft jene Fonds, die für Ölförderländer weltweit riesige Summen in Aktien und Anleihen angelegt haben. Der fallende Ölpreis kann sie dazu zwingen, Wertpapiere zu verkaufen, damit die dahinter stehenden Staaten ihre Ausgaben nicht allzu drastisch kürzen müssen.

 

Solche Verkäufe dürften bereits in den vergangenen Monaten hinter dem einen oder anderen Kursrutsch gestanden haben. Allerdings lesen Sie darüber nichts in der Zeitung. Denn die Fonds hängen ihre Verkäufe nicht an die große Glocke. In der Zeitung lesen Sie dann bestenfalls etwas über China, den Ölpreis und die Konjunktur.

 

Schuldner in der Bredouille?

Ein weiteres wichtiges Argument: Anleihen und Kredite von weniger kreditwürdigen Schuldnern erfreuten sich nach der Finanzkrise großer Beliebtheit. Wegen der niedrigen Zinsen waren viele Anleger nämlich froh, hier einigermaßen ordentliche Renditen zu bekommen. Die Schuldner ihrerseits konnten sich wegen der hohen Nachfrage trotz ihrer geringen Kreditwürdigkeit zu verhältnismäßig günstigen Zinsen verschulden.

 
Schon seit 2014 steigen auf diesem Markt die Zinsen aber wieder. Wenn dieser Trend anhält, könnten die ersten Schuldner in Schwierigkeiten kommen und umfallen. Dazu kommt, dass sich unter den Schuldnern auch zahlreiche Ölfirmen befinden. Diese geraten durch den fallende Ölpreis, der ihre Einnahmen schmälert, zusätzlich unter Druck.

 
Bisweilen geht an den Börsen schon die Angst um vor einem größeren Kredit-Unfall – oder sogar mehreren. Bekannt ist bisher nur, dass im Dezember ein US-Fonds schließen musste, der in Schrottpapiere übelster Art investiert hatte.

 
Daher werden die einschlägigen Indizes von den Börsianern mit Argusaugen beobachtet. Einer davon ist der börsengehandelte Fonds $ High Yield Corporate Bond der Gesellschaft iShares. Er war im Dezember unter Druck geraten und hat damit auch die Aktienmärkte angesteckt. Zuletzt hat sich dieser Indikator zwar beruhigt, aber dafür gab es dann die China-Angst, die als Belastungsfaktor in die Bresche sprang.

 
Mir bereiten mögliche Probleme am amerikanischen Kreditmarkt momentan jedenfalls größere Sorgen als China. Der genannte iShares-Fonds wird auf jeden Fall weiter zu beobachten sein. Genauso wie jede Meldung, die darauf hindeuten könnte, dass es unter der Decke rumort.

 

Ist die Zinswende nachhaltig?

Damit rückt die amerikanische Notenbank in den Blickpunkt, die mit ihrer ersten Zinserhöhung seit Jahren die Finanzkrise doch gerade erst offiziell für beendet erklärt hat. Wird sie von den aktuellen Ereignissen schon wieder eingeholt?

 
Die Kommentatoren waren von dem Zinsschritt noch begeistert. Von „historischer Zinswende“ war die Rede und davon, dass die Märkte einen „richtigen und wichtigen Schritt“ feierten. Zum Großteil ließ man sich dabei jedoch lediglich von der ersten Börsenreaktion inspirieren. Die Kurse stiegen nämlich direkt nach der Entscheidung, da bot es sich an, diese besonders positiv zu kommentieren.

 
Dass die Sache nicht so einfach ist, zeigte sich schon am nächsten Tag: Da fielen die Kurse wieder, und die Euphorie war genauso schnell weg, wie sie gekommen war. In den Kommentarspalten konnte man dafür aber jetzt nicht mehr die Notenbank verantwortlich machen, die man am Tag vorher noch in den höchsten Tönen gelobt hatte. Also fand man flugs einen anderen Grund. Der Ölpreis fiel gerade wieder. Ein Übeltäter war also gefunden.

 
Inzwischen liegen die Aktienkurse weit unter dem Niveau, das sie vor der Zinserhöhung hatten. Was ist also tatsächlich von der Zinswende zu halten? Und ist sie wirklich historisch, wie einige meinen?
Ich meine, nein, denn solange Geldvermögen und Schulden weiter wachsen, kann es eine nachhaltige Zinswende gar nicht geben. So lange müssen die Zinsen im Trend weiter fallen. Mehr dazu lesen Sie hier.

 
In Bezug auf den amerikanischen Leitzins bin ich sogar sicher: Er wird eher wieder bei null Prozent liegen, als dass er die Marke von 4 Prozent erreicht. Spätestens im Zuge der nächsten großen Krise, die wie erwähnt unabwendbar kommt, werden Amerikas Notenbanker die Geldschleusen wieder sperrangelweit öffnen.

 
In diesem Jahr allerdings dürften sie den Leitzins in kleinen Dosierungen etwas weiter nach oben drehen – sofern die große Krise noch ausbleibt, wovon ich ausgehe. Kommt diese Krise aber doch schon 2016, wäre das Geschwätz von der historischen Zinswende früher ad absurdum geführt, als uns allen lieb ist.

Hinweis: Raimund Brichta und einige andere Experten versuchen im "Wahre Werte Depot" ihre Börsenerfahrung umzusetzen. Zum Jahresanfang wurden alle Aktien rausgeschmissen. Die einzige verbliebene Position ist Gold. wahre-werte-depot.de


h - dein Beitrag hier

 


 

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