Rente und Pflege: Planen Sie Ihren Ruhestand vorausschauend

    OECD, Bundesregierung und Sozialverbände befürchten: Deutschland droht große Altersarmut. Mit dem Inkrafttreten des Rentenpakets der Großen Koalition am 1. Juli 2014 werden wichtige Gegenmaßnahmen eingeleitet – so zum Beispiel die Einführung der Mütterrente. Trotzdem gilt: Private Vorsorge ist unumgänglich.

     

    Pflege im Alter

    Die gesetzliche Pflegeversicherung ist eine Pflichtversicherung und übernimmt einen Teil der Kosten, die im Pflegefall auftreten. In den vergangenen Jahren ist die Zahl derjenigen jedoch deutlich gestiegen, die in Deutschland als pflegebedürftig bezeichnet werden. Die gesetzliche Pflegeversicherung kann daher in den meisten Fällen nur noch als Grundversorgung angesehen werden, weiterführende Dienstleistungen müssen privat finanziert werden. Sind hierfür keine Vorkehrungen getroffen worden, kann dies schnell zu Armut im Alter führen. Um dieser Gefahr nicht zu erliegen, bieten sich die folgende Möglichkeiten an. Weitere Informationen zum Thema Pflegevorsorge finden Sie auch auf der Seite von Swiss Life Select:


    • Pflegetagegeldversicherung: Bei dieser Zusatzversicherung wird entweder ein Höchstbetrag an Pflegegeld oder ein individueller Tagessatz für die Pflege vereinbart. Seit 2013 wird diese Zusatzversicherung auch von der Bundesregierung staatlich gefördert („Pflege-Bahr“).

    • Pflegerentenversicherung: Hierbei handelt es sich um einen Sparvorgang, der zumeist von Lebensversicherungsgesellschaften angeboten wird.

    • Pflegekostenversicherung: Bei dieser Version wird die Differenz zwischen den von der gesetzlichen Pflegeversicherung erstatteten Kosten zu den tatsächlichen Pflegekosten ersetzt. Falls die Pflegeaufwendungen jedoch merklich steigen, kann eine nachträgliche Anpassung schwierig werden. 


    Die Rente aufbessern

    Die gesetzliche Rentenversicherung soll dafür sorgen, dass Bundesbürger, die in diese Versicherung einzahlen, mit dem Eintritt ins Rentenalter finanziell versorgt sind.  Hier gilt in der Regel, je mehr und je länger man in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, desto höher fällt später auch die Rente aus.

    Damit Senioren möglichst hohe Rentenzahlungen erhalten, sollten sie bestimmte Fristen und Anrechnungszeiten einhalten. Experten gehen jedoch davon aus, dass viele Rentner ihre Möglichkeiten bei der gesetzlichen Rentenversicherung nicht in vollem Umfang nutzen. Wichtige Häkchen werden nicht gesetzt, Fristen werden versäumt und entscheidende Meldungen werden nicht an die Rentenkasse weitergeleitet. Dies sollte natürlich auf keinen Fall passieren.

    Grundsätzlich sollte man sich frühzeitig überlegen, in welchem Alter man in Rente gehen möchte. Der Eintritt ins Rentenalter muss sorgfältig geplant werden. Die gesetzliche Rentenversicherung sieht vor, dass die Versicherten abhängig von ihrem Geburtsjahr erst ab einem bestimmten Alter Anspruch auf Rentenzahlungen haben. Wer früher aufhören möchte zu arbeiten, muss Abschläge in Kauf nehmen. Mit einer sorgfältig geplanten privaten Altersvorsorge kann man diese Verluste jedoch ausgleichen. Hierfür bietet sich unter anderem die betriebliche Altersvorsorge, die Investition in ein Eigenheim, die Riesterrente und – mit etwas mehr Risiko – das Spekulieren am Aktienmarkt an.


    Lassen Sie sich beraten

    Die aktuelle Praxis zeigt, dass die gesetzliche Renten- und Pflegversicherung oftmals nicht ausreicht. Lassen Sie sich bei der Gestaltung Ihres Einkommens und der Pflege im Alter unterstützen und nehmen Sie eine professionelle Beratung in Anspruch. Ein Finanz- und Versicherungsberater kann Ihnen wichtige Tipps geben und die Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge aufzeigen.

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