Realtime by RTFXForex Trading
Powered byARIVA.DE
 

News-Letter

Alternative News

Unabhängige WEB-NEWS:

www.netkompakt.de

Goldpreis-Blase angestochen?
26.08.2011

"Ist die Goldpreis-Blase nun angestochen?" in vielen Börsenmedien wird der Kurssturz bei Gold als wenig überraschend dargestellt, weil sich Gold in einer Blasenbildung befände. - Das Edelmetall fiel von der Spitze um fast 10%. Wie gehts weiter? - 2000 immer noch in greifbarer Nähe, solange wichtige charttechnische Linien nicht unterschritten werden.

 

von Jochen Steffens

Der Goldpreis ist in den vergangenen Tagen von seinem Hoch bei 1.896 Dollar um 190 Dollar oder über 10 % auf 1.706 Dollar eingebrochen und das in nur drei Handelstagen.

Interessanterweise erhielt ich in diesem Zusammenhang mehrere Mails. Ein Leser fragte, wie man denn reales Gold am schnellsten verkaufen könne, wenn die Kurse weiter einbrechen. Bei seiner Bank könne das bis zu zwei Wochen dauern. Ein anderer Leser berichtete, er sei Goldhändler und nachdem er bisher immer nur Gold verkauft habe, hätten in den vergangenen Tagen viele angefragt, weil sie ihr Gold wieder loswerden wollten.

Nervosität ist gefährlich

Das sind schon beachtliche Reaktionen dafür, dass der Goldpreis nur einen vergleichsweise kleinen, wenn auch heftigen Rutsch gemacht hat. Es zeigt, dass doch viele nervös werden, wenn der Goldpreis sinkt und sie zusehen müssen, wie ihre Gewinne schmelzen. Nun stellen Sie sich vor, was passiert, wenn die Einbruch weiter gehen sollte. Es ist das, was ich bereits vor kurzem geschrieben habe: Gold befindet sich ganz klar in einer Übertreibungsphase und ist damit anfällig für einen Crash.

Noch ist nicht viel passiert

Ich könnte natürlich jetzt schreiben: Sehen Sie, ich hab Sie doch gewarnt. Doch so einfach ist es nicht. An den Börsen müssen Sie immer alles von allen möglichen Seiten aus betrachten. Meines Erachtens ist es jetzt noch zu früh, das Ende der Goldrally auszurufen. Werfen wir dazu einen Blick auf den Chart:

Den Chart kennen Sie bereits seit vielen Monaten. Sie sehen, dass der Goldpreis bisher lediglich den nach oben gebrochenen alten Aufwärtstrend (rot) und den neueren, steileren (schwarz) in dem Schnittpunkt der Linien (Beta-Target) getestet hat. Das ist eigentlich nach einem Ausbruch normal. Allerdings verlief der Ausbruch derart dynamisch, dass man nicht mehr unbedingt damit gerechnet hätte. Interessant auch, dass der Einbruch trotz seiner Heftigkeit wieder einmal genau an einer Rechteckkante sein Tief fand. Ein weiterer Beleg für die Relevanz dieser Rechtecke und der Rechteckmethode.

Die 2.000er Marke

So lange Gold oberhalb dieser oben genannten Trendlinien bleibt, sieht der Chart weiterhin bullish aus! So ein Einbruch um 10% ist keine wirklich dramatische Sache. Oft reagieren Kurse vor psychologisch wichtigen Marken mit solchen Einbrüchen. Und die 2.000-Dollar-Marke ist ganz klar eine solche relevante Widerstandslinie.

Mit deren Überwindung würde sozusagen ein Paradigmenwechsel stattfinden. Viele Anleger würden Gold bei über 2.000 Dollar als sehr hoch bewertet ansehen. Und deswegen kämpfen Kurse gerne mehrere Monate, manchmal sogar Jahre mit solchen großen psychologischen Widerständen. (Einer der längsten Kämpfe dieser Art war der 15-20 Jahre andauernde Kampf des Dow Jones mit der 1.000-Punkte-Marke).

Also auch aus dieser Betrachtung heraus ist der Einbruch der vergangenen Tage nicht ungewöhnlich, sondern der Nähe der 2.000er Marke geschuldet. Trotzdem könnte es das natürlich auch gewesen sein, das wissen wir noch nicht.

Wenn der Goldpreis  weiter fällt…

Sollte Gold zum Beispiel in die Trendkanäle zurückfallen, wird es kritischer, besonders wenn auch die unteren Trendlinien angegriffen werden. Hierauf sollten Sie achten, denn dann könnte es auch zu einem stärkeren Abverkauf in den kommenden Wochen kommen.

Wann verkaufen?

Die immer wiederkehrende Frage, die in diesem Zusammenhang gestellt wird: Wann soll man bei weiter einbrechenden Kursen verkaufen?

