Bauern jammern wieder

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Bauernpräsident Sonnleitner warnt vor Preisanstieg: "Ernte verbrennt in Gluthitze". Egal ob Regen, Sonne oder Trockenheit - der Landwirt stöhnt immer. Schließlich geht es um Milliarden-Subventionen. Während jeder Unternehmer (außer Banken) für Risiken selbst Vorsorge treiben muss, ruft die Landwirtschaft nach Staatshilfe und den EU-Agrartöpfen. Der Steuerzahler zahlt.

 

Bauernpräsident Gerd Sonnleitner befürchtet einen Anstieg  der Verbraucherpreise durch die Gluthitze. Der BILD Zeitung (Mittwochausgabe) sagte er: “Eine gut gewachsene Getreideernte ist vielerorts in  den letzten drei Wochen regelrecht auf unseren Feldern verbrannt.“


Die Ernte werde 20 bis 30 Prozent geringer sein als noch vor  einem Monat geschätzt. Sonnleitner: “Die Börsen reagieren schon:  innerhalb von 2 Wochen sind die Weizenkurse um 20 Euro/Tonne  gestiegen! Denn von den Wetterextremen sind auch andere Länder  mit starkem Getreidebau in Europa und in Schwarzmeerländern betroffen.“

Beim Preisniveau werde es bei Backwaren aber kaum Auswirkungen  geben, denn “der Anteil des Getreidepreises am Ladenpreis für Brot und Brötchen liegt nur noch bei 4 Prozent“. Er warnt laut  BILD Zeitung vor einem Preisanstieg bei “wenig verarbeiteten Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Kartoffeln und Milch“. Einen  Versorgungsengpass fürchtet der Bauernpräsident jedoch nicht.


“Aber durch weniger Ernteertrag und gestiegene Kosten sind die  Erlöse aus der Ernte 2010 für viele nicht das, was sie sich noch  vor vier Wochen erhoffen konnten“, sagte Sonnleitner der BILD.

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