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Afrikanische Verhältnisse
16.12.2014

Ein Brief aus Amerika - Anmerkungen zum (europäischen) Bermuda-Finanz-Dreieck - mitgeteilt von Karl von Francois

 

Nashville (USA),  16.12.2014
Lieber K., liebe M.,

wie schön von Euch zu hören! Es freut mich, dass es Euch gut geht. Ich bin sehr daran interessiert Eure Ansichten über das neueste ESM 10 Mrd. Euro Hilfspaket an  Griechenland zu erfahren. Angeblich sollte ja kein Geld mehr nach Griechenland fließen. Aber wenn die Griechen aus dem Euro austreten, ist es mit dem Euro vorbei. Und natürlich  geht das Geld auch nicht an Sorbas, sondern die internationalen Geldverleiher, die in Griechenland ihr Eldorado gefunden haben: Sie leihen sich das Geld via FED oder aktuell von der EZB zu 0,05 % (= 100 %) und verleihen es dann an die Griechen, wo sie bis zu 6,14 % bekommen. Das ist immerhin ein satter Kosten-/Gewinnaufschlag  von 12.200 %. Und im Falle des ESM haften für die Kredite hauptsächlich die deutschen Bürger. Oder die Finanzhaie  nehmen das notwendige Spielgeld aus ihren Kassen in der Luxemburger Steueroase, wohin sie über Weltfirmen jährlich hunderte Milliarden verschieben. Dies Geld fehlt dann im deutschen Steuertopf, wird von den deutschen Steuerzahlern ersatzweise eingefordert und die zahlen brav die fehlenden Milliarden ohne zu klagen (jeder Bürger sicher 10 % - 20 % zu viel)! Wahrscheinlich versteht die Masse überhaupt nicht um was es geht. Aber wenn die Rundfunkgebühren, der Strom- oder Benzinpreis um 3 Cent steigen, regt sich jeder auf.


Griechenland  (nur 11 Millionen Einwohner, Bayern 12 Millionen) hat bis jetzt rund 330 Mrd. Euro Kredite (Anleihen) erhalten, wovon 200 Mrd. Euro in den nächsten 5 Jahren fällig werden. Wetten, dass diese Kredite durch weitere Kredite des ESM bedient werden! Und wieder haften dafür vorrangig die Deutschen. Euer Finanzminister Schäuble weiß das genau. Schließlich ist er ja Gouverneuer der ESM-Bank.


Ich denke Teil des Problems ist genau das, was passiert, wenn reiche Länder afrikanischen Ländern Entwicklungshilfe geben. Diese Länder sind nicht in der Lage einen Waldspazier-gang zu organisieren und noch viel weniger eine Wirtschaft ordentlich zu führen. Aber das Geld strömt herein, ist gleich verschwendet und niemand wird verantwortlich gemacht. So werden einige Leute der Elite reich und die normalen Leute bekommen – Nichts!


Ich habe nie verstanden, weshalb die nördlichen Staaten der Euro-Union entschieden haben, all diese schwachen südeuropäischen und sogar osteuropäischen Länder aufzunehmen. Das war finanzieller Wahnsinn.


Aber auf die Länder, die Brüssel die PIGS nennt (Portugal, Italien, Griechenland, Spanien), regnete bislang das Geld herunter. Da gibt es überall in diesen Ländern und in Afrika diese großen blauen Schilder mit dem gelben Kreis der EU-Sterne. Ihr erinnert Euch - selbst mitten im Urwald! Neue Straßen, neue Hochgeschwindigkeitszüge, neue Flughäfen, neue Sportarenen, neue Universitäten, einfach alles. Und das Ganze bezahlt aus EU-Geld. Aber niemand in der EU hat sich damit beschäftigt zu prüfen, ob die Empfängerländer überhaupt in der Lage sind, diese Dinge fortzuführen. So gab es weder in Griechenland noch in Portugal eine steuerfinanzierte Grundlage um diese Projekte nach ihrer Erstellung zu unterhalten. EU-Geld hat zwar beispielsweise ein absolut gigantisches Netzwerk von Hochgeschwindigkeitszügen quer durch Spanien gebaut. Aber niemand hat abgeprüft, ob diese Züge überhaupt erforderlich waren und ob Spanien sie ohne weitere EU-Gelder unterhalten kann.  So haben sie eine Linie zwischen Toledo und dem winzigen Cuenca gebaut. Als diese in Betrieb ging fanden sie heraus, dass sie täglich nur von 29 Personen benützt wurde. Hat denn keiner von der EU eine Marktanalyse gemacht um das potentielle Passagieraufkommen zwischen diesen zwei Städten herauszufinden? Offensichtlich nicht.


