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DEUS EX MACHINA
11.12.2011

Da derzeit alle größeren Wirtschaften und auch das Finanzsystem bankrott sind, gibt es nur noch einen Weg, die Weltwirtschaft zu retten. Wie schon bei den antiken griechischen Tragödien obliegt es jetzt ganz allein dem Deus ex Machina den totalen Kollaps zu verhindern. Dazu müsste Gott auf die Bretter der Welt herabgelassen werden und auf wundersame Weise die Handlung zum Happy End bringen.


DEUS EX MACHINA by Leo Lein – www.leolein.se

 

von Egon von Greyerz

Gott möge all jene segnen, die noch daran glauben. Natürlich ist diese Lösung sehr unwahrscheinlich und die meisten Menschen werden sich damit zufrieden geben, den Regierungen und Zentralbanken zu vertrauen. Aber wie kann irgendwer auch nur im Ansatz daran glauben, dass völlig ahnungslose, gar inkompetente Politiker und Zentralbanken irgendetwas lösen könnten? Sie haben das Problem doch überhaupt erst verursacht und können daher in keinster Weise die Rolle des rettenden Deus übernehmen. Das wichtigste Gebot der Regierungen ist doch der Machterhalt und somit der Stimmenkauf. Somit sind sie natürlich nicht in der Lage, faktenbasierte und richtige Entscheidungen zu treffen. Noch schlimmer steht es um die Opposition: Macht anstrebend lügen sie bis sich die Balken biegen um auch nur ein kleines Häppchen Herrschaft zu bekommen. (Natürlich wissen wir, dass es Ausnahmen wie Ron Paul gibt, aber dem Wähler schmeckt seine Medizin wohl zu bitter.)

Was ist nun mit den Zentralbanken? Können die uns nicht retten? Unglücklicherweise wird jede einfühlsame Person, die Zentralbanker wird, zu einer tumben Hure des politischen Systems.


Lösung?
Wenn es also keinen Deus ex Machina gibt und weder die Regierungen noch die Banken die Welt retten können, wer kann es dann und wie sieht die Lösung aus? Dazu möchte ich an ein Zitat des gebildeten von Mises erinnern:

 „Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur, ob die Krise durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems.“


Mises liegt natürlich absolut richtig: “Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden...” Was auch immer Politiker, Banker oder Wirtschaftsanalysten sagen: Es gibt keine Lösung für diese Krise. Wir sind am Ende der Straße angekommen und vor uns liegt nur noch der unendliche Abgrund.


Die Kreditwirtschaft begann schon mit der Gründung der FED im Jahr 1913 und erreichte die abschließende Phase 1971, als Nixon die Golddeckung des Dollar aufhob. Schon seit 20 Jahren steht das Resultat der Geldschöpfung fest. Nie war es eine Frage, ob der totale Kollaps kommen wird – immer ging es nur um die Frage nach dem „Wann?“. Es ist jetzt klar, dass der künstlich erschaffene Wohlstand sehr bald zu einem Ende kommen wird, denn er ist das Resultat unbegrenzten Gelddruckens. Die Bedingungen für den Zusammenbruch sind alle erfüllt. Es geht jetzt nur noch um das „Wie?“.


Um das zu beantworten ist ein Blick zu Mises hilfreich: “Die Frage ist nur, ob die Krise durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll…“


Um das Gelddrucken und die Geldschöpfung zu beenden gibt es nur einen vernünftigen Weg: das gescheiterte quasi-kapitalistische, sozialistische Experiment abzubrechen. Es zerstört jegliche Strukturen der westlichen Welt. Mittlerweile leben wir jetzt schon seit fast 100 Jahren in einem schuldbasierten System. Das hat natürlich einen falschen Wohlstand mit den zugehörigen unmenschlichen Werten erzeugt. Schon jetzt ziehen die Regierungen durch Besteuerung privater Unternehmen fast 50% (siehe Grafik) deren Einkommen ein. Der Durchschnitt von 18 industrialisierten Ländern beträgt fast 40%. Im Klartext bedeutet das, dass durchschnittlich 40% der Erträge von produzierenden Industrien an eine nicht-produzierende Größe (Regierung) transferiert werden. Diese verschwendet dann noch das Meiste davon durch Umverteilung. Durch die starke Besteuerung der meisten Wirtschaften fehlt es immer mehr Menschen an einem Verlangen nach Arbeit, Strebsamkeit und Risikobereitschaft. Private Forschung sucht man vielen Orts vergebens.


