Krank durch Totkost

    Krank durch Fehlversorgung der Körperzellen und Körpergewebe. Die normale Zivilisationskost ist ein maßgeblicher Auslöser für viele Krankheiten. Viele "Lebensmittel" sind eigentlich "Totmittel", weil dem Körper nur noch vorgetäuschter, armomatisierter, künstlicher Nahrungsbrei zugeführt wird, welcher zum Zelltod führt.


    von Rolf Ehlers


    „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“

    Es gibt Wege zum Glück, die nicht unmittelbar mit der körperlichen Gesundheit verbunden sind, beispielsweise die Liebe, der Sex, die Freude an der Bewegung, die Freude an der Natur und ihren Gesetzen, die Ästhetik, die Kunst und das Aufgehen in der Musik. Störende geistige Einflüsse, böse Gedanken und Stress, nehmen auf der anderen Seite sogar nachteiligen Einfluss auf die materiellen Funktionen unseres Körpers. Seit wir von der lebenslangen „Plastizität“ des Gehirns wissen, können wir verstehen, dass neben materiellen Einwirkungen auf die regulären Funktionen im zentralnervösen System auch rein geistige Eindrücke zu schädlichen neuronalen Verknüpfungen führen können, die unser Denken und Fühlen von ihrer „normalen“ Funktion wegleiten.

    Historisch konfliktive Ereignisse, wie sie besonders der von der Standardmedizin geächtete Ausnahmeforscher Gerd Rijke Hamer überzeugend beschrieben hat, können selbst einen Menschen mit bestversorgter körperlicher Versorgung schwer krank machen.

    Um diese den Prozessen der sog. Geistheilung entgegengesetzten nicht materiell induzierten Gesundheitsstörungen geht es mir hier nicht. Unbestreitbar gibt es neben ihnen nämlich ganz schlicht Schäden durch materielle Angriffe von außen auf unsere Lebenssysteme. Jeder kennt das von körperfremden Stoffen, Giften, Drogen und Medikamenten. Größter Störfaktor sind aber Fehlversorgungen unseres Körpers, die uns - meist schleichend – die ganze Fülle der chronischen Erkrankungen bringen. Klassisches Beispiel ist die Krankheit der frühen Seefahrer, Skorbut, die nicht anders entsteht als durch die längerdauernde Unterversorgung mit Vitamin C. Ähnliches gilt allerdings auch für Beri-Beri (Vitamin B1) und die Perniziöse Anämie (Vitamin B 12).

    Denkt man das System zu Ende, erkennt man, dass es ungezählte unverzichtbare Mikronährstoffe und aus ihnen aufgebaute Funktionsstoffe (Proteine, Enzyme, Hormone) gibt, die alle im Fall ihrer Vernachlässigung substratspezifische Krankheiten erzeugen. Ob im Einzelfall daneben eine schädliche geistige Einwirkung mit ursächlich für die Entstehung der gesundheitlichen Störung ist, kann hier erst einmal dahinstehen. Unsere zellulären und außerzellulären Systeme sind so unvorstellbar komplex und angreifbar, dass es geradezu phantastisch ist, wie stabil wir dieses System halten können, wenn wir nur nicht gerade die schlimmsten Fehler in seiner Versorgung machen.


    Alle Substanz im Körper besteht aus Körperzellen und Bindegewebe

    Alle Lebewesen gehen von Einzellern aus, die sich nach und nach zu riesigen Zellhaufen gewandelt haben. Das und zusätzlich das nicht zelluläre Gewebe ist alles, was auch unsere menschlichen Körper an materieller Substanz aufweisen.

    In der modernen Biologie werden alle extrazellulären Räume, also nicht nur die unmittelbar einzelne Zellen umgebenden Räume, dem Bindegewebe zugerechnet. Dazu gehören dann auch Sehnen, Knorpel und Knochen, die ebenso auf- und abgebaut und daher ebenso gut versorgt werden müssen wie alle anderen Teile des Körpers auch. Richtigerweise sieht man auch das Muskelgewebe, die Lymphe und das Blut als besondere Teile des Bindegewebes. Zum Bindegewebe gehören ohnehin neben den mehr oder weniger elastischen Bindegewebsfasern (Kollagen) mobile Zellen wie die Granulozyten, Makrophagen, Plasmazellen und Mastzellen.


