Zypern: EU-Junta rettet korrupte Steueroase

    Zypern, diese Republik ist ein Symbol für die Euro-Fäulnis. Wie konnte so ein Staat überhaupt Mitglied der Gemeinschaftswährung werden? Der korrupte Inselstaat, Fluchtwinkel der Milliardäre, dubiose Steueroase, soll jetzt ausgerechnet auch vom deutschen Steuerzahler gerettet werden.


    von Michael Mross

    Manch einer weiß gar nicht, dass das exotische Zypern auch zum Euro gehört. Doch seit gestern hat die Inselrepublik Antrag auf Rettung gestellt.


    Zypern, diese Republik ist ein Symbol für die Euro-Fäulnis. Wie konnte so ein Staat überhaupt Mitglied der Gemeinschaftswährung werden? Wer einmal in Nikosia war und Kontakt mit dem korrupten Bankenapparat hatte, der weiss, dass es der Inselstaat von Anfang an nur auf Eines abgesehen hat: Das Geld der anderen.


    Sinn und Zweck der Mittelmeer-Steueroase besteht darin, offen oder versteckt andere Staaten um deren Einnahmen zu betrügen. Millionäre und Milliardäre fanden in Nikosia Unterschlupf. Die Banken bedienten sich teils krimineller Tricks. Gesetze? Doch nicht in Zypern. Anything goes – vorausgesetzt dass man genügend Geld im Koffer hat. Doch nun bangen die Schwarzgeld-Milliarden um ihre Existenz. Und Brüssel soll’s richten. Das ist pervers!


    Nachhaltigkeit oder gar geordnete Staatsfinanzen sucht man auf der Insel vergeblich. Korrupt bis in den letzten Winkel. Das Bankensystem, eine einzige Fata Morgana, von Anfang an nur konzipiert, um mit windigen Steuerhinterziehungs-Konstruktionen Kundschaft anzulocken.


    Wenn es ein Symbol für die fatale Fehlkonstruktion des Euro gibt, dann Zypern. Zypern ist Moral Hazard pur. 10 Jahre Party und jetzt pleite. Es gibt in Zypern wahrscheinlich nicht einen Einzigen im Banken- und Staatsapparat, der sich Gedanken über einen verantwortlichen Umgang mit Finanzen gemacht hat. Kredite für dubiose Immobilienkonstrukte,  Milliarden, hin und hergeschoben und versteckt– so versickerten die wertvolle Euros in den gefräßigen Taschen einer fast orientalischen Mafia.


    Nun ist das Geld weg, der Kredit verspielt. Kein Problem: Es gibt ja noch die Eurozone und den Rettungsschirm.


    Es ist eine unglaubliche Unverschämtheit, dass am Ende der deutsche Steuerzahler für solch einen kriminellen Schlendrian haften soll. Wie soll je Disziplin in die Eurozone kommen, wenn am Ende per Knopfdruck die Rettungsschirm-Milliarden locken. So funktioniert Kapitalismus nicht. Eine Gemeinschaftswährung mit solchen Methoden hat deshalb nur eines verdient: den Untergang.

    Deutschland raus aus dem Euro, jetzt!

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