 
Es gibt mittlerweile eine signifikante Anzahl jener, die sich in totaler Selbstverständlichkeit auf den Staat zur Erfüllung ihrer Verlangen verlassen. Der Staat wiederum ist gezwungen stetig neues Geld zu drucken oder zu leihen, um die Scheinwirtschaft am Leben zu halten. Unumstritten ist diese Situation gänzlich unhaltbar. Da jeder frisch gedruckte Geldschein die Krise nur beschleunigt und den finalen Kollaps verschlimmert, gibt es nur eine intelligente Lösung: Das Finanzsystem muss jetzt implodieren.

Die gesamte Welt muss auf ein nachhaltiges Streben ausgerichtet werden. Wenn es tatsächlich zu einer solchen Implosion käme, würde das Finanzsystem einen Reset erleben und alle Schulden wären gleich Null gesetzt. Auch wenn alle Regierungen und Politiker einen solchen Ansatz für undenkbar halten, ist es bei Weitem der schnellste und sinnvollste Weg zur Rettung der Welt – ohne größere Schulden, mit minimaler Einflussnahme der Regierungen und ohne Geld druckende Zentralbanken.

Prinzipiell käme es einem Waldbrand gleich, der sich vom toten Holz befreit. Daraus würden dann grüne Triebe in Form von nie da gewesenem Wachstum sprießen. Die Folgen wären für die jetzige Generation selbstverständlich traumatisch und brächten extrem harte Jahre einher. Wenn wir das Gelddrucken aber nicht freiwillig abschaffen, wird dies das Unausweichliche nur weiter in die Zukunft verschieben und die Konsequenzen fielen noch härter aus. Womöglich dauerte der Kampf mit der Übergangsperiode über mehrere Generationen.


Wer meine Artikel kennt, weiß von meiner Meinung: Weltweit sind Regierungen total unfähig das Gelddrucken zu beenden. Denn dadurch bleiben sie an der Macht und können Stimmen kaufen. Mehr noch: Es ist die einzige ihnen bekannte Methode für den Machterhalt. Bei allen wirtschaftlichen Problemen in den letzten Jahrzehnten wurde immer wieder die Druckpresse angeworfen. Natürlich ist das kein neuer Sachverhalt für uns. Die meisten Staaten spülen ihr Geld einfach nur noch weich. Es werden Gold- und Silbergehalte in Münzen herunter geschraubt und neues Papiergeld gedruckt. Doch soweit ich weiß, haben noch nie zuvor so viele Länder gleichzeitig in diesem Umfang ihr Geld inflationiert.


Nun, da ein freiwilliges Ende der Kreditwirtschaft unwahrscheinlich ist, stellt sich die Frage nach realistischen Szenarien. Befragen wir hierzu von Mises: "…oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems.“


Dass wir momentan nicht von einer Währung oder einer Nation reden, macht die Situation einzigartig. In Wahrheit geht es nämlich um fast alle relevanten Währungen. Bisher haben wir Währungen und Wirtschaften immer relativ zu einander betrachtet. Da aber alle Währungen seit fast 100 Jahren in den Keller rauschen, war die Relativbewertung ein großer Fehler. Seit 1913 haben die meisten Währungen gegenüber dem echten Geld – Gold - zwischen 97% - 99% an Wert verloren. In den letzten zwölf Jahren verloren die meisten 80% oder noch mehr gegenüber Gold. Folglich ist Papiergeld in den letzten 100 Jahren nur eine ungenügend genaue Größe zur Wohlstandsbewertung gewesen. Die Regierungen spielen also ein doppelt falsches Spiel. Auf der einen Seite werden Schulden und Geldscheine erschaffen und auf der anderen Seite wird durch fahrlässiges Verhalten von den Bürgern „gestohlen“ und somit deren Abhängigkeit vom Staat vergrößert. Das Volk merkt im Allgemeinen noch nicht einmal, dass sich ihr Papiergeld immer mehr entwertet. Doch Gold enthüllt die heimtückische Zersetzung der Papierlumpen. Aus diesem Grund mögen die Machtinhaber Gold nicht und versuchen den Preis zu drücken.


