hgb_01


Balamara Resources
Zink-Blei-Kupfer-Silber
Depot in Montenegro


NEU: Algentechnologie
Hochprofitabel + unentdeckt
Algae.Tech Ltd.

 

WERBEN auf MMnews
Banner + Textanzeigen 
Anfragen hier.


Energiekonzept: Bald gehts Licht aus | Drucken |
03.09.2010

Energiekonzept: Streit um Auslastung und Sicherheit. Bundesnetzagentur: Rechtzeitiger Netzausbau ist nicht zu schaffen – dena-Chef Kohler: Umweltminister Röttgen „radikaler als Rot-Grün“.

 



In den Schlussverhandlungen der Bundesregierung zum neuen Energiekonzept konzentriert sich der Streit neben der Laufzeit auf die dabei zu Grunde zu legende Auslastung und auf die Sicherheitsnachrüstungen. Nach Informationen des Magazins WirtschaftsWoche wollen die Beteiligten Minister Brüderle (Wirtschaft), Röttgen (Umwelt) und Schäuble (Finanzen) zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag ab 14 Uhr die Verhandlungen abschließen.

Differenzen gibt es noch über die Frage, mit welcher Auslastung der Kraftwerke die Laufzeitverlängerung in genehmigte Strommengen umgerechnet werden soll. Das Wirtschaftsministerium ist mit einer Auslastung der Anlagen von 95 Prozent in die Verhandlungen gegangen; diesen Wert hatte auch Rot-Grün beim Ausstiegsbeschluss 2002 zu Grunde gelegt. Umweltminister Röttgen plädiert dagegen für einen Wert von 80 Prozent, weil die AKW durch den starken Ausbau der Erneuerbaren Energien immer seltener mit voller Leistung liefen. Die erlaubte Strommenge fiele dadurch geringer aus.

Mit seiner Forderung nach einem Schutz gegen Flugzeugabstürze für alle Atomkraftwerke geht Röttgen deutlich über die Vorgaben der rot-grünen Bundesregierung hinaus. „So konkret hat es diese Forderung aus dem Ministerium nie gegeben“, sagte Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur (dena) der WirtschaftsWoche. Kohler sieht die zusätzliche Betonhülle als „wirtschaftliches K.-o.-Kriterium. Ein bestehendes Kraftwerk mit einem Containment nachzurüsten, um es vor Flugzeugabstürzen zu sichern, das kann ich mir nicht vorstellen.“

 

 

Als langfristig größtes Problem für die Realisierung des künftigen Energiekonzepts zeichnet sich der Netzausbau in Deutschland ab. „Aus den Energieszenarien ergibt sich, dass wir in jedem Fall eine große Zahl neuer Trassen brauchen, um den Strom von der Küste in die Industriezentren zu leiten“, sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur in Bonn, der WirtschaftsWoche. Natürlich ließen sich später die Leitungen, die bisher den Strom von den norddeutschen Atomkraftwerken ins Netz bringen, nach deren Ende für den Transport von Windstrom nutzen. „Aber das reicht bei Weitem nicht aus. Denn heute stehen die meisten Kraftwerke auch dort, wo der meiste Verbrauch stattfindet. Und das ist in Nordrhein-Westfalen, in Bayern und Baden-Württemberg.“

Bereits 2005 hatte die Dena ermittelt, dass schon für einen Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion von 20 Prozent 850 Kilometer neue Leitungen gebaut werden müssten – bis zum Jahr 2015. Doch davon sind erst 90 Kilometer fertiggestellt. „Die Hälfte der Zeit ist bereits vorbei, aber es gibt erst zehn Prozent der erforderlichen Strecke“, kritisiert dena-Geschäftsführer Kohler. Zwar seien etliche Trassen im Genehmigungsverfahren, aber rechtzeitig würden längst nicht alle Kabel fertig. „Die Dimension des Netzausbaus und die Speichertechnologien sind der Knackpunkt des Energiekonzepts.“

Kurth sieht das genauso. „Wenn es schon erhebliche Verzögerungen bei den 24 gesetzlichen Modellprojekten gibt, wie soll das erst werden, wenn all die anderen Leitungen beantragt und genehmigt werden müssen?“ Die Ursache für die Verzögerung läge weder bei seiner Behörde noch den Netzbetreibern. „Wer Geld und Genehmigung hat und trotzdem nicht baut, den könnte man schon heute zum Bau zwingen. Aber so einen Fall habe ich noch nicht erlebt. Der Engpass sind nur die nicht vorliegenden Genehmigungen.“

