Tsunami Live - Report

    Tsunami-Warnung: Derzeit herrscht Panik an den Küsten des Indischen Ozeans. Michael Mross weilt derzeit in Sri Lanka und berichtet von vor Ort. Die Menschen haben fluchtartig die Küstenregionen verlassen. Auch in Thailand und Indien Tsunami Alarm.

     

    von Michael Mross aus Sri Lanka

    Heute Nachmittag gab es gegen 15:30 Ortszeit Tsunami-Alarm im gesamten Indischen Ozean. Ich weile derzeit an der Südküste Sri Lankas und hier geht die Angst um, dass wieder eine Riesenwelle die Küste zerstören wird.

    Die Menschen sind teils in Panik in höhere Regionen geflüchtet. Wir haben uns in einem Haus, welches etwa 5 Meter über dem Meeresspiegel liegt in Sicherheit gebracht. Daran steht eine Leiter, damit wir uns notfalls aufs Dach retten können.

    Die Polizei fährt mit Lautsprechern durch die Gegend und fordert die Leute auf, ins Inland zu fliehen. Der Strand ist menschenleer. Aus dem kleinen Städchen sind ebenfalls die meisten geflohen. Alles verwaist.

    Für viele hier ist das ein Alptraum. Damals - im Jahre 2004 - sind hier Tausende gestorben, als die Riesenwelle alles vernichtete. 

    Wir beobachten das Meer, achten auf Tiere und deren Verhalten, um Rückschlüsse auf eine nahende Gefahr zu ziehen. Doch bis jetzt gibt es keine Anzeichen einer nahenden Katastrophe. Außer den vielen kleinen Fischerbooten, die hinaus aufs Meer gefahren sind, um eine mögliche Welle zu überleben. Denn im Hafen würden sie im Ernstfall zerstört werden.

    Telefone sind tot, die Netze offenbar überlastet. Wie durch ein Wunder funktioniert das Internet aber noch. Von dort beziehen wir die Informationen, inwiefern sich die Situation zuspitzen könnte.

    Alle warten nun gespannt, wie es weiter geht. In einer Stunde ist es dunkel. Falls der Tsunami dann zuschlägt, könnte es gefährlich werden. Bis jetzt ist aus Indonesien allerdings nicht zu hören, dass eine Flutwelle in Anmarsch ist.


    In der Zwischenzeit gibt einen weiteren Report, nachdem sich ein zweites Beben in ähnlicher Stärke ereignet haben soll. Aus Deutschland gibt es Berichte, dass möglicherweise eine bis zu 6 Meter hohe Welle droht. Das hoffen wir alle nicht.

    Wir gehen davon aus, dass der Tsunami zuerst in Indonesien und Thailand zuschlagen wird. Sollte dies passieren, bleibt immer noch genügend Zeit, sich in Sicherheit zu begeben.

    In der Zwischenzeit hat sich die Gegend und die Stadt zu einer Geisterlandschaft entwickelt. Alles verlassen und menschenleer. Noch nicht mal Polizisten auf der Straße. Die Angst vor einer Wiederholung von 2004 sitzt allen im Nacken. Doch bis jetzt ist das Meer noch ruhig.

    Update 21:30

    Der Tsunami wurde abgesagt. Die Angst bleibt. Die meisten Menschen werden diese Nacht dennoch in Sicherheit verbringen. Alles leer hier an der Küste. Morgen scheint wieder die Sonne...

     

    Bild Nr. 30357 - 1 mal gesehen

    Michael Mross, Südküste Sri Lanka, heute abend 17:30 Ortszeit: Warten auf den Tsunami

    Anzeige



    Wandere aus, solange es noch geht!

    Haftungsausschluss

    Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


    Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

     

    Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
    Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

    Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

    (1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

    (2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

    (3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

    (4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

    (5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

    (6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

    (7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

    (8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

    Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

    Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

     

    © 2017 MMnews.de

    Please publish modules in offcanvas position.