Weltmacht USA vor Erosion

    Amerikas führende Position in der Weltwirtschaft erodiert schneller, als viele meinen. Der Dollar ist nicht mehr die unbestrittene Weltwährung Nummer eins. In der Politik schmilzt der Einfluss auf globaler Basis laufend.

     

    China hat sich zur Weltmacht emporgeschwungen und denkt nicht mehr daran, sich von den Amerikanern einengen zu lassen. Pekings Expansion in den fernöstlichen Meeren wird von den Amerikanern nur „lauwarm“ erwidert. Zu mehr reicht es gar nicht.

     

    Nicht nur die Wirtschaftsmacht, auch die bisher alles dominierende US Armee hat sich überdehnt und sucht verzweifelt, ihre globale Einfluss-Stellung zu halten. Doch auch die höchsten Kreise im Pentagon und Washington geben unverblümt zu, dass die Amerikaner gar nicht mehr in der Lage sind, zwei grosse Kriege gleichzeitig zu führen.

     

    Dieser Nimbus ist spätestens nach dem Irak-Krieg endgültig begraben worden. Überall, wo die Amerikaner an ihre Grenzen stossen, dringen andere Kräfte energisch vor. Russland hat sich mit seiner Armee wieder gereckt. Die Ölpreis- Hausse der „vorletzten“ Jahre hatte es Putin erlaubt, das Militär wieder aufzuforsten.

     

    Heute ist Russland wieder dabei, militärisch ein bedeutender Faktor zu werden. Modernste Technik im Flugzeug- und Schiffsbau sowie bei den Landstreitkräften (handstreichartige Krim-Operationen) ermöglichen es Russland wieder, ein globaler Player zu werden. Mit dem Einsatz seiner „alten Flugzeuge“ konnte sich Moskau innert Wochen in Syrien festkrallen. Aleppo ist ein offensichtliches Beispiel.

     

    Wie schon im Kalten Krieg wird heute im Nahen Osten wieder ein Stellvertreterkrieg wie in „alten Zeiten“ geführt. Und dabei werden die Amerikaner „vorgeführt“.

     

    Noch hat die amerikanische Finanzmacht die globalen Märkte mehr oder weniger im Griff. Aber auch hier findet eine ständige Erosion statt. Klassisches Beispiel beim Brexit. Die Amerikaner waren (und sind es noch) der dominierende Faktor mit ihren grossen Banken und Investmenthäusern. Wie ein Krake halten sie die Märkte dank ihrer Finanzmacht im Griff.

     

    London hatten sie zu ihrem Stützpunkt für die EU und das weitere Europa ausgebaut und in den Griff genommen. Wird der Brexit tatsächlich durchgespielt, so fangen vor allem für die US-Finanzriesen die grossen Sorgen an. Sie müssen sich in der verbleibenden EU etablieren und von dort agieren.

     

    An Plätzen wie Frankfurt, Paris, Luxemburg u.a., wo die Liebe und Verbundenheit zu den USA keinesfalls mehr so innig ist wie einst. Während sie in London noch vom anglo- amerikanischen Bonus profitieren konnten, ist im übrigen Europa nicht mehr viel übriggeblieben.

     

    Das oftmals brachiale Vorgehen in den Steuer- und Schwarzgeldfragen mussten sich die Europäer zähneknirschend gefallen lassen, Freunde haben sich die Amerikaner damit nicht gemacht. Umso weniger, als sie ihre eigenen Steueroasen (z.B. Delaware) weiterhin abschirmen und sich dort überhaupt nicht dreinreden lassen. Das wird sich rächen!

     

    Und der Brexit ist eine erste Möglichkeit dazu, es die Amerikaner spüren zu lassen. Wie sehr die Liebe zu Amerika eine Sache der Vergangenheit ist, zeigt die Entwicklung auf den Philippinen. Die USA, die wesentlich zur Unabhängigkeit des Landes beigetragen hatten, werden vom neuen Präsidenten als Prügelknaben behandelt.

     

    Kurz das Gedächtnis der Philippinen, als es die Amerikaner waren, die mit einem riesigen Blutzoll die Philippinen bis zuletzt gegen die damals übermächtigen Japaner verteidigten (Todesmarsch von Bataan) und General MacArthur zur legendären Äusserung (als er sich temporär nach Australien absetzte, um von dort aus den Kampf gegen die Japaner zu organisieren) brachte: „I Shall Return“.

     

    Was er auch tat und so den Philippinen wieder ihre Freiheit gab. Alles Schnee von gestern, aber historische Rückblicke (in Zeiten, die wir noch live erlebt haben) nutzen nichts. „Wer nicht weiss, woher er kommt, weiss auch nicht, wohin er gehen wird...“ Doch mehr im Gedächtnis stehen andere Greueltaten des US-Militärs auf den Philippinen, über die man früher geschwiegen hat.

     

    Das Heer der Unzufriedenen, meist geht auch ein tieferer Bildungstand und Lebensstandard mit, ist nicht zu übersehen. Gemäss Studien und Erhebungen sind über sieben Millionen Amerikaner „illiterate“, können also weder schreiben noch lesen! 27 Millionen gar können bestenfalls rudimentär schreiben. Sie sind nicht in der Lage, eine Bewerbung alleine und fehlerfrei abzufassen.

     

    30 Millionen können keinen einfachen Satz fehlerfrei lesen. Weitere 50 Millionen haben einen vierten oder fünften Lesegrad, d.h. sie gelten zumindest als „Teil-Analphabeten“. Im Klartext heisst das, dass rund ein Drittel (!) der Amerikaner Teil- oder Ganz- Analphabeten im Sinne der Definition sind.

     

    Experten weisen aber darauf hin, dass es sich hier um einen beachtlichen Anteil von Immigranten handelt, die Mühe mit Sprache und Schrift bekunden. Jeder dritte Amerikaner mit ordentlichem Schulabschluss liest in seinem ganzen Leben kein einziges Buch. Bei den College-Studenten sind es gar 42 Prozent! Das stimmt nachdenklich, das Wissen oder Nichtwissen wird nur noch übers Internet und deren Applikationen abgedeckt.

     

    „Steriles Wissen“, das nicht mehr angelernt ist, sondern nur noch – ohne Tiefgang – von Datenbanken etc. abgerufen wird. Nachdenklich stimmt, dass keiner der amerikanischen „Führer“ willens oder in der Lage ist, diesen Trend zu stoppen oder gar umzukehren. Hillary Clinton wird ihren Geldgebern und Supportern in der Finanzindustrie „Zins und Zinseszins zahlen müssen“. Eine Bringschuld, die nie abgetragen wird und die sie in ihrer weiteren politischen Laufbahn in vorgegebenen Bahnen laufen lassen wird.

     

    Über Donald Trump mögen wir uns gar nicht gross äussern. 6facher Konkursit, 3 mal verheiratet und ein Weiberheld übelster Sorte. Seine Kenntnisse der internationalen Politik sind die eines Analphabeten. Armes Amerika!

    www.vertraulicher.com

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