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Hofreiter, Greenpeace legen Lunte an deutsche Autoindustrie
27.07.2017
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Die CO2-Sekte läuft heiß, verlangt Aus für Verbrennungsmotor und verbreitet romantische E-Auto-Phantasien. - Geben die Grünen erst Ruh, wenn die deutsche Autoindustrie zerstört ist?

 

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat von der Bundesregierung einen Ausstiegsplan für Verbrennungsmotoren verlangt. Nach der Ankündigung Großbritanniens stünden die deutsche Autoindustrie und die Bundesregierung unter Zugzwang, sagte Hofreiter der "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstagsausgabe).

 

"Die Tage des fossilen Verbrenners sind längst gezählt. Die Bundesregierung darf nicht länger ein totes Pferd reiten, sondern muss zu den Ländern zählen, die klare und ambitionierte Ziele beim Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor setzen." Nach Auffassung der Grünen sollten ab 2030 nur noch emissionsfreie Autos zugelassen werden.

 

Greenpeace läuft heiß

Auch die selbsternannte "Umweltschutzorganisation" Greenpeace hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, sich aktiv für ein Ende von Diesel- und Benzinmotoren in Pkw einzusetzen.

 

In Bezug auf das Klima wurde Greenpeace zuletzt immer wieder mit Fakenews erwischt. Zum Beispiel mit der wahrheitswidrigen Behauptung, die Eisbären sterben aus. Das Gegenteil ist jeoch richtig. Eisbären vermehren sich prächtig.

 

Die Lügen von Greenpeace finden jedoch ein immer stäkeres Echo in der Lügenpresse, insbesondere beim SPIEGEL.

 

Leider darf der CO2-Sektenführer und spenden-gemästete Greenpeace-Chef seine absurden Forderungen zum E-Auto nun auch im Handelsblatt kundtun: Dringend notwendig sei ein „Gesetzentwurf zum mittelfristigen Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor“. „Nur ein solcher Beschluss gibt der Autoindustrie den für ihr Überleben dringend nötigen Innovationsimpuls“, heißt es in einem Brief von Greenpeace-Geschäftsführer Roland Hipp an die Kanzlerin. Das Schreiben, das am Donnerstag verschickt werden soll, lag dem Handelsblatt vorab vor.



Hipp kritisierte in diesem Zusammenhang den Fokus des geplanten Diesel-Gipfels der Bundesregierung am 2. August als „falsch gewählt“, weil dort „Wiederbelebungsversuche einer sterbenden Antriebstechnik“ im Mittelpunkt stünden. Dabei habe die Kanzlerin unlängst in der „WirtschaftsWoche“ bereits ausgesprochen, w as Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) „konsequent ignoriert“. Merkel hatte gesagt: „Wir sind in einer Transformationsphase weg vom Verbrennungsmotor.“ Jetzt müsse ein „klares politisches Signal“ folgen - schon wegen der „rasanten Entwicklung“ elektrischer Antriebe und digitaler Angebote, betonte der Greenpeace-Deutschland-Chef.



Die Industrie habe in den vergangenen Jahren „leider bewiesen, dass sie aus eigenem Antrieb nicht in der Lage oder nicht willens ist, Entscheidungen mit der nötigen Tragweite zu treffen“, fügte Hipp hinzu. „Deshalb braucht Deutschland jetzt einen politischen Beschluss für den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor."

 

Die E-Auto-Lüge

Eine schwedische Studie zeigt, dass die Produktion der Akkus für Elektro-Autos deutlich umweltschädlicher ist als bisher angenommen und begräbt damit die Hoffnung, eine wie auch immer geartete Mobilität könne umweltneutral aufgebaut werden. Wenn also über über das Ende des Verbrennungsmotors diskutiert wird, müssen diese Fakten deutlich gemacht werden.
 
 
Damit sich ein Elektro-Auto z.B. von der Größe eines Tesla Model S ökologisch rechnet, muss man acht Jahre damit fahren. Das sagt zumindest eine Studie des schwedischen Umweltministeriums, welche die Produktion der Lithium-Ionen-Akkus von Elektro-Autos genauer unter die Lupe genommen hat und über die nun die SHZ berichtet.
 
 
So entstünden bei der Herstellung pro Kilowattstunde Speicherkapazität rund 150 bis 200 Kilo Kohlendioxid-Äquivalente. Umgerechnet auf die Batterien eines Tesla Model S wären das rund 17,5 Tonnen CO2. Das ist enorm viel, betrachtet man den jährlichen pro-Kopf-Ausstoß an CO2 in Deutschland von rund zehn Tonnen.
 
 
Die schwedische Studie rechnet vor: Ein Fahrzeug mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor könne acht Jahre gefahren werden, bevor es die Umwelt so stark belastet habe wie die Akku-Produktion für ein Tesla Model S, zumal der Stromverbrauch beim Fahren dabei gar nicht berücksichtigt ist.

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