Das aber ist Ländersache. „Die Genehmigungsbehörden haben zum Teil zu wenig Personal“, so Kurth. „Man kann auch nicht einfach kurzfristig 20 arbeitslose Juristen holen und an die komplexen Verfahren setzen. Es fehlt an den hoch spezialisierten Experten.“ Schließlich müsste „diese knifflige Materie“ gerichtsfest bewältigt werden. Das Bundesumweltministerium prüft, ob sich Genehmigungen seitens des Bundes erzwingen ließen.


DAX: Jetzt CRASH oder RALLYE…? Ads

 

Top News

  • Westerwelle: Zugang zu Rohstoffen notfalls mit Waffengewalt sichern: „Die Wahrnehmung wirtschaftlicher Interessen, auch die Wahrnehmung von Rohstoff-Interessen, muss Teil unserer strategischen Überlegungen sein."

    Weiterlesen...
  • Griechenland will Schuldenschnitt offenbar erzwingen. Offiziell galt bisher die Linie, dass die Gläubiger freiwillig zu einem Beitrag herangezogen werden sollen, um mögliche Turbulenzen an den Finanzmärkten zu verhindern. Eine erzwungene Beteiligung galt nur als allerletzter Ausweg.

    Weiterlesen...
  • Die moderne, „wissenschaftlich anerkannte“ Schul-„Medizin“ ist am Ende. Wir müssen zurück zu den seit Jahrhunderten und Jahrtausenden bewährten Naturheilverfahren. Die großen klassischen Medizin-Systeme der Menschheit sind die Klassische Indische, die Klassische Tibetische und die Traditionelle Chinesische Medizin, die Klassische Arabische Medizin, die Signaturen-Lehre und die Spagyrik, die Hildegard-Medizin, die Homöopathie und die Anthroposophische Medizin.  Die Medizin der Zukunft ist die Frequenz-Therapie.

    Weiterlesen...
  • ​SPD-Vize Kraft: "Wenn Bayern den Länderfinanzausgleich aufkündigt, dann liegen automatisch auch alle anderen Ausgleichssysteme unter den Bundesländern auf dem Tisch"​. NRW-Ministerpräsidentin Kraft droht Bayern mit Aufkündigung aller Länderausgleichsvereinbarungen.

    Weiterlesen...
  • Eon Ruhrgas erhält ein Drittel weniger Gas aus Russland. Konzern sieht sich aber „gut gerüstet“ und will Kunden ohne Einschränkung versorgen. Auch RWE betroffen.

    Weiterlesen...
  • Gold Richtung Rekord: Auftrieb kommt derzeit auch durch Spekulationen auf weitere monetäre Lockerungsmaßnahmen – und zwar nicht nur in den USA und China, sondern auch in Europa.

    Weiterlesen...
  • Mercedes-Benz verzeichnet bei Absatzzahlen neuen Bestwert im Januar. Wie das Unternehmen in Stuttgart mitteilte, verkaufte die Marke weltweit insgesamt 86.921 Einheiten. Damit wurde der bisherige Bestwert aus dem Vorjahr nochmals um 5,1 Prozent übertroffen.

    Weiterlesen...
  • Jeder vierte Deutsche starb 2010 an Krebs. - US-Mediziner prophezeit das Ende vieler Krankheiten. Er empfiehlt eine jährliche Grippeimpfung sowie die beiden Medikamente Aspirin und Statine. Beide besäßen einen dramatischen Schutzeffekt vor Herzerkrankungen und Tumoren.

    Weiterlesen...

Das neues Buch
von Michael Mross:

Der Währungscrash kommt!: Retten Sie Ihr Geld - mit Gold!

RSS-Feed

MMnews RSS-Feed ist frei, darf auf jeder Seite eingebaut werden.

RSS

Newsletter

Suche

Artikel+Inhaltsuche bei MMnews

Bücher

Literatur-Empfehlungen

Statistiken

Radio

MMnews empfiehlt beste Chill out tunes von "Echoes", dem griechischen Sender live aus Thessaloniki. tune in


Groove Salad (USA) A nicely chilled plate of ambient/downtempo beats and grooves.

Radio Utopie - live aus Berlin