Geldsystemkrise: Gibt es eine Lösung?

    Die bestehende Geld-, Wirtschafts- und Politikordnung hat nachweislich versagt. Der exponentiell verlaufende Umverteilungsprozess von Fleißig nach Reich führt zwangsläufig alle Menschen zur materialistischen und/oder seelischen Verelendung. Die Wissensmanufaktur stellt nun einen Plan B vor - eine umfassende Lösung zur Beseitigung der Ursachen der Geldsystemkrise.

     

    Die Wissensmanufaktur, Institut für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik, bekennt sich in aller Klarheit zur Freundschaft der europäischen Völker, die sich nicht durch das verfehlte Euro-Experiment auseinanderdividieren lassen sollten. Die bestehende Finanzordnung wird mathematisch belegbar scheitern. Diese historische Chance(!) ermöglicht es jetzt, die tieferen Grundlagen der Systemkrise zu verändern. Die bestehende Geld-, Wirtschafts- und Politikordnung hat nachweislich versagt. Der exponentiell verlaufende Umverteilungsprozess von Fleißig nach Reich führt zwangsläufig alle Menschen zur materialistischen und/oder seelischen Verelendung.

     

    von  Andreas Popp und Rico Albrecht

    Stellen Sie sich einmal vor, es gäbe eine Vermögenssteuer. Diese Vermögenssteuer sei gestaffelt nach Vermögen, und zwar so, dass jemand, der zwei Millionen Euro hat, mehr Einnahmen aus dieser Steuer bekommt, als jemand, der nur eine Million Euro hat. Auf der anderen Seite müssen all diejenigen, die kein Vermögen haben, jedes Jahr 10.000 Euro Vermögenssteuer bezahlen.

     

    Wir glauben, dass jemand, der sich öffentlich zu einer derartigen Vermögenssteuer bekennen würde, eher keinen besonders großen Rückhalt in der Bevölkerung erfahren würde, es sei denn, man würde diese Vermögenssteuer sehr unauffällig gestalten und sie in einem Mechanismus verbergen, den kaum jemand durchschaut.

     

    Genau solch einem Mechanismus unterliegen wir schon lange, nur nennen wir ihn nicht Vermögenssteuer, sondern Geldsystem. Jenseits aller steuerpolitischen Überlegungen ist genau dieser Effekt fest in unser Geldsystem eingebaut. Es erzeugt allein aufgrund der Art, wie es einst konstruiert wurde, einen gewaltigen, ständig wachsenden Finanzstrom von Fleißig nach Reich. Diese Transferleistung ist eine Folge des verzinsten Geldsystems und der Art und Weise wie Geld entsteht und in Umlauf gebracht wird.

     

    Der Zinsanteil, der sich in unseren Lebenshaltungskosten verbirgt, liegt heute bei rund 40 Prozent. Dies mag auf den ersten Blick hochgegriffen klingen, doch unabhängig von verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen, die diese Größenordnung ergaben, kann man dies auch leicht mit eigenen Überlegungen selbst nachvollziehen. Allein die monatliche Miete besteht fast nur aus Zinsen, aber auch in den Steuern und Abgaben sind Zinsen enthalten. Sie erhöhen auch alle Preise, da jeder, der an der Wertschöpfungskette beteiligt ist, seine Zinskosten in die Endpreise einfließen lassen muss, was alle Produkte verteuert.

     

    Ein durchschnittlicher Haushalt gibt jährlich ca. 25.000 Euro für seinen Lebensunterhalt aus und bezahlt somit Jahr für Jahr rund 10.000 Euro Zinsen, sofern er auf der anderen Seite keine Zinseinnahmen hat. Verfügt der Haushalt über ein rentabel angelegtes Vermögen in Höhe von etwa einer halben bis einer Million Euro, dann fließen ihm Kapitalerträge zu, aus denen er seinen Zinsdienst ohne Arbeit bestreiten kann. Hat ein Haushalt jedoch kein Vermögen, so muss er unterm Strich Zinsen bezahlen – auch wenn er eigentlich gar nicht verschuldet ist.

     

    Je weiter man sich unterhalb der kritischen Kapitalschwelle befindet, desto mehr zahlt man als Nettozahler in das Zinssystem ein, wobei die Frage, ob man Schulden hat oder nicht, lediglich die Höhe dieser Einzahlungen beeinflusst. Je weiter man jedoch oberhalb der kritischen Vermögensschwelle lebt, desto mehr arbeitsloses Zinseinkommen erhält man als Netto-Zinsempfänger. Die Zuflüsse aus diesem Finanztransfer wachsen in Abhängigkeit vom eigenen Vermögen, so dass man beispielsweise dann, wenn dieses bei einer Milliarde Euro liegt, eine Transferleistung im Gegenwert von 50 Eigenheimen pro Jahr erhält, die von anderen errichtet werden müssen, ohne sie selbst nutzen zu können.