Drucken bis der Arzt kommt – QE

Wie wird das jetzige Währungssystem kollabieren? Die Antwort ist sehr einfach: durch endloses Geld drucken. Es wird keine nachhaltigen Hilfsprogramme in irgendeinem Land geben, welches Papierscheinchen nummeriert. Die Regierungen können sich auch gar nicht langfristig an Hilfsprogramme binden, da dies zu einem garantierten Machtverlust führen würde. Macht ist das zentrale Ziel aller Politiker und diese tun folglich alles für deren Erhalt. Innerhalb der Eurozone können einzelne Staaten kein Gelddrucken, aber sowohl die EZB als auch der IWF kümmern sich darum. Während die wichtigsten Figuren der Weltpolitik das Problem vor sich her schieben und auf dem G8, G20 und anderen „Krisengipfeln“ lamentieren, ist die vermeidliche Lösung schon vorbestimmt: ein Blankocheck zum Gelddrucken. Ein QE-Beschluss jagt den nächsten. Würden die Notenpressen stillgelegt, käme es zu einem deflatorischen Kollaps des Bankensektors und der Weltwirtschaft. Und das wissen die Regierungen und Zentralbanken nur zu gut.


Die untere Tabelle zeigt den Finanzierungsbedarf der PIGS-Staaten in den nächsten Jahren. Nur Italien und Spanien allein betrachtet werden in den nächsten vier Jahren mehr als eine Billion Euro brauchen – die Hälfte davon schon 2012. Aber EZB und IWF werden das schon hinbekommen.


Schon seit vielen Jahren war uns (leider einer kleinen Minderheit) absolut klar, dass viele Nationen und das globale Finanzsystem selbst bankrott sind. Den Banken geht es doch nur gut, weil Regierungen toxische Papiere im Umfang von mehreren Billionen Dollar zum Nennwert in der Kapitalstruktur des Kreditinstitutes erlauben. Hinzu kommt mindestens eine Billiarde Dollar in offenen Derivatgeschäften. Diese stehen nicht in der offiziellen Bilanz und es gibt praktisch keine Deckung durch wie auch immer geartete Reserven.

In der Öffentlichkeit geben die Finanzinstitute sich natürlich risikobewusst: Durch komplizierte Ausgleichsrechnung werden Werte nahe Null gesetzt und dann darf natürlich auch die entsprechende Reserve lächerlich klein gegenüber dem Nettobetrag ausfallen. Zunächst einmal sind Ausgleichsrechnungen nur dann gültig, wenn die Gegenseite auch wirklich bezahlt. Durch einen, in der jetzigen Situation sehr wahrscheinlichen, Zahlungsausfall bleibt der Bruttobetrag aus Nettoseite stehen und die eine Billiarde bleibt eine Billiarde. Weiterhin schützen die Derivate auch nicht die Anleger. Freddie Mac, Fannie Mae, Lehman und sogar MF Global sind nur einige wenige namenhafte Beispiele. MF Global hatte CDs gekauft, um Investitionen in griechischen Schulden abzusichern. Doch sie wussten nicht, was sie kauften und mussten am Ende schmerzhaft lernen, dass diese Anlagen keinen Schutz boten.


Hyperinflation

"Die finale und totale Katastrophe des Währungssystems“ wird nur eine logische Konsequenz von QE oder den nicht mehr still stehenden Notenpressen sein. Schon bald werden uns EU, USA, UK und Japan mit Papierscheinchen überschwemmen. Diese Entwertung wird natürlich – wie ich schon lange betone – in einer Hyperinflation enden. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte: Wann immer Regierungen ein größeres Haushaltsloch stopfen mussten, führten Gelddrucken und Geldschöpfung immer zu einer Hyperinflation. Denn eine Hyperinflation ist immer das Resultat einer zusammenbrechenden Währung und nicht von unbegrenzter Nachfrage.

