homment.com

deine Website in 3 Sek.

 

WERBEN auf MMnews
Banner + Textanzeigen 
Anfragen hier.

Newsticker


Banken kaufen Gold | Drucken |
20.12.2012

Gold kommt zurück ins Bankensystem –  oder: die Mär vom süßen Brei zeitgemäß umgesetzt.

 

von Hannes Zipfel

Wer kennt es nicht – das Grimm´sche Märchen vom süßen Brei? Die Geschichte ist schnell erzählt: sie handelt von einem armen Mädchen, das allein mit seiner Mutter lebt und eines Tages im Wald von einer alten Frau einen Topf erhält, aus dem auf Zuruf süßer Brei quillt. Bis eines Tages die Mutter in Abwesenheit der Tochter den Topf verwendet, aber das Wort vergessen hat, mit dem der Brei zu stoppen ist. Und so quillt dieser ohne Unterlass, bis er die Küche, das Haus, ja die ganze Straße erfüllt hat … Was aber hat das historische Märchen mit heutigem Edelmetallinvestment zu tun?

Nun, aktuell tobt die Diskussion, wie Banken krisenfest gemacht werden können – mit möglichst solider Eigenkapitalausstattung (Stichwort Basel III). Die bisherigen Erfahrungen mit der Kapitalausstattung und dem Liquiditätsmanagement der Banken in der Finanzkrise führten zu der Forderung nach verschärften Regeln. Und selbst die Banken sehen diese Notwendigkeit mittlerweile ein. Vorgesehen ist eine Erhöhung der harten Kernkapitalquote auf 4,5 %  – durch einen Kapitalpuffer sind es de facto sogar 7%.

Dieses Kernkapital kann bislang nur in Form von Bareinlagen oder Staatsanleihen vorgehalten werden. Dass soll sich nun ändern. Geht es nach dem Willen der Bankenlobby und dem Entwurf der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) zu Basel III, soll nun auch Gold als erstklassiges Kernkapital gelten (sog. „Tier 1 Capital“). Damit bekäme Gold als Bankreserve den gleichen Status wie Bargeld oder Staatsanleihen und damit eine Bedeutung, die es seit 1971 nicht mehr besessen hat!

Der noch zu deckende Eigenkapitalbedarf der Banken durch Basel III wird bis 2018 mit 577 Mrd. EUR prognostiziert. Dies könnten die Nachfrage nach dem zum "Tier 1 Capital" aufgestiegenen Gold massiv steigern. Erste Goldkäufe durch nationale Großbanken sind bereits Vorboten dieses zu erwartenden Nachfrageschubes.

Die Banken profitieren im doppelten Sinne davon, Kernkapital in Form von Gold zu bilden. Das Metall kann, anders als Staatsanleihen, nicht bankrottgehen und die kontinuierliche Wertsteigerung des edlen Metalls lässt die Eigenkapitalquote automatisch steigen – so, wie es z.B. bei der Bundesbank schon seit 12 Jahren der Fall ist.  Damit schließt sich der Bogen zum Märchen vom süßen Brei, denn die Banken erhoffen sich den gleichen Effekt vom Gold in ihren Bilanzen.

www.vsp.ag


 

Top News

  • Obama Livecast Berlin. Webcam Pariser Platz am Brandenburger Tor. Obama Rede Live. 5000 Menschen verfolgen die Rede Vor Ort bei bestem Wetter. Reden auch von Angela Merkel und Klaus Wowereit. Der Trupp kam allerdings mindestens 20 Minuten später.

    Weiterlesen...
  • Obama: Überwachungsprogramm gar nicht so schlimm. Es werde nicht flächendeckend beispielsweise der E-Mail-Verkehr der Deutschen abgefangen.

    Weiterlesen...
  • Steuerexperte Peter Lüdemann kritisiert strenges Vorgehen gegen vermeintliche Steuerhinterzieher – „Der Staat hat seinen Bürgern den Krieg erklärt“.

    Weiterlesen...
  • Nach Debatte um „Herr Professorin“: Uni Leipzig will Proteste wissenschaftlich auswerten.

    Weiterlesen...
  • Aktiensoftware - Die populärsten Programme. Der Markt bietet verschiedene Software zur Aktienverwaltung. Welche die besten?

    Weiterlesen...
  • Das weltweite Finanzvermögen der sogenannten "High Net Worth Individuals" (HNWI) ist im Jahr 2012 um zehn Prozent auf eine Gesamtsumme von 46.200 Milliarden US-Dollar gestiegen. Studie: 282.300 Millionäre leben in der Schweiz.

    Weiterlesen...
  • Gangsta-Rapper Bushido verfügt ebenfalls über Generalvollmacht.

    Weiterlesen...
  • Die Obamas zu Besuch in Deutschland. Mindestens 4.000 Polizisten sollen im Einsatz sein, in einzelnen Medienberichten ist gar von bis zu 8.000 Beamten die Rede. Zudem werden Scharfschützen entlang der Wegstrecke postiert.

    Weiterlesen...

RSS-Feed

MMnews RSS-Feed ist frei, darf auf jeder Seite eingebaut werden.

RSS  Bedingungen / Mehr

Newsletter

Suche

Artikel+Inhaltsuche bei MMnews

Bücher

Literatur-Empfehlungen

Statistiken

Radio

MMnews empfiehlt beste Chill out tunes von "Echoes", dem griechischen Sender live aus Thessaloniki. tune in


Groove Salad (USA) A nicely chilled plate of ambient/downtempo beats and grooves.

Lounge

Vocal Chillout

Chillout Dreams

PsyChill

Ambient

House

Soulfull House

Deep Nu-Disco

Vocal Trance

Radio Utopie - live aus Berlin

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.

Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.


Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Impressum / Rechtliches Kontakt  | Werben auf MMnews | Themen / Artikel vorschlagen | SPAM melden | RSS Feed

© MMnews 2012

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.