Möglicher Abgang von Bundesbank-Chef Weber erschüttert die Koalition. Schäffler: "Weber wäre als Trichet-Nachfolger der Garant für eine Stabilitätskultur im Sinne der Deutschen Mark gewesen".
Berichte über einen baldigen Abgang von Bundesbankchef Axel Weber und Spekulationen über seinen Wechsel zur Deutschen Bank haben in der schwarz-gelben Koalition Besorgnis ausgelöst. "Wenn die Meldungen zutreffen, wären sie ein schwerer Rückschlag für die weitere Entwicklung des Euro", sagte der Finanzexperte der FDP-Bundestagfraktion, Frank Schäffler, Handelsblatt Online. "Weber wäre als Trichet-Nachfolger der Garant für eine Stabilitätskultur im Sinne der Deutschen Mark gewesen", fügte der Sprecher der FDP-internen Gruppierung „Liberaler Aufbruch“ hinzu und forderte: "Für die Trichet-Nachfolge braucht es jetzt eine schnelle und kompetente Alternative."
Der finanzpolitische Sprecher der Unions-Fraktion im Bundestag, Klaus-Peter Flosbach (CDU), äußerte die Hoffnung, dass Weber an der Spitze der deutschen Notenbank bleibt. "Ich schätze die Arbeit von Herrn Weber ganz außerordentlich, er ist ein Garant für die Stabilität der Finanzmärkte", sagte flosbach Handelsblatt Online. "Ich würde es deshalb unbedingt begrüßen, wenn Herr Weber seine erfolgreiche Arbeit fortsetzt."
Mehrere Medien hatte gemeldet, Weber werde zur Deutschan Bank gehen. In Bundesbankkreisen hatte es geheißen, Weber habe in vertraulicher Runde gesagt, er stehe für eine zweite Amtszeit nicht zur Verfügung. Dies würde bedeuten, dass er spätestens 2012 ausscheidet. Kreisen zufolge will er nicht mehr Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) und damit Nachfolger von Jean-Claude Trichet werden.
Der finanzpolitische Sprecher der Unions-Fraktion im Bundestag, Klaus-Peter Flosbach (CDU), äußerte die Hoffnung, dass Weber an der Spitze der deutschen Notenbank bleibt. "Ich schätze die Arbeit von Herrn Weber ganz außerordentlich, er ist ein Garant für die Stabilität der Finanzmärkte", sagte flosbach Handelsblatt Online. "Ich würde es deshalb unbedingt begrüßen, wenn Herr Weber seine erfolgreiche Arbeit fortsetzt."
Mehrere Medien hatte gemeldet, Weber werde zur Deutschan Bank gehen. In Bundesbankkreisen hatte es geheißen, Weber habe in vertraulicher Runde gesagt, er stehe für eine zweite Amtszeit nicht zur Verfügung. Dies würde bedeuten, dass er spätestens 2012 ausscheidet. Kreisen zufolge will er nicht mehr Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) und damit Nachfolger von Jean-Claude Trichet werden.