E.ON: Sollen die Verbraucher das Wachstum finanzieren?

    Liebe Leser,

    E.ON träumt von großem Wachstum im Bereich der Erneuerbaren Energien. Doch dieser Ausbau will finanziert sein. Dazu dient beispielsweise das solide Netzgeschäft, das dem Unternehmen ständigen Cashflow garantiert. Und damit sich das Wachstum noch etwas schneller gestaltet, hat sich der Konzern wohl gedacht: Heben wir doch einfach mal die Strompreise an. Dies berichten zumindest am Montag diverse Medien.

    Die Preisänderung trifft die Grundversorgungstarife, die nach wie vor von vielen Kunden genutzt werden. Der Aufschlag hängt von der Region ab und liegt laut Medienberichten zwischen 5 und 14 %. Ab 1. Mai tritt die neue Preisliste in Kraft. Bei einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden zahlt man dann jährlich zwischen 40 und 120 mehr.

    Doch diese Beträge sind nur ein Teil der Wachstumsstrategie. Denn wie in der letzten Woche bekannt wurde, will E.ON auch wieder verstärkt auf dem Anleihemarkt aktiv werden. Das ist leichter gesagt als getan. Denn die Milliardenverluste der vergangenen Jahre haben bei Investoren viel Vertrauen gekostet. Zudem ist die hohe Nettoverschuldung und die geringe Eigenkapitalquote nicht gerade ein Empfehlungsschreiben für den Kapitalmarkt.

    Doch E.ON-Boss Johannes Teyssen putzt schon fleißig Klinken. Dabei soll ihm der neue Finanzvorstand Marc Spieker kräftig zur Hand gehen, der die Nachfolge von Michael Sens antritt. Seine erste Aufgabe: Er soll eine Art „Umschuldung“ für zwei bestehende Anleihen mit einem Volumen von 2,7 Mrd. Euro hinbekommen. Diese beiden Schuldscheinverschreibungen waren mit 6,375 und 5,5 % verzinst. Die Hochzinsphase lässt schön grüßen. In diesem Jahr werden sie fällig und sollen dann durch neue Bonds mit einer deutlich geringeren Verzinsung refinanziert werden.

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