Arbeitsvermittler knapp

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Bundesagentur für Arbeit fehlen fast 1.000 Arbeitsvermittler. In der Folge seien die Beschäftigten der Bundesagentur "überlastet" und könnten sich nicht genügend um jeden einzelnen Erwerbslosen kümmern.

 


Der Bundesagentur für Arbeit (BA) fehlen angeblich fast 1.000 Arbeitsvermittler, um Erwerbslose möglichst rasch wieder in Arbeit zu bringen. Das berichtet die "Saarbrücker Zeitung" unter Berufung auf eine Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Frage der Linksfraktion. Darin räume das Ministerium den Mangel an Vermittlern ein. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linken, Sabine Zimmermann, sagte der Zeitung: "Die Bundesregierung bricht ihre eigenen Gesetze."

 

 
In der Folge seien die Beschäftigten der Bundesagentur "überlastet" und könnten sich nicht genügend um jeden einzelnen Erwerbslosen kümmern. Laut Ministerium dauert beispielsweise die Bearbeitung von Widersprüchen derzeit durchschnittlich 2,5 Monate. Wie die Zeitung weiter berichtet, laufen offenbar zugleich Tausende von befristeten Arbeitsverträgen in den Arbeitsagenturen und Jobcentern Ende des Jahres aus. Laut einer internen BA-Statistik hätten im August 22.500 der rund 109.000  Beschäftigten einen befristeten Arbeitsvertrag, was einem Anteil von knapp 21 Prozent entspricht.
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