Pimco: Sparer werden enteignet - Goldverbot?

    Einen düsteren Ausblick veröffentlichte der Chef des weltgrößten Anleihenfonds und Allianz-Tochter "Pimco". Bill Gross kommt zu dem Schluss, dass die Sparer-Enteignung alternativlos ist. Außerdem drohen Kapitalverkehrskontrollen - HInweis auf Gold-Verbot.

     

    Nach Auffassung von Bill Gross, bei der Allianz SE-Tochter Pacific Investment Management Co. (Pimco) für den weltweit größten Anleihefonds zuständig, stehen den Sparer schlechte Zeiten bevor. Unter dem Titel: "Es wird Enteignungen geben" argmentiert Gross, warum es zwangsläufig zu einer Rasur kommen wird - nicth nur in Europa, sondern global. Er begründet seine These den Bondkaufprogrammen der Zentralbanken und den Niedrigzinsen, mit denen die Notenbanken das Wachstum fördern und die Preise von Vermögenswerten stützen - auf Kosten von Sparern und Anlegern.

    Gross prognostiziert: Die Stunde der Abrechnung kommt - direkt oder indirekt und die Sparer bleiben auf der Strecke. Ausserdem seien Kapitalverkehrskontrollen und Goldverbot wahrscheinlich - so wie es dies früher schon einmal in den USA gab. Gross verwies in diesem Zusammenhang auf den Gold-Confiscaton-Act von 1933, der den Besitz von Gold mit bis zu 10 Jahren Gefängnis bestrafte. - Sicher sei auf jeden Fall, dass die Sparer Geld verlieren. Die Gelddruckprogramme der Staaten und Zentralbanken werden nicht ohnen Folgen bleiben, auch wenn es derzeit noch ruhig scheint.

    "Es ist seit einigen Jahren das Ziel der Fed, immer innovativere Formen von Geld zu schaffen, indem sie die Preise von Aktien und Anleihen stützt - zu Kosten, die unablässig steigen", schrieb Gross in seinem am Mittwoch auf der Pimco- Website veröffentlichten monatlichen Investment-Ausblick. "Die derzeitige Politik bringt Kosten mit sich, auch wenn sie wie von Zauberhand die Preise in die Höhe schweben lässt. Negative Realzinsen, Inflation, Währungsabwertungen, Kapitalkontrollen und Zahlungsausfälle" gehörten zu den Kosten, oder "Schuldenschnitte", die aus den nie da gewesenen monetären Stimulierungsprogrammen der Zentralbanken weltweit stammten.

    Pimco-Studie: There will be Haircuts

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