    100 Billionen Körperzellen, Trillionen Mitochondrien

    Von den menschlichen Körperzellen sind die allerkleinsten 1 ng, also ein Milliardstel Gramm schwer. Die Schätzungen der Zahl unserer Körperzellen reichen bis zu 100 Billionen. Das alles sind ursprünglich selbständig lebende bakterienähnliche Einzeller, in denen je Zelle Tausende und Abertausende von Organellen mit dem Auf- und Abbau von Proteinen und Enzymen und dem Transport von allen erdenklichen Mikronährstoffen und daraus aufgebauten Funktionsstoffen beschäftigt sind (Ribosomen, Lysosomen, ER- Körper, Golgi-Apparate und mehr). Alle unsere Körperzellen sind sog. eukaryotische Zellen, die sich durch einen besonders komplizierten Aufbau auszeichnen und dadurch, dass ihr Zellkern -angefüllt  mit dem Erbgut des Menschen-  durch eine eigene Zellwand geschützt ist.

    Die zweite der beiden in der Natur vorkommenden Zellen sind die prokaryotischen Zellen. Diese sind viel einfacher aufgebaut. Ihr Erbgut liegt ohne eine umgebende Schutzwand frei in der Zelle. Eine der frappierendsten Entdeckungen der modernen Biologie ist, dass irgendwann in der Evolution die eukaryotischen Zellen sich Mengen von prokaryotischen Zellen einverleibt haben und seither mit ihnen in Symbiose leben. Es handelt sich dabei um die Mitochondrien, die alleinigen Orte im ganzen Körper, an denen in einem raffinierten Prozess unsere Energiestoffe (Kohlenhydrate, Aminosäuren und Fettsäuren) in die einzige uns antreibende Bewegungsenergie, die Chemikalie Adenosintriphosphat (ATP)  umgebaut wird.

    Experten berichteten zuletzt, dass der Durchschnittsmensch täglich 70 kg davon aufbaue und sogleich verbrauche, soweit die Zelle nicht einen kleinen Teil speichere. Es wird neuerdings aber auch von 85 kg am Tag gesprochen. Gleich wie viel davon wir brauchen: Hört die Produktion auf, fallen wir tot um. Die Durchschnittszelle des Menschen hat etwa 1.200 Mitochondrien, Gehirnzellen mit ihren bis zu 1Meter langen Nervenbahnen an die 15.000 davon. Zusammen genommen hat jeder Mensch also Trillionen von Mitochondrien. Wie bescheiden klingen da die Schuldsummen in der internationalen Finanzkrise!


    Zellnahes Bindegewebe: Der Pischinger Raum

    Ein ganz besonders wichtiger Raum, in dem sich lebenswichtige Vorgänge abspielen, ist das erstmals vor gut 50 Jahren von dem Wiener Arzt Dr. Alfred Pischinger erforschte zellnahe Gewebe. Er zeigte auf, dass die über Blut und Lymphe zu den Zellen transportierten Stoffe nicht direkt die Körperzellen erreichen. Sie werden vielmehr im Pischinger Raum abgeladen und von dort auf spezifischen Transportwegen zu den Zellen gebracht. Abbauprodukte nehmen entsprechend durch den Pischinger Raum den Weg zurück zum Blut- und Lymphkreislauf.

    Therapeuten wie Dr. Klinghardt sehen in einer Erstarrung der Abläufe in diesem Gewebe eine Folge von Übersäuerung und Verschlackung auf Grund fehlerhafter Versorgung, die sie erfolgreich mit Algen (Chlorella) und anderen sog. Chelatbildnern ausleiten. Diese Ausleitung sollte immer von einem erfahrenen Therapeuten überwacht werden, weil vorher ruhende Störpotenziale durch die Ausleitung erst einmal „befreit“ werden und erst in einer meist langen Zeit der Behandlung den Körper verlassen (Erstverschlimmerung).


    Photonisches „Leuchten“ auf Quantenebene

    Nach Pischingers Entdeckung der besonderen Bedeutung des zellnahen Raumes hat es mit der Erforschung der Zell-Zell-Kommunikation (ZZK) neue weiterführende Erkenntnisse gegeben. Denn unsere Körperzellen tauschen auch direkt Informationen und Stoffe untereinander aus. Auf Zellebene hat man sogar drei verschiedene Kommunikationsebenen ausfindig gemacht, über undurchlässige Zell-Zell-Verbindungen, sog. adhäsive Verbindungen und über sog. Gap Junctions kommunizierende Verbindungen. Die Zellen übermitteln untereinander neben elektrischen Signalen insbesondere Lichtphotonen. Diese Photonen als die schnellsten bekannten Übertragungswege für Informationen – sie nutzen ja die Lichtgeschwindigkeit - machen verständlich, wie sich alle Körperzellen zu jeder Zeit in die Erledigung der Aufgaben des Gesamtorganismus einfügen können.

