Realtime by RTFXForex Trading
Powered byARIVA.DE
 

Alternative News

Unabhängige WEB-NEWS:

www.netkompakt.de

Das war 2012
23.12.2012

Am Jahresende ist es Zeit für einen Rückblick. Die 1. Hälfte von 2012 war auf den Finanzmärkte ein recht turbulentes Jahr, der Euro-Untergang hätte wegen Spanien und Italien mehrere Male fast stattgefunden. Die 2. Jahreshälfte war ruhiger. Auch den Euro gibt es noch. Aber das wird nicht so bleiben.


Von Walter K. Eichelburg

Milch und Honig fliessen noch – bei uns:
Bei „uns“, also in Österreich und Deutschland geht es der Mehrzahl der Bevölkerung noch recht gut, obwohl die nächste Rezession bereits eingesetzt hat. Die diskretionären Konsumausgaben gehen aber zurück, weil die stagnierenden Masseneinkommen in die massiv steigenden Preise bei Supermarkt, Tankstelle und Versorgern gehen.

Dafür gibt es in Deutschland, Österreich und besonders in der Schweiz eine sich entwickelnde Immobilien-Bubble wegen der niedrigen Kreditzinsen und reichlichen Kreditverfügbarkeit. Es ist auch Fluchtkapital, etwa aus Italien dabei, das die Immobilienpreise, etwa in München oder Berlin hochtreibt. Spanier oder Italiener glauben, in Deutschland sei ihr Geld in Immobilien „sicher“ angelegt. Dabei müssten speziell die Spanier inzwischen vom Gegenteil überzeugt sein.


Südeuropa in der Depression:
Ganz andere die Situation in Spanien, Portugal und speziell Griechenland. Diese Staaten sind bereits in einer Depression, Griechenland in einer Schweren. Man sieht das auch an Arbeitslosenraten von über 25%, bei der Jugend sogar 60%. Italien geht gerade von einer schweren Rezession in eine Depression über.

Der nächste Kandidat ist Frankreich, das auch bereits in einer massiven Rezession ist. Der neue linke Präsident Hollande tut alles, um die Unternehmer und das Kapital aus dem Land zu vertreiben. Das wird mit einem Währungscrash enden. So wie in den 1980ern unter Mitterand mit dem Franc, diesesmal ist der Euro dran.


Der Euro lebt noch:
Mehmals hätte es den Euro in 2012 fast erwischt, so etwa am 1. Juni. Aber durch Gelddrucken und andere Massnahmen, wie etwa die Euro-Stützung durch fremde Zentralbanken wie die SNB in der Schweiz, gelang es bisher den Euro zu retten. Dabei muss man sagen, dass die neuen, nationalen Nachfolgewährungen grossteils schon gedruckt sind und auf die Ausgabe warten. Aber das ist mit Währungsreformen verbunden, wo die Sparer den Grossteil ihrer Ersparnisse verlieren. Deren Wut möchten sich die Eliten noch nicht antun, also retten sie den Euro weiter, auch Griechenland.

Aber eines Tages werden die Märkte den Euro massiv abstossen, speziell dann, wenn sie auch das Vertrauen in die deutschen und französischen Staatsanleihen verlieren. Daher ist Hollandes Politik für den Euro so kontraprodukiv. Wie lange der Euro noch lebt, lässt sich nicht sagen, aber mehr als 1..2 Jahre sind es sicher nicht mehr.


Gold:
Schlechte Nachrichten für Gold- und Silberinvestoren: das „System“ hat es auch in 2012 geschafft, einen Ausbruch der Preise der Edelmetalle und damit eine Panik-Flucht in diese noch zu verhindern. Speziell gegen Ende des Jahres wurde auf die Preise von Gold und Silber noch einmal mit Derivaten kräftig draufgedrückt. Es sollte der Eindruck hinterlassen werden, dass man damit „nichts“ verdienen kann. Aber es ist immer noch viel mehr als mit Sparbüchern oder anderen Geldanlagen für die Masse.

