Bericht: Polizei rüstet sich für Großeinsatz bei Fusion Festival

Die Wohlstandsvernichter - Wie Sie trotz Nullzins, Geldentwertung und Staatspleiten Ihr Vermögen erhalten – Das neue Buch von Claus Vogt und Roland Leuschel: HIER bestellen.


Polizei, über dts NachrichtenagenturIm Konflikt um das Fusion Festival in Mecklenburg-Vorpommern bereitet die Polizei offenbar einen deutlich größeren Einsatz vor als bisher bekannt. Das geht aus einem internen Polizeipapier hervor, über welches "Zeit-Online" berichtet. Der Polizeipräsident von Neubrandenburg, Nils Hoffmann-Ritterbusch, hatte angekündigt, in diesem Jahr erstmals eine mobile Wache auf dem Festival mit 70.000 Teilnehmern errichten zu wollen, welches Ende Juni in Lärz stattfinden soll.

Die Veranstalter lehnen das ab. Im Hintergrund laufen jedoch nicht nur die Planungen für eine Wache mit zwölf Beamten, sondern Vorbereitungen für einen Großeinsatz. Eine Einsatzkonzeption der Polizei, über die "Zeit-Online" berichtet, sieht vor, dass zeitgleich etwa 100 Beamte, uniformiert und in zivil, auf das Gelände geschickt werden sollen - rund um die Uhr im Schichtsystem. In der Nähe wird laut Plan außerdem eine Beweis- und Festnahmeeinheit der Bereitschaftspolizei positioniert, die laut Polizei vor allem auf Großveranstaltungen zum Einsatz kommt, "bei denen Auseinandersetzungen zu erwarten sind". Hinzu kommen weitere Beamte einer Einsatzhundertschaft, die den Verkehr regeln und im Zweifel ihre Kollegen auf dem Festival unterstützen sollen. Die Polizeiführung geht davon aus, in der Nähe des Geländes etwa 1.000 Polizisten unterbringen zu müssen. Auch Räumpanzer und Wasserwerfer sollen laut Einsatzkonzept bereitstehen, ebenso eine Gruppe TMÖL (Technische Maßnahmen Öffnen und Lösen) - Beamte, die normalerweise Demonstranten losschneiden, die sich in Gleisbetten angekettet haben, etwa bei Castortransporten. Sogar die Bundeswehr ist beteiligt: Sie wurde von der Polizei gebeten, eine Zufahrt zum Polizeicamp zu bauen. Zivilkräfte der Polizei würden "offene und verdeckte Aufklärungsmaßnahmen durchführen", außerdem würden die sozialen Medien ausgewertet, um "geplante Provokationen und Behinderungen des Polizeieinsatzes frühzeitig erkennen zu können". Der Veranstalter reagierte entsetzt auf die Pläne der Polizei: "Unsere schlimmsten Befürchtungen scheinen sich zu bewahrheiten", sagte Martin Eulenhaupt vom Veranstalter Kulturkosmos e. V. auf Anfrage von "Zeit-Online". Es scheine, "als ob die Polizei jeglichen Bezug zur Realität verloren hätte", plane sie doch "wie bereits seit Monaten vermutet allen Ernstes einen Polizeieinsatz mit bürgerkriegsähnlichen Szenarien gegen ein Kulturfestival mit friedlichen Gästen aus der ganzen Welt". Veranstalter und Menschen aus der Region wollten "wie schon seit über 20 Jahren einfach nur ein friedliches Fest feiern", sagte Eulenhaupt. "Die Politik muss diesem absurden Theater endlich ein Ende setzen." Ob der Einsatz auch tatsächlich so ablaufen wird, wie in dem Konzept vorgesehen, ist laut einer Polizeisprecherin noch offen. Wenn die Polizei Einsatzunterlagen erstellt, ziehe sie dabei "eine Vielzahl von Einsatzvarianten" in ihre Überlegungen ein, teilte die Sprecherin der Polizeipräsidiums Neubrandenburg auf Anfrage von "Zeit-Online" mit. "Welche Variante in welchem Umfang tatsächlich zur Anwendung kommt, wird im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Veranstalter oder sogar erst während des Einsatzes entschieden." Die Polizei kann sich inzwischen auch vorstellen, von ihrer zentralen Forderung abzurücken: Die Präsenz auf dem Gelände "sollte der Gewährleistung der schnellen Handlungsfähigkeit in einem Unglücks- oder Katastrophenfall" dienen, schreibt die Sprecherin. "Wenn das Sicherheitskonzept des Veranstalters so überarbeitet wurde, dass weitreichende Verbesserungen vorgenommen wurden, wird eine dauerhafte Präsenz auf dem Gelände möglicherweise gar nicht mehr erforderlich sein."

Foto: Polizei, über dts Nachrichtenagentur

Videos:

-
Loading...
-
Wandere aus, solange es noch geht!

Wikifolios
Börsen News

Bitcoin Live

Bitcoin-Kurs (Bitcoin/Euro)

BTC/EUR (Bitcoin / Euro) Währung Chart Bitcoin + Ethereum kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
1No5Lj1xnqVPzzbaKRk1kDHFn7dRc5E5yu

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

WERBEN auf MMnews
Banner + Textanzeigen
Anfragen hier.

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2017 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.