Kramer nach Hundt

    Arbeitgeberpräsident Hundt benennt Kramer als Nachfolger. Hundt, der das Amt bereits seit 1996 hat, will seinen Verzicht auf eine abermalige Kandidatur am 24. Juni auf einer Präsidiums- und Vorstandssitzung der BDA intern ankündigen.

     

    Der Bremerhavener Unternehmer Ingo Kramer, Präsident des Arbeitgeberverbands Nordmetall und Vizepräsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), soll Nachfolger von Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt werden. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z./Dienstagausgabe) aus Verbandskreisen erfuhr, will Hundt, der das Amt bereits seit 1996 hat, seinen Verzicht auf eine abermalige Kandidatur am 24. Juni auf einer Präsidiums- und Vorstandssitzung der BDA intern ankündigen. Hundt selbst werde Kramer als Kandidaten für seine Nachfolge vorschlagen, hieß es in Verbandskreisen.
     
    Die Neuwahl der Verbandsführung findet im Rahmen der turnusgemäßen BDA-Mitgliederversammlung im November statt. Mehrere mit den Vorgängen vertraute Personen bestätigten, dass die Pläne für den Führungswechsel im Kreis der acht BDA-Vizepräsidenten bereits abgestimmt seien. Kramer, der im Januar 60 Jahre alt geworden ist, gehört dem Führungskreis der BDA seit 2003 als Präsidiumsmitglied und seit 2011 als Vizepräsident an. Mit weiteren Ehrenämtern, darunter der Vorstandsvorsitz der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (SDW), ist er insbesondere im Themenfeld Bildung engagiert. Parteipolitisch steht Kramer der FDP nahe, für die er von 1987 bis 1992 Fraktionsvorsitzender in der Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung war.
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