Realtime by RTFX Forex Trading
Powered by wallstreet-online.de

Alternative News

Unabhängige WEB-NEWS:

www.netkompakt.de

Commerzbank: Untergang oder Rettung?
17.04.2012

Keine Aktie hängt so sehr am seidenen Faden der Eurokrise wie die Commerzbank. Das Papier ist geradezu ein Barometer für die Probleme der Gemeinschaftswährung. Derzeit sieht's schlecht aus - mit Euro und Commerzbank.

 

Kurssprünge, wie man sie früher nur vom Neuen Markt kennt macht die Commerzank derzeit. Allerdings ist die zweitgrößte deutsche Bank bekanntlich im DAX notiert. Anfang des Jahres sprang die Aktie rund 60% - doch die Gewinne schmolzen schon bald wieder dahin. Die Commerzbank zählt zu den größten Verlieren im April mit einem Verlust von rund 25% gemessen am Höchststand dieses Jahres.

Kaum ein anderes Papier am deutschen Kurszettel repräsentiert den Stand der Eurokrise so drastisch wie die Commerzbank.  Wenn sich die Probleme zuspitzen, fällt der Kurs. Und das ist auch in diesen Tagen wieder der Fall.

Die Schuldenkrise in der Eurozone eskaliert mit Spanien zu einem neuen Höhepunkt. Wer Anfang des Jahres spanische aber auch andere Südschienen-Anleihen gekauft hat, der ist bereits jetzt kräftig unter Wasser. Und die Commerzbank zählt über ihre Tochter Eurohypo zu jenen Häusern in der Euro-Zone, die ziemlich viele Problemanleihen an Board haben.

Dies mag auch der Grund sein, warum der Kurs der Commerzbank derzeit wieder im freien Fall ist. Die Probleme in der Eurozone sind nur kurzfristig übertüncht worden mit Billionen-Spritzen unter anderem für die Banken. Doch der Effekt wähnte nur kurz. Selbst die Deutsche Bank musste in letzter Zeit Kursabschläge hinnehmen - auch wenn es zwischendurch mal Erholungshüpfer gibt.

Wie es um die Banken-Landschaft in der Eurozone wirklich bestellt ist, kann man am Banken-Angstindikator ablesen: In der Nacht zum 15. April parkten Europas Bankhäuser 745 Milliarden Euro bei der EZB. Damit ist fast der alte Rekortstand von vor der Banken-Billionen-Spritze wieder erreicht, welcher bei über 800 Milliarden lag.

Die Banken trauen untereinander nicht mehr. Und wenn sich das nicht ändert, gibt es demnächst ein gewaltiges Problem. Es scheint allerdings so zu sein, dass die Märkte die Auswirkungen dieser Situation nicht begreifen. Doch die Aussage des Angst-Indikators lautet klar und deutlich: Die Lage ist ernst. Und Rettung ist nicht in Sicht.


h - dein Beitrag hier

 

Top News

  • Unabhängigkeitsreferendum: Das NO der Schotten fiel unerwartet stark aus.  Mancher munkelt schon Wahlfälschung und Manipulation bei der Abstimmung. - Schottlands Nein ist für Camerons Tories ein Trojanisches Pferd.

    Weiterlesen...
  • Geheimpapier ARD-Programmbeirat: "Die Berichterstattung zum Thema Ukraine erweckt den Eindruck der Voreingenommenheit und ist tendenziell gegen Russland und russische Positionen gerichtet".

    Weiterlesen...
  • EU-Vertreter wollen Wirtschaft mit ESM-Geldern ankurbeln. Der ESM würde derzeit nicht für Rettungsaktionen gebraucht und könnte "zeitlich und anteilig begrenzt" für das Wachstumspaket des neuen EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker verwendet werden.

    Weiterlesen...
  • In den ersten Handels-Minuten wurden 100 Millionen Alibaba Aktien an der Wall Street gehandelt. Ausgabekurs: 68 Dollar. Erster Kurs: 92,70 - danach sprang das chinesische E-Commerce Unternehmen auf fast 100 Dollar, um anschließend wieder auf unter den ersten Kurs zu fallen. Kursachterbahn auf chinesisch.

    Weiterlesen...
  • "iSozial" - deutsche Entwickler haben eine App für iphone und Android entwickelt, mit dem Einwanderer in Sekundenschnelle Stütze in Deutschland beantragen können. Die App gibts in Englisch, Bulgarisch und Rumänisch.

    Weiterlesen...
  • Die Kriegspropagandapresse des Westens verbreitet eine angebliche Drohung Putins, "Warschau und Bukarest einzunehmen". Das soll er angeblich Kiews Staatschef Poroschenko gesagt haben. Moskau dementiert, doch davon liest man in der westlichen Presse nichts.

    Weiterlesen...
  • Karl-Theodor zu Guttenberg: Krypto-Technologien und digitale Währungen wie Bitcoin werden das Finanzsystem nachhaltig verbessern.  „Das Potenzial lässt sich noch gar nicht ermessen“

    Weiterlesen...
  • Endergebnis der Schottland-Abstimmung:  Etwas mehr als 55 Prozent der Schotten entschieden sich gegen die Unabhängigkeit. Es war eine spannende Wahl. Zuvor hatte es in den Prognosen so ausgesehen, als wenn sich eine knappe Mehrheit für eine Unabhängigkeit Schottlands ausgesprochen hätte. Insofern ist die starke Ablehnung der Eigenständigkeit eine Überraschung.

    Weiterlesen...

Mainstream

News-Letter

RSS-Feed

MMnews RSS-Feed ist frei, darf auf jeder Seite eingebaut werden.

RSS  Bedingungen / Mehr

Suche

Artikel+Inhaltsuche bei MMnews

Bücher

Literatur-Empfehlungen

Statistiken

WERBEN auf MMnews
Banner + Textanzeigen 
Anfragen hier.

Radio

MMnews empfiehlt beste Chill out tunes von "Echoes", dem griechischen Sender live aus Thessaloniki. tune in


Groove Salad (USA) A nicely chilled plate of ambient/downtempo beats and grooves.

Lounge

Vocal Chillout

Chillout Dreams

PsyChill

Ambient

House

Soulfull House

Deep Nu-Disco

Vocal Trance

Radio Utopie - live aus Berlin

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.

Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.


Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Impressum / Rechtliches Kontakt  | Werben auf MMnews | Themen / Artikel vorschlagen | SPAM melden | RSS Feed

© MMnews 2012

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.