SPIEGEL zensiert Überschrift

    Die Existenz des Euros darf offenbar in den Medien nicht in Frage gesgtellt werden. Ein neuerliches Beispiel für nachträgliche Zensur liefert "DER SPIEGEL".  In der Online-Ausgabe wurde die Überschrift "Der Euro wird zerbrechen" durch eine harmlosere Variante ausgetauscht.


    Wer hat da wohl in der SPIEGEL-Redaktion angerufen? Wolfgang Münchau, eigentlich eine systemtreue Seele der Spiegelredaktion, beschrieb in einem Kommentar bei SPIEGEL Online die Folgen der Zypernkrise für den Euro mit der Überschrift: "Der Euro-Raum wird zerbrechen":

     

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    Doch die Headline hatte keine lange Lebensdauer. Schon kurze Zeit Später wurde die Überschrift durch eine harmlosere Variante ersetzt:

    www.spiegel.de/wirtschaft/s-p-o-n-die-spur-des-geldes

     

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    Die Vorgehensweise lässt tief auf die übrige Berichterstattung im Mainstream schließen. Jede "Verunsicherung" der Leser soll vermieden werden - selbst um den Preis objektiver Fakten.  Denn dass der Euro durch Zypern dem Untergang geweiht ist, wird inzwischen auch von den wenigen noch verbliebenen Euro-Unterstützern diskutiert.

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    (4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

    (5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

    (6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

    (7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

    (8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

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