Und es gibt nur eine sinnvolle Antwort darauf: Indem man die Position in mehrere kleine Positionen aufteilt und diese mit unterschiedlichen Stopps bei verschiedenen Unterstützungszonen absichert. So werden Sie ihre Position automatisch nach und nach bei weiter fallenden Kursen verkleinern, laufen aber weniger Gefahr, durch so einen Move wie in den vergangenen Tagen komplett ausgestoppt zu werden.

Noch kurz zum Markt:

Während die amerikanischen Indizes, und hier vor allem der Nasdaq100, gestern nur eine kleine Konsolidierung hingelegt haben, kämpft der DAX bereits wieder mit seinen Jahrestiefs. Die Nervosität ist hier offenbar größer. Hinzu kommt, dass natürlich die 5.000-Punkte-Marke im DAX zieht. Ich vermute nach wie vor, dass es gut sein kann, dass der DAX diese Marke zumindest kurzfristig unterbieten will, einfach um ein bisschen schlechte Stimmung zu verbreiten.

www.stockstreet.de

 

Gold Live aktualisieren

Chart mit Klick anzeigen


h - dein Beitrag hier

Hier die neue Nachrichten-Suchmaschine ausprobieren:
Wird Unrecht zu Recht, dann wird Auswandern zur Pflicht! Wandere aus, so lange es noch geht. Finca Bayano in Panama.
 

Top News

  • Sänger Udo Jürgens im Alter von 80 Jahren verstorben. Todesursache: Herzversagen.

    Weiterlesen...
  • Der Satire-Streifen "The Interview" könnte durchaus weltpolitische Konsequenzen haben. Denn die USA gehen jetzt gegen Nordkorea vor - von wo aus der angebliche Hackerangriff gegen Sony gestartet wurde. Steht Nordkorea nun auf der Abschuss-Liste? Ist es ein erster Schritt, um die Machtsphäre Chinas einzudampfen?

    Weiterlesen...
  • Beitragsservice lässt Rundfunkbeitrag immer öfter durch Zwangsvollstreckungen eintreiben. 60000 Vollstreckungsersuche pro Monat nun offiziell bestätigt. Können die Säumigen nicht zahlen oder öffnen nicht die Tür, drohen ihnen auch Wegfahrsperren am Auto, Türöffnung, sogar Erzwingungshaft.

    Weiterlesen...
  • Nach Einschätzung des früheren Präsidenten der EU-Kommission, Jose Manuel Barroso, ist die Europäische Union auf einen möglichen Kollaps der russischen Wirtschaft vorb...

    Weiterlesen...
  • ARD Sendung "Panorama" (NDR): "Lügenpresse trifft Pegida". In der Sendung kam ein getarnter RTL-Reporter zu Wort, der sich besonders ausländerfeindlich äußerte. In der Sendung wurde er als normaler "PEGIDA-Teilnehmer" dargestellt.

    Weiterlesen...
  • Jetzt hat auch die einflussreiche grün-ideologische Beratergruppe der Bundesregierung, die Agora Energiewende, das Handtuch geworfen. Der Direktor der von grünen Stiftungen mit 14 Millionen Euro finanzierten Denkfabrik, Dr. Patrick Graichen, hatte mit seinen 19 Mitarbeitern die Aufgabe, die Energiewende in Deutschland mit immer neuen Ideen voran zu bringen. Er stellte laut „Die Zeit“ vom 4. 12. 2014 fest: Wir haben uns geirrt. Die vielen neuen Windräder und Solaranlagen können die Kohlekraftwerke nicht ersetzen.  Damit dürfte die Energiewende am Ende sein.

    Weiterlesen...
  • Die Bundesregierung will gemeinsam mit der EU-Kommission und den Regierungen anderer EU-Staaten im nächsten Jahr eine Werbekampagne für das geplante Freihandelsabkommen z...

    Weiterlesen...
  • Weil sich die Bewohner der Krim in einer Abstimmung für Russland ausgesprochen haben, werden sie nun von der EU und den USA durch neue Sanktionen bestraft.

    Weiterlesen...

Mainstream

RSS-Feed

MMnews RSS-Feed ist frei, darf auf jeder Seite eingebaut werden.

RSS  Bedingungen / Mehr

Suche

Artikel+Inhaltsuche bei MMnews

Bücher

Literatur-Empfehlungen

Statistiken

WERBEN auf MMnews
Banner + Textanzeigen 
Anfragen hier.

Radio

MMnews empfiehlt beste Chill out tunes von "Echoes", dem griechischen Sender live aus Thessaloniki. tune in


Groove Salad (USA) A nicely chilled plate of ambient/downtempo beats and grooves.

Lounge

Vocal Chillout

Chillout Dreams

PsyChill

Ambient

House

Soulfull House

Deep Nu-Disco

Vocal Trance

Radio Utopie - live aus Berlin

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.

Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.


Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Impressum / Rechtliches Kontakt  | Werben auf MMnews | Themen / Artikel vorschlagen | SPAM melden | RSS Feed

© MMnews 2012

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.