     

    Garantiert wird dieser Anspruch auf ein solches leistungsloses Einkommen durch den im jeweiligen Land zuständigen Staatsapparat, der die Ansprüche und Pflichten des Finanzsystems (notfalls gewaltsam) gegen die Landesbewohner durchsetzt. Der Staat ist hierbei nicht Gestalter sondern Handlanger des Systems. Jeder Staatsbedienstete sollte sich dieser Aufgabe, die er erfüllt, bewusst sein und die Frage stellen, von wem die Staatsgewalt eigentlich tatsächlich ausgeht. Geht sie gemäß Grundgesetz Artikel 20 Absatz 2 vom Volke aus oder im Widerspruch dazu von den Erfindern dieses Finanzsystems?

     

    Berechnet man den gesamten jährlichen Kapitalstrom, der auf diese Weise allein im Zuständigkeitsbereich der Bundesregierung von Fleißig nach Reich transferiert wird, dann kommen wir auf eine Größenordnung, die sogar den Bundeshaushalt übertrifft. Wenn 40 Millionen Haushalte bei durchschnittlichen Lebenshaltungskosten von 25.000 Euro pro Jahr jeweils rund 10.000 Euro (40 Prozent Zinsanteil) in das Geldsystem einzahlen, dann haben wir hier eine signifikante Größenordnung von 400 Milliarden Euro pro Jahr, über die man einmal sprechen sollte, anstatt sie für selbstverständlich hinzunehmen.

     

    Nun wird plötzlich klar, wie leicht man nach Abschaltung dieses Umverteilungssystems einiges finanzieren könnte, wie die Abschaffung aller Steuern bei gleichzeitiger Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Dank der dann wegfallenden Steuerbürokratie ergäbe sich sogar weniger Arbeit für alle bei gleichzeitig höherem Wohlstand.

     

    Aber nein, dieses Thema ist tabu – zumindest bei den Systempolitikern, die von den Finanzherrschern und Eigentümern der Massenmedien gefördert werden und daher das lukrative Pöstchen erhielten, welches sie heute innehaben und im Falle einer Thematisierung des Zinssystems schneller wieder verlieren würden, als sie das Wörtchen „systemrelevant“ aussprechen könnten. Der Zins ist die unantastbare „heilige Kuh“, um die man in Medien und Politik stets einen großen Bogen macht, obwohl genau hier die alleinige Ursache liegt für all die auf uns zukommenden Symptome der Finanzsystemkrise.

     

    Das verzinste Geldsystem ist der Motor der Umverteilung von Fleißig nach Reich. Doch dieser Motor gerät nun ins Stocken, was uns allgemein als „Finanz- und Wirtschaftskrise“ verkauft wird. Doch haben wir wirklich eine Finanzkrise? Die Geldmenge ist doch größer denn je! Von einem Geldmangel kann nun wirklich keine Rede sein! Und auch von einer Wirtschaftskrise ist nichts zu sehen, denn auch produziert wird mehr denn je. Die Wirtschaft produziert Waren und Dienstleistungen im Überfluss. Mittlerweile gibt es kaum noch Abnehmer für all die Erzeugnisse, die die Wirtschaft ständig produziert. Und das soll eine Wirtschaftskrise sein? Nirgendwo sind Fabriken ausgefallen, und alle Läden sind zum Bersten überfüllt! Echte Wirtschaftskrisen sehen anders aus. Einige unserer älteren Leser dürften das noch erlebt haben.

     

    Eine Krise gibt es ausschließlich in dem System, das den permanenten Finanztransfer nach oben antreibt. Unser Geldsystem vermag diese Funktion kaum noch zu erfüllen, denn die Umverteilung hat mittlerweile Ausmaße erreicht, die sich mit rechtsstaatlichen Mitteln nicht mehr aufrechterhalten lassen. Nun zieht man den Strick um den Hals der Steuerzahler immer enger und beseitigt ganz nebenbei den Rechtsstaat, um das Leben dieses auf lange Sicht mathematisch ohnehin zum Scheitern verurteilten Systems noch so lange wie möglich zu verlängern.

     

    „Alternativlos“ ist all dies jedoch nur in den Augen derer, die ihre Privilegien der Tatsache verdanken, dass sie die Systemfrage niemals öffentlich stellen. Die Politikdarsteller aller Systemparteien sehen den einzigen Ausweg in immer mehr Wirtschaftswachstum, mit dem die grenzenlos wachsende Verschuldung durch immer mehr reale Werte unterlegt werden soll. Dies geschieht ohne Rücksicht auf die Folgen für uns und unsere Umwelt durch alle Blockparteien des sogenannten Bundestags.

     

    Aber nun stellen wir uns einmal vor, dieses System bricht tatsächlich in Kürze komplett zusammen. Was kommt dann? Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die etablierten Eliten nach dem Neustart mit demselben System einfach wieder von vorne beginnen, welches dann nach zwei bis drei Generationen erneut zusammenbricht. Wir stehen also heute an einem historischen Scheideweg. Wir haben es in der Hand, bei dem bevorstehenden Crash die Weichen zu stellen für eine tatsächliche Neuordnung.

    Wie diese Neuordnung aussehen kann und mit welchen Mitteln und Wegen wir dorthin gelangen, ist Thema des Plan B der Wissensmanufaktur.

    Zur ausführlichen Analyse:

    Plan B - Revolution des Systems für eine tatsächliche Neuordnung

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