Aber das wird nicht so bleiben: das Vertrauen in die überdruckten Währungen ist in 2012 weiter gesunken, und Investment-Grössen wie George Soros gehen jetzt genauso in Gold wie etwa Pensionsfonds. Dort liegen die grossen Summen, die jedes Goldkartell brechen können.

2012 war kein besonders gutes Gold-Jahr, aber 2013 wird sicher ein viel Besseres, vermutlich das Ultimative, wenn unser wackeliges Papiergeldsystem zusammenbricht.

Laut einer Studie von Steinbeis besitzen die Deutschen privat ca. 8000 Tonnen Gold, das ist etwa 8% des Gesamt-Geldvermögens. Das ist ein viel höherer Anteil als in vielen anderen Staaten Europas. Wer nach dem Untergang der Papiergelder das Gold hat, wird die Regeln machen. Noch nicht in 2012, aber möglicherweise schon in 2013.

www.hartgeld.com


h - dein Beitrag hier

 

Top News

  • Drohung oder nur ein Scherz? Grünen-Politiker Kellner will Freiheitsbegriff neu interpretieren. Politischer Bundesgeschäftsführer: "Wir kämpfen um den Begriff der Freiheit.“

    Weiterlesen...
  • Angesichts der Ereignisse in der Ostukraine steht Russland vor einem Dilemma: Eingreifen oder nicht? Einige Russen sind durchaus der Meinung, dass Moskau einmarschieren soll. Doch genau darauf wartet der Westen - bisher vergeblich, trotz aller Propagandalügen. Ein Video zeigt die Hintergründe und die Ursachen der westlichen Kriegshetze, die darauf aufbaut, Russland so lange zu provozieren, bis etwas passiert.

    Weiterlesen...
  • Bayerns Staatskanzleichefin Haderthauer tritt zurück. Auf Drängen der Opposition soll es noch in der Sommerpause eine Sondersitzung zu dem Fall im Landtag geben.

    Weiterlesen...
  • Ukrainischer Diplomat hofft auf "militärtechnische Unterstützung". "In der Ukraine verläuft die Grenzlinie, an der europäische Werte verteidigt werden".

    Weiterlesen...
  • FDP-Politiker Schäffler gründet eurokritische Denkfabrik. Unterstützt wird der klassisch-liberal ausgerichtete Thinktank mit dem Namen "Prometheus – Das Freiheitsinstitut" vom ehemaligen Chefvolkswirt der Deutschen Bank.

    Weiterlesen...
  • Die Manipulation in Sachen Ukraine reißt nicht ab. Heute präsentiert SPIEGEL online ein angeblich aktuelles Foto zu angeblichen Kämpfen gegen ein russisches Panzerbataillon. Doch das Bild ist rund eine Woche alt.

    Weiterlesen...
  • Nachdem die ARD-Anstalt WDR den angeblichen Einmarsch russischer Panzer in die Ukraine mit einem fünf Jahre alten Foto belegen wollte, flog der Propaganda-Schwindel auf. Nun ersetzte der WDR das alte Bild mit einem neuen Foto - ebenfalls ein Fake!

    Weiterlesen...
  • Staat erzielt im ersten Halbjahr Milliarden-Überschuss. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) ergibt sich daraus eine Quote von plus 1,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte.

    Weiterlesen...

News-Letter

RSS-Feed

MMnews RSS-Feed ist frei, darf auf jeder Seite eingebaut werden.

RSS  Bedingungen / Mehr

Suche

Artikel+Inhaltsuche bei MMnews

Bücher

Literatur-Empfehlungen

Statistiken

WERBEN auf MMnews
Banner + Textanzeigen 
Anfragen hier.

Radio

MMnews empfiehlt beste Chill out tunes von "Echoes", dem griechischen Sender live aus Thessaloniki. tune in


Groove Salad (USA) A nicely chilled plate of ambient/downtempo beats and grooves.

Lounge

Vocal Chillout

Chillout Dreams

PsyChill

Ambient

House

Soulfull House

Deep Nu-Disco

Vocal Trance

Radio Utopie - live aus Berlin

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.

Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.


Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Impressum / Rechtliches Kontakt  | Werben auf MMnews | Themen / Artikel vorschlagen | SPAM melden | RSS Feed

© MMnews 2012

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.