SPD will Abgeltungssteuer abschaffen und strengere Überwachung

    In ihrem ständigem Bemühen, dem Bürger noch mehr Geld abzupressen, ist die SPD fündig geworden: Sie will die Abgeltungsteuer abschaffen. Die Steuererhöhung soll greifen, wenn mit weiteren Ländern Vereinbarungen zum umfassenden automatischen Informationsaustausch über Zins- und Kapitalerträge geschlossen worden sind.

     

    Die SPD will die Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge abschaffen. Den Vorschlag brachten SPD-Vertreter in die Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU ein, berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

    Die Maßnahme läuft darauf hinaus, dass Zinseinkünfte, Börsengewinne und andere Kapitalerträge künftig wieder mit dem persönlichen Steuersatz belastet werden, der in der Regel höher ausfällt als die derzeit gültigen 25 Prozent. Die Steuererhöhung soll greifen, wenn mit weiteren Ländern Vereinbarungen zum umfassenden automatischen Informationsaustausch über Zins- und Kapitalerträge geschlossen worden sind.

    Bislang bestehen zwischen sechs Staaten solche Abkommen. "Auf der Basis des automatischen Informationsaustauschs stellt sich auch die Frage nach dem Sinn einer Abgeltungsteuer auf private Kapitalerträge neu", heißt es im Entwurf für den Koalitionsvertrag. Allerdings ist diese Passage noch umstritten. Die Union sperrt sich gegen die Maßnahme.

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