Lebensmittel als Spekulationsobjekt

    Entwicklungsminister Niebel zum Welternährungstag: Entwicklungsminister Niebel zum Welternährungstag: Lebensmittel sind zum Teil zum Spekulationsobjekt geworden.“ Forderung nach Abbau von Agrarsubventionen. Landraub verhindern.

     

    Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat anlässlich des Welternährungstags am Samstag den Abbau von Agrarsubventionen gefordert. „Die Europäische Union will ein gutes Beispiel geben und wird ab 2013 keine Exportsubventionen mehr für landwirtschaftliche Waren zahlen. Das wollen wir bei der nächsten Welthandelsrunde durchsetzen“, sagte Niebel der in Berin erscheinenden Tageszeitung DIE WELT (Samstagausgabe).

    Der Minister kritisierte: Lebensmittel sind zum Teil zum Spekulationsobjekt geworden.“ Das habe mit falscher Subventionspolitik und mit Handelsschranken zu tun. „Wenn in den USA Getreide subventioniert wird und die Preise steigen, ist es attraktiv, das Getreide länger im Silo zu lassen und zu warten, bis man es noch teurer verkaufen kann. Das ist für die Ernährungssicherung eine fatale Entwicklung.“

    Niebel sagte, der so genannte Landraub, bei dem sich ausländische Unternehmen Ackerflächen in Entwicklungsländern unter oft zweifelhaften Umständen aneignen, müsse verhindert werden. Dazu seien eine gute Regierungsführung im jeweiligen Entwicklungsland und internationale Regeln für solche Landverkäufe nötig. „Wenn große Flächen zu Lasten der örtlichen Bevölkerung verkauft werden, dann ist das nicht gut“, sagte der Minister. Ausländische Investitionen in die Landwirtschaft von Entwicklungsländern sei aber „grundsätzlich sinnvoll“. Es helfe einem Entwicklungsland, wenn neue Technologien eingeführt würden und die Produktivität steige. Die Weltbank werde bald ein Regelwerk auf den Weg bringen, wie Invesitionen in ländlichen Gegenden der Bevölkerung helfen könnten.

    sind zum Teil zum Spekulationsobjekt geworden.“

    Forderung nach Abbau von Agrarsubventionen

    Landraub verhindern

     

    Berlin – Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat anlässlich des Welternährungstags am Samstag den Abbau von Agrarsubventionen gefordert. „Die Europäische Union will ein gutes Beispiel geben und wird ab 2013 keine Exportsubventionen mehr für landwirtschaftliche Waren zahlen. Das wollen wir bei der nächsten Welthandelsrunde durchsetzen“, sagte Niebel der in Berin erscheinenden Tageszeitung DIE WELT (Samstagausgabe).

    Der Minister kritisierte: Lebensmittel sind zum Teil zum Spekulationsobjekt geworden.“ Das habe mit falscher Subventionspolitik und mit Handelsschranken zu tun. „Wenn in den USA Getreide subventioniert wird und die Preise steigen, ist es attraktiv, das Getreide länger im Silo zu lassen und zu warten, bis man es noch teurer verkaufen kann. Das ist für die Ernährungssicherung eine fatale Entwicklung.“

    Niebel sagte, der so genannte Landraub, bei dem sich ausländische Unternehmen Ackerflächen in Entwicklungsländern unter oft zweifelhaften Umständen aneignen, müsse verhindert werden. Dazu seien eine gute Regierungsführung im jeweiligen Entwicklungsland und internationale Regeln für solche Landverkäufe nötig. „Wenn große Flächen zu Lasten der örtlichen Bevölkerung verkauft werden, dann ist das nicht gut“, sagte der Minister. Ausländische Investitionen in die Landwirtschaft von Entwicklungsländern sei aber „grundsätzlich sinnvoll“. Es helfe einem Entwicklungsland, wenn neue Technologien eingeführt würden und die Produktivität steige. Die Weltbank werde bald ein Regelwerk auf den Weg bringen, wie Invesitionen in ländlichen Gegenden der Bevölkerung helfen könnten.

    Anzeige



    Wandere aus, solange es noch geht!

    Haftungsausschluss

    Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


    Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

     

    Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
    Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

    Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

    (1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

    (2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

    (3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

    (4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

    (5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

    (6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

    (7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

    (8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

    Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

    Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

     

    © 2017 MMnews.de

    Please publish modules in offcanvas position.