So sind die EU-Bürokraten in Brüssel an der finanziellen Misere in Europa ebenso schuld wie die Griechen, Spanier, Portugiesen etc. Niemand hat sie überwacht. Niemand hat ein strenges Auge auf das Geld gehabt.


Das ist genau wie bei den EU-Projekten in Afrika. Ein fremder Geldgeber erscheint und will eine Volksschule oder eine Klinik bauen. So richten sie ein heruntergekommenes Gebäude wieder her. Dann besorgen sie die ganze neue Ausrüstung. Und sie bringen einen neuen Lehrer oder eine neue Krankenschwester aus der Hauptstadt um in der Schule oder Klinik zu arbeiten. Aber nach der Eröffnungsfeier mit dem Botschafter des Geberlandes, den einheimischen Ministern für Erziehung oder Gesundheit, mit Pressefotos und großen Ansprachen, gehen alle wieder ihres Weges.

 

Innerhalb einer Woche hat irgendjemand die Toiletten gestohlen. Dann nehmen die Kinder ihre Schulbänke mit nach Hause, denn Stühle fehlen ohnehin schon. Wenn der Klinik die Grundausstattung  an Medikamenten nach einem Monat ausgelaufen ist, unterlässt der Gesundheitsminister die Nachbelieferung. Natürlich erhalten die Krankenschwester und der Lehrer ihr Gehalt nur für den ersten Monat, dann bekommen sie nie mehr ein Gehalt (dafür bekommt die Frau des Ministers ein  Gehalt und ein Auto ohne je zu arbeiten). So verlassen sie nach ein paar Monaten die Schule/Klinik und kehren in die Stadt zurück. Ihr kennt das ja.


Und niemals kehrt  der Geldgeber zurück um nach einem Monat zu kontrollieren, ob die Sache noch läuft oder warum sie nicht mehr läuft. Auch die zuständigen Minister kontrollieren nichts. Sie wissen, nichts funktioniert und niemand kontrolliert. Das genügt. Aus der EU wird für die Geldverschwendung,  die absolut wertlose und unsinnige Investition ebenfalls niemand verantwortlich gemacht. Besser man hätte den einfachen Leuten am Ort einen Scheck gegeben und es ihnen überlassen, damit anzufangen was sie wollen.


Und genau so handelt die EU in den Ländern Südeuropas. Erst Jahre nach den ersten großen Milliardenzahlungen wollen sie herausgefunden haben,  dass die Griechen bei all ihren Angaben zur Finanzlage an die EU (gut beraten von Goldmann Sachs )  schlicht und dreist gelogen haben, etwa ihre Schulden um die Hälfte „unterschätzt“ haben? Und niemand von der EU hat das je geprüft?! Und zum Lohn gibt´s jetzt weitere 10 Mrd. Euro. Das sind afrikanische Verhältnisse wie wir sie kennen. Als Afrikanerin kann ich das sagen!


Sei´s drum; erzählt was ihr macht. Mir geht´s gut. Ich lebe noch in Nashville und bin mit einigen Beratungsjobs beschäftigt und organisiere hauptsächlich internationale Konferenzen in New York. Das hält mich davon ab, mich aufzuregen oder zu langweilen.

Beste Grüße Eure J.


h - dein Beitrag hier

 


 

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