Offshore Leaks: Liste von 130000 Steuersündern

    Offshore-Leaks: Geheime Geschäfte in Steueroasen enttarnt. Die Liste der der Steuerhinterzieher ist lang: Angeblich 130000 Personen weltweit betroffen. Darunter viele Prominente und Politiker. Auch Deutsche auf der Liste.

     

    Das größte Datenleck in der Geschichte bringt etliche Steueroasen in Turbulenzen. Nach 15-Monatiger Auswertung gab das International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) gestern erste Erkenntnisse aus einer zweieinhalb Millionen Dokumenten umfassenden Datensammlung zu Finanzbewegungen auf Steueroasen bekannt, die der Organisation im letzten Jahr zugespielt wurden.

    Wie ICIJ an die Daten gekommen ist, bleibt unklar. Vermutet wird, dass auch Geheimdienste im Spiel waren. Betroffen sind Promis und Politiker aus der ganzen Welt. Diese zittern jetzt wegen einer möglichen Enttarnung. Es gebe auch einige Hundert deutsche Fälle. Wer aus Deutschland erwischt worden ist, soll erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.

    Betroffen sind insgesamt rund 120.000 Unternehmen und etwa 130.000 Personen aus über 170 Ländern  – darunter auch etliche mehr oder weniger Prominente. Im deutschsprachigem Raum wurde als Erster Gunter Sachs und sein globales Firmenimperium enttarnt. Mithilfe von geschickten Firmen auf Steueroasen soll er sein Geld dem Fiskus verschleiert haben.

    Besonders pikant: der Wahlkampfmanager des französischen Premierminister Hollande, Jean-Jacques Augier, soll ebenfalls auf der Liste stehen.

    Mit einer besonders beachtlichen Summe vertreten ist die Ex-New-Yorkerin Denise Rich, die unter anderem Songs für Celine Dion schrieb. Sie bunkerte vor sieben Jahren angeblich 144 Millionen Dollar und eine Yacht auf den Cookinseln.

    Eine "alte Bekannte" ist Imee Marcos, die Tochter des langjährigen philippinischen Diktators Ferdinand Marcos. Sie steht im Verdacht, beträchtliche Reste des von ihrem Vater auf zweifelhafte Weise angehäuften Vermögens auf den Jungferninseln zu lagern.

    Über zwei seiner Spitzenmanager ist angeblich auch der russische Schalke-Sponsor Gazprom von der Affäre betroffen. Ihnen wirft die ICIJ vor, dass sie Beteiligungen an dubiosen Firmen auf den Jungferninseln halten.

    Mehr Infos mit Namen: HIER

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