    Unsere Körperzellen sind auf diesem Wege so in alle Vorgänge im Körper eingebunden wie vergleichbar, wenn auch noch nicht verstanden, die Tausende von einzelnen Tieren in Ameisen- und Termitenstaaten. Auch das Schwarmverhalten von Tieren, das eine großartige Regie zeigt, aber den Regisseur nicht sichtbar macht, gehört wohl hierher. Im großen Zellverbund von Lebewesen sind ja von einer zur anderen alle einzelnen Zellen miteinander verbunden. Informationen, die eine Zelle erreichen, können durch die Kommunikation mit Lichtgeschwindigkeit praktisch zeitgleich an alle anderen Zellen des Körpers gehen, wenn nicht besondere Strukturen die Übertragung kanalisieren. Bei den staatsbildenden Insekten wird dies in ihren Körpern nicht anders ablaufen. Dass sie aber alle auf zentrale Kommandos hören, wird wohl über Pheromone, spezifische Geruchsstoffe, geschehen. So können Lebewesen auch ohne ein kompliziertes zentralnervöses Organ einen hohen Organisationsgrad all ihrer Teile erreichen.

    Nebenbei bemerkt: Kann nicht die photonische Informationsübertragung, die mit Lichtgeschwindigkeit alle Zellen des Körpers durchdringt, der Grund dafür sein, dass die Homöopathie gerade mit den höchsten Potenzen, d.h. Reduzierung der isolierten Informationen auf ein unvorstellbares Minimum, die größten Wirkungen ausübt? Das ist derzeit natürlich nur eine Spekulation.


    Fatale Fehlversorgung von Körperzellen und Bindegewebe

    Allein zum Zwecke der Herstellung von ATP in den Mitochondrien braucht es mehr als 40 einzelne bekannte Mikronährstoffe (Vitalstoffe), per se alle Aminosäuren, die Summe der Vitamine, aber auch viele Mineralstoffe, ungesättigte Fettsäuren und Glykonährstoffe. Verständlich, dass die sog. mitochondriale Medizin in der Unterversorgung der Mitochondrien den wichtigsten Grund für die Entstehung chronischer Krankheiten sieht und mit hohen Dosen der zuvor fehlenden Stoffe die Schäden zu beseitigen sucht. Der Prozess der den aus der Atemluft stammenden Sauerstoff nutzenden kalten chemischen Verbrennung in den Mitochondrien setzt zudem aggressive Substanzen frei, sog. freie Radikale, die das ungeschützt in ihnen liegende Erbgut der Mitochondrien angreifen.

    Um diese Angriffe abzuwehren, braucht der Körper zusätzlich ein gutes Angebot an Mikronährstoffen wie z.B. die Vitamine C und E. Bekannt ist, dass der Körper aus seinen Vitalstoffen auch Proteine und Enzyme aufbauen kann, die sogar Schäden am Erbgut reparieren können. Kein Wunder, dass die gute Versorgung mit den Vitalstoffen der Dreh- und Angelpunkt für eine gute Gesundheit ist. All die gefürchteten Krankheiten unserer Zeit von den Allergien bis zum Krebs warten geduldig auf die Menschen, die sich über Jahre hinweg ständig unzureichend ernähren. Und doch ist es ganz leicht, ein Leben lang gezielt die ausreichende  Versorgung mit Vitalstoffen sicherzustellen!


    Lebensmittelmatrix


    Wir wissen schon recht viel über die Notwendigkeit der Verfügung über die große Summe der Mikronährstoffe für unsere Körperzellen, das Bindegewebe des zellnahen Pischinger Raums und alle weiteren Bindegewebe. Es kommt aber nicht allein darauf an, dass diese Stoffe in ausreichender Menge an ihre Wirkungsorte kommen. Es kommt auch darauf an, in welcher Kombination sie auftreten. Die isolierte Einbringung der Inhaltsstoffe der Nahrung ist beileibe nicht vom selben Wert wie der Verzehr der Nahrung selbst. In einer grundlegenden Betrachtung hat die  Technische Universität Kaiserslautern, Fachbereich Chemie, am 13.3.2006 folgende Erklärung veröffentlicht, die deutlich macht, dass unsere Nahrung nicht als Summe von Bausteinen funktioniert, sondern erst in ihrem ganzheitlichen Zusammenwirken:


    „Lebensmittel sind in der Regel sehr komplex zusammengesetzt, so dass ein in Frage stehender Inhaltsstoff jeweils den Einflussmöglichkeiten zahlreicher anderer Stoffe ausgesetzt ist. Diese können beispielsweise in der Beeinflussung der Freisetzung und Resorption eines Stoffes sowie in anderen Wechselwirkungen mit Lebensmittelinhaltsstoffen bestehen. Dadurch kann sich insbesondere die Bioverfügbarkeit bzw. die Wirkung des Inhaltsstoffes verändern. So zeigen viele Beispiele, dass Wechselwirkungen zwischen Stoffen zu verminderter Bioverfügbarkeit und verminderter Wirkung führen können.“

    Diese auf den Physiker und Nobelpreisträger Erwin Schrödinger zurückgehende ganzheitliche Sichtweise in der Einschätzung des Wertes unserer Nahrung ist inzwischen in der Ernährungswissenschaft die weit  vorherrschende Meinung geworden. Unser Leben hängt nicht einfach von der Versorgung mit in den Lebensmitteln zu findenden Bausteinen ab, sondern von der Einbringung von Lebensmitteln mit dieser wertvollen Zuladung in ihrer Ganzheit. So wie sie natürlich entstanden sind, können wir sie auch am besten verstoffwechseln. Auch Vitamine, die zusammen mit ihrer Umgebung aus der Zeit ihres Aufwuchses in den Körper kommen, haben weit bessere Wirkungen als isolierte oder gar künstlich hergestellte. Lebensmittel als „lebende“ Nahrung allein tragen in sich die Matrix des Lebens. Ergänzungen durch isolierte Bausteine können natürlich dennoch ihre Berechtigung haben, jedenfalls im Krankheitsfall.

    Im normalen Leben wirken sie nur dann optimal, wenn sie als Teil der  Matrix des Lebens in den Körper kommen. Dies bestätigt auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DEG), die seit je her propagiert, dass unsere trotz gewisser Einschränkungen durch die industrielle Produktion und Verarbeitung unsere Lebensmittelversorgung so gut ist, dass wir, wenn wir regelmäßig auch Nahrung mit nicht zerkochten, also voll funktionsfähigen Inhalten aufnehmen, nicht durch Nahrungsergänzungen gegen mögliche Krankheiten vorbeugen müssen. Diese Erfahrung habe ich auch in der Nutzung sog. nativer Kost gemacht, also mit voll ausgereiften Pflanzenprodukten, die dank schonender konventioneller Trocknung ihren ganzen natürlichen Mikronährstoffgehalt einschließlich der unverzichtbaren Nahrungsenzyme, bewahrt hat und ihn mit seiner ganzen Umgebung aus dem Aufwuchs der Pflanzen in feiner Vermahlung zur kompletten Verstoffwechslung bringt.


    Die fast überall in der Welt verfügbaren lokal heimischen Pflanzen weisen einen Nährstoffreichtum auf, der unseren Bedarf sogar weit übersteigt. Auf Exoten brauchen wir da nicht zu setzen. Jedes grüne Blatt in der Natur trägt in sich viele Tausende allein an Mineralstoffkombinationen. Vor kurzem las ich die Information von Biochemikern, die in den Brokkoliröschen doch sage und schreibe 38.000 verschiedene Mikronährstoffe ausgemacht haben!

    Wir müssen nur lernen, das reiche Angebot der Nahrungspflanzen so zu nutzen, dass ihr wertvoller Inhalt nicht schon in der Zubereitung zerstört und im Verdauungsapparat auch richtig metabolisiert wird. Wie das leicht zu bewerkstelligen ist und welch entscheidende positive Wirkungen das hat, habe ich mit dem von mir so genannten Aminas-Prinzip des körpereigenen Aufbaus des Botenstoffes Serotonin gezeigt. Bei der Entdeckung dieser natürlichen Wirkzusammenhänge wurde klar, dass die besondere Essweise nativer Kost auf leeren Magen eine komplette Metabolisierung und Ausnutzung aller Mikronährstoffe mit sich bringt, wie sie sonst niemals zu beobachten ist. Diesen Ablauf detailliert zu beschreiben behalte ich einer späteren Darlegung vor.

    Rechtlicher Hinweis: Die in diesem Beitrag geäußerten Ansichten / Empfehlungen / Behauptungen sind rein subjektiver Natur und stellen in keiner Weise eine Therapie-Empfehlung oder eine sonstige Empfehlung dar, um Krankheiten zu behandeln oder zu verhindern. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Ihren Apotheker.

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