Jedem einigermaßen intelligenten Menschen leuchtet natürlich ein, dass Regierungen und Zentralbanken nicht einfach Papier bedrucken können und es dann auch noch selbst (von selbst gedrucktem Papier) aufkaufen. Eine zahlungsunfähige Welt kann nicht durch Schulden gerettet werden. Aber es scheint wohl die perfekte Anleitung zur Selbstzerstörung und zum totalen Kollaps des Systems zu sein.


IWF, EU und andere gescheiterte Existenzen

Immer wieder entstehen auf dieser Erde kostenintensive, bürokratische und unverantwortliche Strukturen und Organisationen mit idealistischen aber unrealistischen Zielsetzungen.

In der Zielsetzung des IWF steht zum Beispiel: “Der Internationale Währungsfonds ist eine Organisation aus 187 Staaten, die monetäre Kooperation, Finanzstabilität, internationalen Handel, Arbeit, eine nachhaltige Wirtschaft und die Reduzierung der Armut anstrebt.“


Wenn Finanzstabilität, Arbeit, nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum und die Reduzierung der Armut wirklich die Ziele des IWF sind, hat er in jedem einzelnen Punkt versagt. Hier haben wir also eine Organisation, die Geld von bankrotten Staaten (geliehen) bekommt und dann weiter an andere Länder verleiht, die solche Beträgen niemals zurück zahlen können. Um solche fruchtbaren Tätigkeiten auszuführen, muss der IWF immer wieder eine Atempause einlegen – zur eigenen Finanzierung gescheiterter Projekte. Die Welt braucht einfach keine krakenartigen und kostspieligen Strukturen, welche regelmäßig an ihren Zielen vorbei schießen. Der IWF muss konsequenter Weise geschlossen werden!


Auf der Webseite der EU steht: „Die wichtigsten Zwecke der Union sind der Frieden, die Förderung europäischer Werte und das Wohlergehen der Menschen.“ Es werden noch andere Ziele genannt: „nachhaltige Entwicklung durch ein ausgeglichenes Wirtschaftswachstum, Preisstabilität, ein leistungsfähiger Sozialsektor mit Vollbeschäftigung und Schutz sowie Verbesserung der Umwelt.“


Die EU – oder wie sie früher genannt wurde: die EWG – wurde in den späten 50-igern errichtet. Dies war eine Zeit wirtschaftlicher Blüte begründet auf einem Wachstum der Realwirtschaft anstatt neuer Schulden. Wie so oft in solchen Situationen träumen Politiker dann von einer besseren Welt – eingerahmt in einer Superorganisation, die nur in guten Zeiten reibungslos arbeiten kann. Die Hauptziele der EU (Friede und Wohlstand) werden jetzt schwierigen Tests unterworfen werden. Wenn wir zum Beispiel spanische Jugendliche (50% arbeitslos) über ihr Wohlbefinden befragen oder Griechen oder Portugiesen, so bekommen wir eine lange Liste voller Klagen und Machtmissbrauch. Anstatt uns also Frieden zu bringen, begründet die EU ernsthafte Spannungen. Natürlich sind auch „ausgeglichenes Wirtschaftswachstum und Vollbeschäftigung“ mittlerweile illusionäre Ziele.


Dieser falsche, schuldbasierte Wohlstand geht jetzt auch langsam zu Grunde und die EU kann sich nur durch endloses Gelddrucken über Wasser halten. Doch selbst das führt nur zu kurzen Verschnaufpausen. Das teure und ineffiziente Experiment EU ist dramatisch gescheitert. Der wirtschaftliche Ruin von Irland, Griechenland, Spanien, Portugal, Italien, Frankreich etc. wäre ohne die EU in weitaus geringerem Umfang ausgefallen. Schlussendlich ist der Euro – wie alle künstlichen Fiat-Währungen – zum Tode verurteilt. Ohne den Euro hätten sich Irland, Spanien und Griechenland viel schneller erholen können.


Der ganz große Knall

Wir befinden uns im Endstadium. Von Mises nennt es: “ finale und totale Katastrophe des Währungssystems.” Selbst von Mises wird wohl nie ernsthaft geglaubt haben, das eine solche Krise nicht ein Land sondern fast den ganzen Planeten betreffen könnte. Diese historisch einmalige Katastrophe wird uns wirtschaftlich, sozial und geopolitisch über viele Generationen hinweg beschäftigen.

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