Organisation zählt mehr als 300 Einsätze von Chemiewaffen in Syrien


Senfgas (Chemiewaffen), über dts NachrichtenagenturIm Syrienkrieg wurden womöglich häufiger als bisher angenommen Chemiewaffen eingesetzt. Das Berliner Global Public Policy Institute (GPPi) zählt in einem Bericht, über den der "Spiegel" berichtet, insgesamt 336 "glaubwürdig nachgewiesene" Angriffe mit chemischen Kampfstoffen wie Chlorgas oder Sarin. 98 Prozent dieser völkerrechtlich geächteten Attacken gingen demnach auf das Konto von Syriens Diktator Baschar al-Assad, für den Rest sei die Terrororganisation "Islamischer Staat" verantwortlich, heißt es in der Untersuchung mit dem Titel "Nowhere to Hide".

Das internationale Expertenteam recherchierte zudem Flugbewegungen der Angreifer. Bei etwas über 90 Prozent der Regime-Angriffe kam demnach Chlorgas zum Einsatz. Die schweren Gasflaschen werden oft aus Hubschraubern abgeworfen, deren Starts und Landungen teilweise von Beobachtern am Boden erfasst werden konnten. Die übereinstimmenden Koordinaten von Flügen und Angriffen konnten in vielen Fällen mit dem Beginn einer Armeeoffensive des Assad-Regimes verknüpft werden. Dabei waren meist die als Elitetruppe bezeichneten "Tiger Forces" beteiligt. Im Herbst 2017 wurden demnach die "Tiger" und Hubschrauber aus der zentralsyrischen Wüste in die Stadt Hama verlegt, für eine Offensive gegen die Rebellenhochburg Idlib – und die Zahl der Chemiewaffenangriffe dort ging ab Januar in die Höhe. Die aufgeführten Angriffe beurteilte das GPPi anhand übereinstimmender Quellen oder ärztlicher Untersuchungen der Opfer. 162 weitere Meldungen von Chemiewaffenangriffen wurden verworfen, weil die Beleglage zu dünn war. Die Organisation erhielt Zugang zu den gesamten Datensammlungen von Organisationen mit sehr unterschiedlichen Perspektiven wie der Syrian American Medical Society, dem Syrian Network for Human Rights und den Militärexperten des britischen Fachverlags IHS Jane’s. Abgeglichen wurden sie mit den Recherchen der Uno und anderer internationaler Organisationen ebenso wie mit den Archiven lokaler Ortskomitees in den syrischen Aufstandsgebieten.

Foto: Senfgas (Chemiewaffen), über dts Nachrichtenagentur

Wandere aus, solange es noch geht!


Videos:

Wikifolios
Börsen News
Bitcoin Live

Bitcoin-Kurs (Bitcoin/Euro)

BTC/EUR (Bitcoin / Euro) Währung Chart
Kursanbieter: Bitcoin.de
Bitcoin + Ethereum kaufen Bitcoin.de Die 100 reichsten Bitcoin-Adressen
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
12QcrfGYrkQHKCqo3dsUJsTJeiJqfnLnA9

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

WERBEN auf MMnews
Banner + Textanzeigen
Anfragen hier.

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2017 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.