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Bushido: Mordaufruf?
13.07.2013

Neues Hass Video "Stress ohne Grund": Künast fordert Staatsanwaltschaft auf, gegen Bushido wegen Aufrufs zum Mord zu ermitteln. Grünenfraktionschefin: "Sein Song ist eindeutiger Aufruf zu Gewalt und Mord".

 

Grünenfraktionschefin Renate Künast fordert die Staatsanwaltschaft auf, gegen Rapper Bushido wegen Aufrufs zum Mord zu ermitteln. Künast sagte BILD am SONNTAG: "Nun muss die Staatsanwaltschaft klar und eindeutig durch die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens ein Zeichen setzen. Bushido hat die Grenzen des Rechts überschritten. Sein Song ist ein eindeutiger Aufruf zu Gewalt und Mord."

Das Video gipfelt in einer Haßtirade auf Grünen-Politikerin Claudia Roth: "Ich schieß auf Claudia Roth, sie kriegt Löcher wie ein Golfplatz." Bushido legt spöttisch den Zeigefinger über den Mund. Auch mit der FDP kann der Rapper offenbar nichts anfangen: „Ich will das Serkan Tören jetzt ins Gras beißt.“

Die Berliner Staatsanwaltschaft prüft bereits, ob strafrechtliche Delikte vorliegen: "Das Video ist uns bekannt. Die Staatsanwaltschaft ist in die rechtliche Prüfung eingetreten", sagte der Sprecher der Anklagebehörde, Thomas Fels.

Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer und menschenrechtspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, hat den Verleger Hubert Burda aufgefordert, dem Skandal-Rapper Bushido wegen seiner jüngsten Hasstiraden gegen Politiker und Homosexuelle den Integrations-Bambi abzuerkennen. "Wenn Burda den Integrations-Bambi nun nicht zurückzieht, ist dieser Preis nur noch für die Tonne gut. Burda muss sich von den Mordaufrufen Bushidos distanzieren. Hier darf man sich keine Halbheiten leisten", sagte Beck Handelsblatt Online.

Video: Stess ohne Grund



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