IWF: Wirtschafts-Kollaps

    IWF: Weltwirtschaft in gefährlicher neuen Phase. Ausschlaggebend für die Abkühlung der Weltwirtschaft ist dem Bericht zufolge das schleppende Wachstumstempo in den Industriestaaten. Insbesondere die Euro-Zone bereitet dem IWF Sorgen. "Sollte die Schuldenkrise vom Rand auf die Kernstaaten übergreifen, könnte die globale Finanzstabilität ernsthaft ins Wanken geraten".

     

    Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in einem am Dienstag vorgelegten Konjunkturausblick davor gewarnt, dass sich die Weltwirtschaft in einer gefährlichen neuen Phase befinde. Demnach werde das weltweite Wirtschaftswachstum in diesem und im kommenden Jahr nur noch vier Prozent betragen. Im Juni ging der IWF noch von einem Wachstum von 4,3 Prozent für dieses und 4,5 Prozent für das kommende Jahr aus.
     
    Ausschlaggebend für die Abkühlung der Weltwirtschaft ist dem Bericht zufolge das schleppende Wachstumstempo in den Industriestaaten. Insbesondere die Euro-Zone bereitet dem IWF Sorgen. "Sollte die Schuldenkrise vom Rand auf die Kernstaaten übergreifen, könnte die globale Finanzstabilität ernsthaft ins Wanken geraten", schrieb der IWF in seinem Konjunkturausblick.

    Italien, dessen Bonitätsnote am Dienstag von der Ratingagentur Standard & Poor`s heruntergestuft wurde, könne für das kommende Jahr nur noch mit einem Wirtschaftswachstum von 0,3  Prozent rechnen, während die deutsche Wirtschaft im Jahr 2012 schätzungsweise um 1,3 Prozent wachse. Der IWF empfiehlt der Europäischen Zentralbank (EZB) im Falle einer Fortsetzung der Konjunkturschwäche eine Senkung ihrer Leitzinsen, die momentan bei 1,5 Prozent liegen.

    Auch sollten die Ankäufe von Staatsanleihen durch die EZB solange weitergeführt werden, bis die europäischen Gipfelbeschlüsse zum Euro-Rettungsschirm umgesetzt wurden. Die USA können dem Konjunkturausblick zufolge für das Jahr 2012 mit einem Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent rechnen. Schwellenländer wie China müssten sich nach Einschätzung des IWF insbesondere vor einer etwaigen Überhitzung ihrer Wirtschaften in Acht nehmen und überdies den Binnenmarkt stärken.
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