Deutsche Bank: Razzia

    Razzia bei der Deutschen Bank in Frankfurt. Ein Großaufgebot von Polizei und Steuerfahndern ist in den Hauptsitz des Bankhauses eingedrungen.

     

    Bei der Deutschen Bank in Frankfurt läuft derzeit offenbar eine Großrazzia ab, wie Augenzeugen berichten. Vor dem Hauptsitz der Bank sollen  Polizei und Steuerfahnder stehen und teilweise bereits ins Gebäude eingedrungen sein. An der Aktion sollen Dutzende Beamte beteiligt sein. Die zuständige Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt wollte sich zunächst nicht zu der Durchsuchung äußern.

    Nach Auskunft der der Deutschen Bank ermitteln die Behörden wegen Steuerhinterziehung in Zusammenhang mit CO2-Zertifikaten. Die Bank will vollumfänglich kooperieren. Um welche Summen es geht, ist derzeit nicht bekannt.

    Zuvor gab es Spekulationen, ob die Durchsuchung in Zusammenhang mit  Steuerhinterziehung bei Aktiengeschäften stehen: Die Finanzbehörden verdächtigen einem Zeitungsbericht zufolge auch einen Kunden der Deutschen Bank, den Staat betrogen zu haben. So soll Deutschlands größtes Geldhaus einer Firma aus Hessen bescheinigt haben, dass bei einem Börsengeschäft Kapitalertragsteuern abgeführt worden seien, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) bereits letzte Woche.

    Nach Erkenntnissen der Behörden sollen solche Bescheinigungen missbräuchlich dazu genutzt worden sein, vom Fiskus hinterher mehr Steuererstattungen zu kassieren, als zuvor an Abgaben gezahlt worden sei. Das Wiesbadener Finanzamt schickte der Deutschen Bank dazu mehrere Auskunftsersuchen.

     

    Auch die Commerzbank ist im Visier des Fiskus, weil die Dresdner Bank, die sie 2009 kaufte, dubiose Aktien-Geschäfte rund um Dividendentermine tätigte. Bei solchen Stripping- oder Cum-Ex-Deals  erzielen Kunden möglicherweise rechtswidrige Steuergewinne.

    Wegen solcher Praktiken fand gerade bei der HypoVereinsbank eine Razzia statt. Ein Commerzbank-Sprecher sagte dem Nachrichtenmagazin FOCUS: Die Bank „hat jegliche Aktivitäten der Dresdner Kleinwort Investment Bank (DKIB), welche möglicherweise als Cum-Ex-Transaktionen angesehen werden können, Anfang 2009 eingestellt. Die Finanzverwaltung hat die Geschäfte der DKIB vor 2009 im Rahmen der regulären Betriebsprüfung aufgegriffen“.

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