Forsa: Grüne legen in Baden-Württemberg zu - CDU verliert


Landtag Baden-Württemberg in Stuttgart, über dts NachrichtenagenturDie Grünen legen laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa in Baden-Württemberg zu. Im aktuellen "BaWü-Trend", den das Institut im Auftrag von RTL und n-tv erstellt hat und der am Montag veröffentlicht wurde, legen die Grünen um mehr als zwei Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Landtagswahl zu und kommen auf 33 Prozent (Landtagswahl 2016: 30,3 Prozent). Die CDU verliert vier Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Landtagswahl und kommt auf 23 Prozent.

Die SPD verliert mehr als drei Prozentpunkte und kommt auf 9 Prozent (12,7 Prozent). Die FDP legt leicht zu und kommt auf 9 Prozent (8,3 Prozent). Die Linke legt mehr als drei Prozentpunkte zu und kommt auf 6 Prozent (2,9 Prozent). Die AfD verliert mehr als zwei Prozentpunkte und kommt auf 13 Prozent (15,1 Prozent). Bei einer Bundestagswahl würde sich das Stimmen-Verhältnis zwischen CDU und Grünen nahezu umkehren: 33 Prozent würden sich für die CDU entscheiden, 24 Prozent der Befragten für die Grünen. Die übrigen Parteien würden ähnlich abschneiden wie bei einer Landtagswahl. Im Einzelnen würden die Baden-Württemberger sich bei einer Bundestagswahl zurzeit so entscheiden: Die SPD käme auf 10 Prozent, die FDP auf 10 Prozent der Stimmen. Die Linke käme auf 6 Stimmen, die AfD auf 12 Prozent. Sonstige Parteien kämen auf 5 Prozent. "Dass Winfried Kretschmann und seine Grünen in Baden-Württemberg immer noch so unangefochten sind, liegt auch an der eklatanten Schwäche der dortigen CDU. Für die Union, die jahrzehntelang die dominierende Kraft im Südwesten war, hat sich ihr strikt konservativer Kurs – gegen Merkel und pro Merz – nicht ausgezahlt. Das sieht man auch daran, dass weiterhin mehr Bürger für die Bundes-CDU als für die Landespartei stimmen würden", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner. Für die Umfrage wurden vom 28. Januar bis zum 1. Februar 2.501 Personen befragt.

Foto: Landtag Baden-Württemberg in Stuttgart, über dts Nachrichtenagentur

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